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In Rio steht ein Hofbräuhaus: Reisen auf fast allen Kontinenten von Wigald Boning
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,48 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499625806, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 2
5 Kundenrezensionen:bitte, bitte mehr davon 5 von 5 PunktenWie erfreulich zu hören, dass Herr Boning sehr gerne weitere interessante Reise-Projekte auf seine bekannt witzige Art verschriftlichen möchte (Hoffentlich mit gleichbleibender Qualität). Also Leute, kauft das Buch! Ich kann mich all meinen Vorrednern und deren Lobreigen nur anschließen und empfehle das Buch für alle Lebenslagen, ob Sie nun selbst gerade verreisen und eine lustige Lektüre für die Bahn, das Flugzug oder die Fähre benötigen. Gerade bei einem gepflegten Urlaub auf Balkonien hilft Ihnen dieses Buch über Ihr Fernweh hinweg und erinnert Sie an mancher Stelle daran, wieso Sie dieses Jahr lieber Zuhause geblieben sind. Aber Vorsicht in der Öffentlichkeit: Es könnte passieren, dass Sie gelegentlich laut auflachen müssen! :) Skurrilitäten zum Schmunzeln 4 von 5 PunktenWigald Boning ist mit seinem Hofbräuhaus ein unterhaltsames Stück Reiseliteratur gelungen. Erstens, weil mir sein (selbst)ironischer Stil gut gefällt, der eine angenehm reflektierte Weltsicht verrät. Und zweitens, weil die Sammlung von Reiseerlebnissen Skurrilitäten beschreibt, von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte. In dieser Hinsicht unschlagbar und daher Höhepunkt des Buches ist das Thailand-Kapitel, das einen Blick hinter die Kulissen des asiatischen Fernsehens wirft. Ohne zu viel zu verraten: Hier musste ich mehr als einmal schmunzeln. Dazu schafft es Boning, seine Gedanken und seine Verwunderung über kulturelle Unterschiede emotional und nachvollziehbar zu beschreiben. Zugegeben: Sein Status als TV-Promi ermöglicht Boning Erfahrungen, die Otto-Normalverbraucher so wohl nicht machen wird. Eine Einladung zum Kunstfliegen in Rio oder zur Teilnahme an der Fulda Challenge in Kanada - schön wärs. Etwas weniger exklusiv sind die Erlebnisse auf dem Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2, die einige wohl auf der einen oder anderen AIDA-Kreuzfahrt in ähnlicher Form gemacht haben dürften. David Foster Wallaces "Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich" lässt grüßen. Sehr unterhaltsam - und gespenstisch informativ! 5 von 5 PunktenMan kann es drehen und wenden wie man will: Wigald Boning hat schlichtweg eine geniale Schreibe und ein sehr waches Auge für Absurditäten. Ähnlich wie in seinem vorherigen Buch "Bekenntnisse eines Nachtsportlers" versteht er es, den Leser über die volle Distanz mit seinen oftmals schrägen Erlebnissen grandios zu unterhalten. Das Bonings Reiseberichte dabei natürlich von seiner selbstironischen und augenzwinkernden Art geprägt sind ist dabei selbstverständlich, Boning nimmt auch weniger die Reiseländer auf die Schippe als das er seine Reaktionen auf das Vorgefundene darstellt. Man kann es sich, wenn man "Bekenntnisse eines Nachtsportlers" gelesen hat fast denken: auch auf Reisen ist Boning kein 08/15 Tourist. Zwar geht er nicht - wie im Ausdauersport - zwingend an die Grenzen des Machbaren (wer also denkt, das Boning lediglich Extremurlaub favorisieren würde liegt falsch), aber er sieht die Welt halt mit seiner sehr eigenen Sichtweise und schildert seine Beobachtungen mit dem ihm eigenen (und schwer immitierbaren) Wortwitz. So zeigt er dem Leser beispielsweise den Yukon (hier kommt auch noch ein bischen Erinnerungen an die "Bekenntnisse" auf, schließlich geht es um Ausdauersport), Thailand (ein grandioser Bericht über eine sagenhaft vergurkte Exkursion) oder die Türkei (hier schildert er eine Reise, die er noch als junger und ziemlich erfolgloser Experimentalmusiker gemacht hat) aus einem völlig neuen Blickwinkel. Einschränkend muss eventuell festgestellt werden, dass die Auswahl der Fotos etwas dürftig und dann mitunter auch reichlich nichtssagend ist - was erstaunt, da man im Buch mehrfach liest, dass die Fotografie ein erklärtes Hobby von Wigald Boning ist. Die nicht so reichhaltigen Fotos sind allerdings zu verschmerzen. Alles in allem erneut ein sehr lustiges und auf ganz unerwartete Art äußerst informatives Buch von Wigald Boning! Wortwitziger Boning 5 von 5 PunktenEs ist schon beeindruckend, wie es Wigald Boning gelingt, mit seinem Wortwitz und Beschreibung skuriller Ereignisse zu fesseln. Allein die Kapitelüberschriften wie Am Yukon trinkt man Menschenschnaps oder Der Fernsehkasper und das heilige Krokodil lassen schnell erkennen: hier kommt wieder ein typischer Boning! Immer wieder bringt er sich auf seinen Reisen in die unmöglichsten Situationen, so dass nie Langeweile aufkommt: lässt sich in Afrika übers Ohr hauen, fährt mit Panzer in Afghanistan herum und schläft bei -20 Grad im Norden Kanadas im Zelt. Die Fotos in der Mitte des Buches bringen dies nochmal recht sympathisch rüber. Alles in allem ist Bonings Buch eine typische Kurzweil-Lektüre. Verschiedene kleine Reiseberichte in peppiger Tagebuchform, die man nicht unbedingt in einem Rutsch durchlesen muss. Einiges an Lautmalerei und die ungeschminkte Beschreibung seiner Gedanken lassen einen die Reisesituationen noch intensiver erleben. Ich jedenfalls habe mich ziemlich amüsiert! Pointierte reiseberichte 5 von 5 PunktenWigald Boning erzählt in diesem Bändchen von allerlei Reiseerlebnissen, die mal bizarr, mal aufregend und mal auch nur ganz normal sind. Das besondere daran ist dieser eigenwillige, humorige und originelle Stil, der sehr stilsicher an Zynismus, Albernheit oder Wahnsinn verbeisteuert, und dennoch sehr lesenswert ist. Wigald Boning beschreibt Reisen die zwischen Normalität und kontrollierter Exzentrik liegen, und er wirkt dabei nicht abgehoben. Sehr sympatisch, und macht Lust, die Welt zu entdecken. |
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