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Die Kunst der Elternliebe von Wolfgang Bergmann

Zoom Produkt-Bild: Die Kunst der Elternliebe
Taschenbuch von Marixverlag
Preis bei Amazon: EUR 17,90

4 Punkte, empfehlenswert. 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937715800, Erscheinungsdatum: 2004
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5 Kundenrezensionen:

wärmstens zu empfehlen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
dieses Buch beschreibt in rührenden Worten die Beziehung zwischen Eltern und Kind, ist voller Liebe und Verständnis für Kinder...

Ein wunderbares Buch, wärmstens zu empfehlen .......

Besonders S. 57 hat mich berührt: .....wir haben nur eine Chance, dass Mama (und Papa) nun Mitgefühl (sich hinein versetzen in ihr Kind) entwickelt.....
Mitgefühl führt zum Verstehen, aus dem Verstehen ergeben sich Lösungen.....Mangel an Empathie führt zu nichts, außer zu unrichtigen Bezeichnungen und zu falschen Reaktionen......, was Verletzungen zur Folge hat...

Mein Fazit: nur wer Kinder lieb hat, kann sie auch verstehen....

Der Autor hat Liebe und Verständnis für Kinder und er bringt dass den Eltern nahe. Er ist vertrauenswürdig für mich.
Jeder kann sich hier etwas herausziehen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kindererziehung ist ein oft diskutiertes Thema und für mich als Vater eines 1,5 jährigen Sohnes immer noch Neuland (und das wird es wohl auch immer bleiben :-) Bei den unzähligen Ratgebern auf dem Markt war ich immer skeptisch: bringt mir das wirklich etwas oder stiftet es nur Verwirrung? Ich habe mich also auf einige ganz wenige Bücher beschränkt, die mir von sehr guten Freunden empfohlen wurden. Eines dieser Bücher ist dieses.

Jetzt, nachdem ich mit dem lesen fertig bin, kann ich sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Im entspannten Plauderstil führt Bergmann den Leser durch das Buch und man merkt gar nicht einen strengen sachlichen Aufbau (obwohl er da ist) wie bei einem nüchternen Sachbuch. Es liest sich also angenehm leicht und man kann sich somit gut auf den Inhalt konzentrieren. Die geschilderten Situationen oder Gegebenheiten mit ihren dazugehörigen Hintergründen für die Eltern klingen alle sehr plausibel und teilweise ungewöhnlich ("Ach sooo verhält sich das!").

Ich finde, aus "Die Kunst der Elternliebe" kann jeder etwas für sich herausziehen, der Eine mehr, der Andere weniger. Natürlich muss man auch nicht alles für gut heißen oder blind befolgen, aber wenn nur einige wenige Kernpunkte hilfreich für die Eltern im Umgang mit ihrem Kind/ihren Kindern ist, hatte das Buch mit seinen Botschaften schon Erfolg.
absolut empfehlenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich vergebe hier die volle Punktzahl, weil...mich dieses Buch sehr berührt hat.
Meine Tochter ist gerade 3 geworden und ich habe das Buch nun schon 2x gelesen (und ich habe kaum Zeit zum Lesen!), da es etwas sehr Wesentliches in mir bewirkt hat:
trotz meines ungeduldigen und leicht hitzigen Wesens schaffe ich es nun, sehr ruhig und besonnen mit meiner Tochter umzugehen.
Ich habe erkannt, dass es tatsächlich nicht der pure Trotz ist, mit dem Kinder ihre Eltern zur Weißglut treiben.
Die Kleinen versuchen einfach nur - was ja nur legitim ist - ihren kleinen, immer stärker werdenen Willen durchzusetzen.
Etwas anderes tun wir "Großen" doch auch nicht! Nur schaffen wir es in der Regel ;-) uns etwas mehr zu beherrschen.
Die Kleinen können ihren ganzen Ärger nunmal noch nicht runterschlucken.
Provokationen sind sicherlich zu 100% auch welche...aber man muß nicht nur das Symptom "behandeln", sondern auch die Ursache herausfinden. Kinder flippen in der Regel nicht ohne Grund aus...und wir Eltern sollten auch mal mehr bei uns schauen.
Meine Tochter ist erst 3, bei uns sind es noch kleine Dinge, die den Haussegen gerade halten: auf Augenhöhe zuhören, Ernst nehmen, sich Zeit nehmen...intuitiv handeln...ganz doll lieb haben und es auch zeigen.
Diese Erkenntnisse (und noch mehr) habe ich aus dem Buch gewonnen...ich kann nur allen Eltern raten, es zu lesen...es hat meinen Blick jedenfalls auf die anstrengenden Seiten/Zeiten des Elterndaseins sehr positiv beeinflusst.
Ach ja.... und dass Mama nunmal Mama ist, aber der Papa auch ganz toll und ebenso wichtig, kann ich nur beipflichten.
Die Natur hat uns gewisse "Aufgaben" zugedacht...warum versuchen wir immer wieder, uns gewissen Gegebenheiten zu widersetzen? Aus Arroganz oder falsch verstandener Emanzipation? Die Quittung gibts sowieso immer..
Wechselbad der Gefühle
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe selten einen "Ratgeber" gelesen, der mich in solch ein Wechselbad der Gefühle gestürzt hat. Je nach Kaptiel gebe ich dem Buch einen Stern, bzw. totale Ablehnung, oder auch fünf Sterne, bzw. totale Zustimmung. Deshalb im Durchschnitt drei Sterne.
Ich verstehe nicht, wie der Autor sich so sehr auf die Mutter versteift, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass wir Väter auch alles unseren Kindern geben können (natürlich außer Muttermilch).
Allerdings kann ich die bedingunglose Liebe zum eigenen Kind sehr gut nachempfinden, mit allen Höhen und Tiefen die damit verbunden sind; hier ist finde ich mich in dem Title wieder: Die Kunst der Elternliebe.
Das Buch gibt auf jeden Fall viele Gute Anregungen, die zum eigenständigen Weiterentwickeln geeignet sind. Wie immer, gibt es in der Erziehung selten richtig und falsch, leider wird genau das immer in diesem Buch immer wieder suggeriert.
Wolfgang Bergmann ist gefährlich
1 Punkte 1 von 5 Punkten
"Die Kunst der Elternliebe" von Wolfgang Bergmann verdient zwei oder drei Sterne. Warum habe ich ihm trotzdem nur einen gegeben? Weil der Autor es verdient. Wolfgang Bergmann ist ein selbstherrlicher und selbstgerechter Mann. Das alleine macht ihn für mich noch nicht unsympathisch und würde es auch nicht rechtfertigen, eines seiner Bücher schlecht zu bewerten. Gerechtfertigt wird meine Bewertung dadurch, dass Bergmann in einem Maße unkollegial und unprofessionell ist, wie ich es noch nie erlebt habe. Sie finden auf dieser Seite eine Rezension, in der er seinem eigenen Buch fünf von fünf Sternen gegeben hat. Wie er versucht, dieses Eigenlob zu erklären, ist mit "peinlich" noch sehr milde umschrieben. Wenn es nicht schon die Handlung an sich verlangt, so macht es in jedem Fall deren kindische Rechtfertigung notwendig, ihm mit einem Stern wieder auf den Weg zu der Durchschnittlichkeit zu verhelfen, die er verdient.
Ich habe Wolfgang Bergmann vor einigen Tagen auf dem Katholikentag reden hören. Viele seiner Thesen waren in Ordnung, nur am Ende seines Vortrags hat er sich völlig verrannt. Michael Jacksons Selbstinszenierung als geschlechtsloses, unbeflecktes Wesen, wie Peter Pan durch die Luft schwebend - das sei Bild und Vorbild für die von nichts mehr gehaltene heutige Jungen-Generation. Bergmann bezog sich dabei auf Michael Jacksons "Dangerous"-Tour, die inzwischen knapp 20 Jahre zurückliegt. Ein wahnwitziges Beispiel, so aktuell wie der Fall der Mauer.
Zum Bergmann'schen Standard gehört, in Vorträgen wie Interviews, dass er sich über die Kritik an Bernhard Buebs "Lob der Disziplin" profiliert. Es gelingt ihm dabei besser als jedem Boulevard-Blatt, Schlagworte aus dem Zusammenhang zu reißen und in einer derart schrägen Interpretation wieder zusammenzufügen, dass es dem aufmerksamen Zuhörer die Haare zu Berge stehen lässt. Noch dreister - nämlich in genau zwei Sätzen - fasste Bergmann auf seinem Kirchentags-Vortrag das komplexe Buch "Warum aus unseren Kindern Tyrannen werden" von Michael Winterhoff zusammen - nur um seinen Vortrag mit zentralen Thesen des Winterhoff'schen Buches fortzusetzen. Im Gegensatz zu Winterhoff sagt Bergmann aber nur, dass der Narzissmus unter den Jungen ein großes Problem sei. Wenn Sie Winterhoff lesen, werden Sie genau erfahren, warum. Wo Winterhoff exakt erklärt, warum ein Fünfjähriger noch gar keine selbstständigen Entscheidungen treffen kann, erzählt Bergmann platte Anekdoten - und zwar immer dieselben.
An anderer Stelle schreibt ein Rezensent eine wahre Hasspredigt gegen Wolfgang Bergmann. Zunächst war ich darüber so entrüstet, dass ich mich instinktiv auf Bergmanns Seite gestellt habe. Nach der Lektüre seiner Bücher, dem Besuch eines Vortrages und der Betrachtung von Interviews muss ich mich selber schwer zusammenreißen, um bei dem Thema "Wolfgang Bergmann" nicht genau so emotional und unsachlich zu werden. In einer Sache muss ich mich aber tatsächlich dem erwähnten Rezensenten anschließen. Auch wenn das Pathos in diesem Satz durchscheint: Leute wie Wolfgang Bergmann sind für diese Gesellschaft eine Bedrohung.
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