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Der Rote von Bernhard Kegel

Zoom Produkt-Bild: Der Rote
Gebundene Ausgabe von marebuchverlag
Preis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 2,83

3,5 Punkte. 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866480679, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 1
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5 Kundenrezensionen:

National Geograph als Roman
3 Punkte 3 von 5 Punkten
oder.. Was Sie schon immer über Cephalopoden wissen wollten...

Ein paar Wissenschaftler, Kraken, Sepien und Kalamare, dazu ein Tierfilmer, ein bisschen Herzschmerz einmal kräftig umgerührt und fertig ist der "Wissenschaftsthriller".

Man muss ein Mindestmaß an Interesse für das Meer und seine Tierwelt mitbringe um sich an die Geschichte zu wagen.
Man lernt einiges neues über die Gattung der Cephalopoden = Kopffüssler = Tintenfische, wobei in machen Passagen unklar ist, ob das Geschriebene nun den Tatsachen entspricht, oder ob es der Phantasie des Autors entsprungen ist.
Die Story ist leidlich spannend, der Erzählstil flüssig und man bleibt bis zum Schluss dabei ohne sich zu langweilen.
Aber - es ist wie bei einer Naturdoku - Die lebt ja meistens von schönen Bildern und so richtig spannend wird es selten. Noch schwieriger wird es, wenn man sich nicht sicher sein kann, ob denn die "Fakten" nun Fakten sind oder nur der Phantasie (oder Vermutung) des Autors entsprungen sind.

Die Hauptperson, ein alternder Uniprofessor, ist auch nicht gerade ein James Bond, vor allem wenn er sich so verhält wie man es von einem alternden Uniprofessor erwarten würde... (Viel Denken, wenig handeln..)

Der mehrfach zu lesende Vergleich mit "Der Schwarm" ist für mich nicht nachvollziehbar, denn ausser dass auch Wale vorkommen und die Tiefsee eine Rolle spielt ist es auch mit den Ähnlichkeiten vorbei.

Unterm Strich - solide Hausmannskost -
Langweilig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Erste Roman den Ich gelangweilt zur seite legen musste weil der Schriftsteller ein mit details überflutet was kein Mensch interessiert.
Die hälfte des Romans dreht sich wie etwas ausieht oder wie etwas gemeint ist. Emotionen, Kripel, Romantik, Spannung? Denkste.
Für alles flufies zu empfehlen, rest die Spannung brauchen nicht, Ende.
Klappentext paßt nicht zum Inhalt: Kein Krimi!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Interessantes, gut recherchiertes und eher ungewöhnliches Thema, aber leider oft sehr zäh. Der Autor verliert sich bisweilen in belanglosen Einzelheiten und die Romanfiguren wirken unecht und hölzern. 100 Seiten weniger wären vermutlich mehr gewesen. Warum auf dem Umschlagfoto meiner gebundenen Version (RM Buch und Medien Vertrieb GmbH) ein Krake, statt eines Kalmars abgebildet ist, um den es ja im Roman geht, ist mir unerklärlich. Ansonsten kann ich mich der Rezension von "Eifelschaf" nur anschließen.
Gegenüber seinen Vorgängerromanen "Wenzels Pilz" und "Ölschieferskelett" eine eher schwache Leistung! Schade!
Mir hat es gefallen...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der wissenschaftliche Roman ist anfangs ähnlich aufgebaut wie Schätzings "Der Schwarm". Ein am Leben verzweifelter deutscher Zoologe, eine Gruppe Walforscher auf ihrem Schiff und ein weiterer neuseeländischer Zoologe erleben das Seebeben und seine Folgen erstmal unabhängig voneinander. Dabei lernt man die einzelnen Protas besser kennen, ihre Wünsche und Hoffnungen, ihre Vergangenheit.
Etwa auf der Hälfte des Buches treffen alle bei der Untersuchung der im Klappentext beschriebenen Anomalien zusammen.
Zuerst ist es nur ein Strand voller Tiefsee-Kalmare aller bekannten und unbekannten Arten, dann ein gestrandeter Wal mit üblen Verletzungen. Und schließlich kommt etwas an die Oberfläche und greift scheinbar Taucher und Schiffe an, das so noch nie gesehen wurde: ein gigantischer Riesenkalmar.
Während ein Teil der Forscher, darunter auch Pauli, versuchen, das Tier zu retten, bläst der Rest der Umwelt zur Jagd auf das "Monster aus der Tiefe".

Was wie eine Mischung aus "Der Schwarm" und "Der weiße Hai" klingt, ist wesentlich normaler und äußerst realistisch und glaubwürdig. Sowohl die Protagonisten als auch die Story selbst sind wie aus dem Leben gegriffen.
Der Klappentext hat in mir eine Erwartung geweckt, die so nicht erfüllt wurde. Da ist nix mit Action, mit Überhelden, mit gruseligen Monstern aus der Tiefe.
Dafür unterhaltsam geschilderte Biologie, sympathische Figuren und ein Appell an den Arten- und Umweltschutz.
Wer nun glaubt, das Buch müsste schrecklich moralisch und langweilig sein, der irrt allerdings. Kegel schreibt so gut, dass ich mich abendweise nicht von dem Roman trennen konnte. Und gegen Ende kommt dann auch noch einige Dramatik auf - aber auch die in sehr glaubwürdigem Rahmen.
Unterwasserwelt - wieder mal sehr spannend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich fand das Buch sehr spannend und gut zu lesen.
Nach einem Wasserbeben verschwinden erst die Wale und statt dessen tauchen viele seltene Arten von Kalmaren auf. Was mir sehr gefallen hat, war die Beschreibung der einzelnen Arten und mir stellte sich die Frage, was geht dort unten wirklich vor. Wieviel kennen wir wirklich??
Ich habe das Buch auf eine Empfehlung hin gekauft, da ich nach Geschichten ähnlich von "Der Schwarm" gefragt habe. Ich finde zwar die Bücher von Frank Schätzing besser - kann das Buch jedoch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.Das war mit Sicherheit nicht das letzte Buch, was ich von Bernhard Kegel gelesen habe.
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