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Produkt-Bild: Die Märchen von Beedle dem Barden

Die Märchen von Beedle dem Barden von J. K. Rowling

Gebundene Ausgabe von Carlsen
Preis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 8,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3551599998, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 1
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Aus der Amazon-Redaktion


Die Märchen von Beedle dem Barden

Im Dezember 2007 hat J.K. Rowling das Geheimnis um The Tales of Beedle the Bard gelüftet. Das von ihr handgeschriebene und selbst illustrierte Buch enthält fünf Märchen und ist liebevoll mit handgemachten Silberbeschlägen gestaltet sowie mit Mondsteinen verziert. Amazon war in der glücklichen Lage, eines von sieben Originalen zu ersteigern, und es war uns ein Vergnügen, diese Bilder und die dazugehörigen Rezensionen mit unseren Kunden zu teilen.

Nun gibt J.K. Rowling Millionen von Harry-Potter-Fans die Chance, ab 4. Dezember 2008 das Buch selbst in den Händen zu halten.

Die Children's Voice Kampagne
Children's High Level GroupThe Tales of Beedle the Bard wird von The Children's High Level Group (CHLG) publiziert. Diese karitative Organisation wurde von J.K. Rowling und der EU-Abgeordneten Emma Nicholson ins Leben gerufen, um das Leben von Kindern in Not in ganz Europa zu verbessern und ist unter der Charity-Nummer 1112575 registriert.
Alle Nettoerlöse aus dem Verkauf werden für die Kampagne The Children's Voice der CHLG-Organisation gespendet.
Das Ziel dieser Kampagne ist es, die Rechte und Lebensbedingungen für Kinder in ganz Europa zu verbessern; vor allem in Osteuropa, wo über eine Million Kinder und Jugendliche vielfach unter unzumutbaren Bedingungen in Heimen aufwachsen. Dort fehlt es ihnen neben einer menschenwürdigen Unterbringung und ausreichender Ernährung oft an emotionaler Zuwendung und Nähe.
Die Kampagne Children's Voice von CHLG unterstützt jährlich circa eine viertel Million Kinder durch Bildungsprojekte, Beratung für Institutionen und eine Telefon- und E-Mail-Hotline, die rund um die Uhr erreichbar ist.

Amazon-Rezensionen zur handgemachten Originalausgabe von The Tales of Beedle the Bard
Bitte beachten Sie, dass sich die Rezensionen und folgenden Bilder auf das ersteigerte Originalbuch beziehen:

Unbeschreiblich, diese Erfahrung, J.K. Rowlings Buch The Tales of Beedle the Bard anzuschauen, darin zu blättern und vor allem natürlich zu lesen! Allein die Tatsache seiner Existenz ist magisch: Weltweit gibt es nur sieben Exemplare von diesem wunderschönen Buch, jedes davon handgeschrieben und höchstpersönlich illustriert von J.K. Rowling. Sechs Bücher hat die Autorin an ihren Freundeskreis verschenkt, aber das siebte Buch dürfen wir in den Händen halten! Verblüffend, welche künstlerischen Talente in der Autorin schlummern, und der handgeschriebene Text mutet an wie die vertraute Handschrift der Lieblingstante, die einen langsam, aber sicher in das Mysterium von insgesamt fünf Märchen entführt.

Ein bisschen aufgeregt und mit großer Ehrfurcht blättern wir Seite für Seite um, lassen uns gefangen nehmen von jeder Geschichte, tauchen ein in die fantasievolle Bilderwelt der Autorin, verfolgen die Handschrift auch dort, wo sie fast über die Seite hinausfließt. --Deutsche Übersetzung der Originalrezensionen von Daphne Durham, Amazon.com

Achtung: Die vollständigen Rezensionen enthalten "Spoiler" (Hinweise auf das Ende der Geschichte)
Bitte beachten Sie, dass sich die Rezensionen und folgenden Bilder auf das ersteigerte Originalbuch beziehen. Die Titel der Geschichten sind Übersetzungen der Amazon.de-Redaktion aus dem englischen Original:

The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard


"The Wizard and the Hopping Pot (Der Zauberer und der hüpfende Topf)"
"The Fountain of Fair Fortune (Die Quelle des wahren Glücks)"
"The Warlock's Hairy Heart (Das haarige Herz des Hexenmeisters)"
"Babbitty Rabbitty and her Cackling Stump (Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf)"
"The Tale of the Three Brothers (Das Märchen von den drei Brüdern)"



Mehr Bilder von der handgefertigten Originalausgabe von The Tales of Beedle the Bard
Bitte beachten Sie, dass sich diese Bilder auf die handgefertigte Originalausgabe beziehen, die im Dezember 2007 ersteigert wurde. Klicken Sie auf die Bilder, um Sie in voller Größe in einem neuen Fenster zu sehen. Mehr Informationen finden Sie in unserem Beedle-Special.



The Tales of Beedle the Bard
The Tales of Beedle the Bard
The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard
The Tales of Beedle the Bard
The Tales of Beedle the Bard

The Tales of Beedle the Bard
The Tales of Beedle the Bard
The Tales of Beedle the Bard


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5 Kundenrezensionen:

Schöne Ergänzung für Potter-Fans - nicht die Neuerfindung des Rades!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eines vorab: J. K. Rowling hat hier eine kleine Märchensammlung zusammengestellt, die Märchen aus der Zaubererwelt beinhaltet. Wer sich die Mühe macht, ein bisschen in englischen und irischen Sagen/Märchen herumzulesen, wird verschiedene Motive durchaus erkennen. So gibt es auch in den Canterbury Tales von Chaucer eine ganz ähnliche Geschichte um den Tod wie hier das Märchen um die drei Brüder und die "Deathly Hallows".

Das ist aber auch gar nicht schlimm, denn was dieses Büchlein auszeichenet, sind die Interpretationen von Albus Dumbledore zu jedem Märchen. Die finde ich gar nicht nervig, aber auch das ist Geschmackssache.

Dieses Buch wäre sicher kein Bestseller geworden, wenn es von einem unbekannten Schriftsteller stammen würde. Dazu ist es zu "harmlos". Belanglos wollte ich es nicht nennen, denn immerhin ist es noch ein letztes Schnipselchen aus der geliebten Harry-Potter-Zauberwelt.

Was ich aber wirklich großartig finde, ist die Tatsache, dass dieses Büchlein hilft, wohltätige Projekte zu unterstützen. Das tut Frau Rowling ohnehin zuhauf, und dies ist nochmal das Sahnehäubchen.

Aus diesem Grund, und weil die Märchen auch schön zu lesen sind, hat es fünf Sterne locker verdient.
man sollte sich vorher im Klaren sein, was man gekauft hat
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Märchen von Beedle dem Barden ist ein Buch, was natürlich nicht an die Potter-Reihe anzuknüpfen ist. Man liest ein Märchen und auf den Folgeseiten Erklärungen aus Aufzeichnungen von Albus Dumbledore. Es sind Märchen, die nach Potter-Saga den Zauberer-Kindern vorgelesen wurden.

Wenn man sich darüber vorher im Klaren ist, liest man an einem Tag ein nettes Buch, welches ich sicher nicht öfter lesen werde, als die Potter-Bücher.

Am meisten beeindruckt hat mich der Schluss, in dem auf die Organisation aufmerksam gemacht wird, wohin Geld aus den Verkaufserlösen wandert. Ich freue mich, hierzu meinen Beitrag zu einer guten Sache geleistet zu haben.

daher:

K A U F E N !!!
Nicht besonders spektakulär, aber es ist Rowling!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nun hab ich es auch endlich, die berühmten Zauberer-Märchen, das Buch auf das ich sehnsüchtig gewartet habe. Der erste Gedanke: "So dünn!?" Ein wenig mehr als 100 Seiten, mit riesiger Schrift und großem Zeilenabstand. Ob der Preis da in Ordnung ist, bezweifelt man, aber immerhin ist es für einen guten Zweck, dacher will ich da nicht weiter drauf rumhacken.
Das war nämlich auch alles, was ich vom Optischen her zu kritisieren haben, denn das Buch an sich ist sehr schön gestaltet. Unter dem Umschlag verbirgt sich nochmal ein schön gestaltetes Buch. Auch die Seiten sind nochma extra schön aufgemacht, was nicht viel Platz für den Text übrig lässt.
Soviel zum äußerlichen. Der Inhalt hat mich ehrlich gesagt auch nicht 100% überzeugt, aber hey: Es ist J. K. Rowling! Meine absolute Lieblingsautorin, seit sie diesen unglaublichen Erfolg mit Harry Potter hatte. Apropros Harry Potter - für Fans ist dieses Buch einfach ein Muss. Auch wenn es so dünn ist und nicht annähernd so spannend wie Harry Potter, es ist ein Teil davon. Von Anfang an war doch klar, dass es sich um Kindergeschichten halten würde. Von daher kann man eigentlich nicht enttäuscht sein.

Fazit:
Für HP-Fans ein Muss, es ist nunmal ein Teil davon & schon allein von der Gestaltung her macht es sich gut neben der Harry Potter - Reihe im Regal. Für "HP-Nicht-Leser" wohl eher nichts.
Da ich zu den HP-Fans gehöre, gebe ich diesem Buch 5 Sterne!
Fünf spitzfindige Pretiosen aus der Feder von J.K. Rowling!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hinter den Märchen von Beedle dem Barden steckt eine magische Dreieinigkeit: Hermione Granger übertrug sie aus der ursprünglichen Runenversion, Professor Albus Dumbledore versah sie mit Anmerkungen und Joanne K. Rowling schrieb sie für uns - Muggle gerecht - nieder.

Worum geht es? Es handelt sich um eine Sammlung von fünf durchaus lehrreichen Geschichten für junge Hexen und Zauberer, die in der Wizarding World von den Eltern gerne zur Schlafenszeit vorgetragen werden - seit vielen hundert Jahren. Auf dass die Zauberstab schwingenden Sprösslinge anstatt Schäfchen zu zählen lieber über die Moral der Magie nachgrübeln mögen.

Erzählung 1 heißt "Der Zauberer und der hüpfende Topf". Ihre unterschiedliche Interpretation sorgt in der Welt der Zauberei seit jeher für Streit. Soll man Muggles helfen oder nicht? Dumbledore besteht auf ein Ja, Brutus Malfoy hingegen sieht in der Schwäche für nicht-magische Gesellschaft ein "untrügliches Zeichen für mindere Magie".

Erzählung 2, "Der Brunnen des wahren Glücks" ist eine Parabel nach dem Motto: Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Glück so nahe liegt. Das erfahren auch die Hexen Asha, Altheda und Amata und der Ritter Sir Luckless auf wundersame Weise.

Erzählung 3 trägt den garstigen Namen "Des Hexers haariges Herz" und erzählt, wozu die Angst, verletzt zu werden letztlich führen kann, wenn die große Liebe einem unverhofft begegnet. Diese Geschichte eignet sich für schon etwas größere Hexen- und Zauberlehrlinge.

Erzählung 4, "Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf" ist hingegen ein witzig-lehrsames Märchen für die Kleinen. Ein dummer König, ein Magie unbedarfter Scharlatan und eben besagte hoppelnde Animagierin Babbitty Rabbitty sorgen für allerlei falschen und echten Hokuspokus.

Erzählung 5: "Das Märchen von den drei Brüdern", die auf der Brücke über den Fluss jeder auf seine Weise dem Tod eine Gunst abtrotzen, ist von wichtiger Bedeutung für "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Es zeigt, wie Legenden auf trügerische Weise real werden können, indem einige an ihre Echtheit glauben.

Resümee: Fünf spitzfindige Pretiosen aus der Feder von J.K. Rowling!
Liebevoll gestaltet!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine hübsche Idee: Das Märchenbuch, das Dumbledore Hermine vererbt zu veröffentlichen!
Sehr liebevoll gestaltet, und recht originell, die Anmerkungen und Erklärungen Dumbledore's mitzudrucken!
Hat mir gut gefallen!
(und wer da eine Fortsetzung von Harry Potter erwartet hat, ist selber schuld!)
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Produkt-Bild: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin von Eckart von Hirschhausen

Taschenbuch von Rowohlt TB-V. Rnb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,33

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499623552, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 16., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin

5 Kundenrezensionen:

Leichte Kost
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Hirschhausen mag live witzig sein, sein Buch hat mich allerdings nur ein oder zweimal zum Lachen gebracht. Zwar legt er ein paar interessante Sichtweisen an den Tag, aber insgesamt ist das Buch sehr leicht, wenn nicht sogar seicht. Behalten habe ich nichts. Es gibt tonnenweise Bücher, die leicht zu lesen sind und bei denen Inhalt transportiert wird. Im Zweifelsfall auf so etwas ausweichen.
Brüller
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich fands lustig . Das Buch hat mich sehr gut unterhalten , wenn auch nur sehr kurzweilig . Für den Preis aber allemal ok ....
Barnum-Satire
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieses Buch bietet bei weitem nicht den satirischen Tiefgang, der ihm allenhalben zugesprochen wird. Was daran liegt, dass Hirschhausen dem von ihm mehrfach zitierten "Barnum-Prinzip" zu sehr verhaftet ist: "ein bißchen was für jeden" ist kein gutes Satire-Motto, da es deren notwendige Schärfe notwendigerweise nivelliert.

Man kann kein Buch schreiben, das Ärzten, Heilpraktikern, Wunderheilern und ihren potentiellen oder aktuellen Patienten gleichermaßen zuspricht. Und wenn man's versucht, so wie Hirschhausen das tut, kommt eben ein ziemlich konturenloses Büchlein heraus mit Comedy-kompatiblen Spar- oder Hauruck-Witzen a la Schmidt&Pocher oder Elton&Raab.
Na ja
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
ich halte das Buch für überbewertet. Dem Autor life bei einem seiner Auftritte zu lauschen ist sicherlich amüsant. Das Buch zu lesen ist allerhöchstens einen Schmunzler wert. Und den Zusammenhang zur Medizin mag ich nicht zu erkennen.
kurzweilige Lektüre zum Schmunzeln
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch gern gelesen, da es wirklich einen humorvollen Blick auf medizinische Aspekte gibt. Das ist schon witzig und auch interessant. So kann man sich schon maleine Zugfahrt oder eine Wartezeit beim Arzt vertreiben.
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Produkt-Bild: Ausser Dienst: Eine Bilanz

Ausser Dienst: Eine Bilanz von Helmut Schmidt

Gebundene Ausgabe von Siedler
Preis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 17,25

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3886808637, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 6
Zoom ± Produkt-Bild: Ausser Dienst: Eine Bilanz

Aus der Amazon.de-Redaktion


Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine „außerdienstliche“ Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. „Denn“, so Schmidt verschmitzt bescheiden, „vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen.“ -- Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr Bundeskanzler!
Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge.
Natürlich holt der Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte aus. Beklagt wird die verschlafene „Modernisierung unseres zerklüfteten Bankensystems“, gewarnt wird vor Spekulantentum und Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt, an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat. Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die „Guillaume-Affäre“ als Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und Chancen der Globalisierung. Der „Sonderfall“ der Neuen Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und seine „Sekundärtugenden“. Eine Schulung bei den antiken Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: „Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt.“ - Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch! -Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Gedanken des Idealbilds eines Politikers
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Interview mit dem neunundachtzigjährigen Schmidt im Jahr 2008 in dem ich keinen alten Greis erlebte, sondern einen hochintelligenten Menschen, der trotz hohen Alters so klar bei Verstand zu sein schien als ob die Zeit völlig spurlos an ihm vorübergegangen wäre, machte mich auf seine Person aufmerksam und veranlasste mich mich näher mit ihm auseinanderzusetzen. Dieses Buch stellte dabei eine willkommene Möglichkeit dar sich mit seinem Denken und Wirken zu beschäftigen.

Dabei kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass dieses Buch ausserordentlich ist. Es fasziniert mich wie ein Mensch in diesem Alter klar und präzise seine Ansichten darlegt und eine Weitsicht demonstriert, die der durchschnittliche heutige aktive Politiker nicht einmal annährend in seinem gesamten Leben erreichen wird. Schmidt ist dabei bescheiden und nicht belehrend und in jedem seiner Sätze merkt man ganz genau, dass hier ein sehr intelligenter, weltoffener, erfahrener Mensch spricht, der ständig bis ins hohe Alter bereit war Neues zu lernen, zu reflektieren und aus seinen Fehlern zu lernen - ein Politiker, dessen wiedergegebene Meinung zu 100% seiner eigenen entspricht und nicht einer Partei oder Ideologie zuliebe angepasst wird und die nicht aus kritiklosem Wiederkäuen der Ansichten anderer entsteht, sondern durch nichts Anderes als der kritischen Reflexion und der sorgfältigen Prüfung aller relevanten Aspekte.

Als Österreicher kann ich nur betonen wie sehr ich die deutschen Nachbarn beneide diesen Idealtyp eines Politikers als Kanzler gehabt zu haben.
Bilanz eines Staatsmannes
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Helmut Schmidts Werk: "Außer Dienst" ist eine würdige Bilanz eines außerordentlichen Staatsmannes. Dabei äußert er sich zu zentralen Problemen unserer Zeit. Er verweist auf die Wichtigkeit von Verlässlichkeit und Vertrauen in der Politik. Deutsche sollten aus ihrer Geschichte lernen und sich auch künftig mindestens dreier entscheidender Lehren aus dieser Geschichte bewußt zu bleiben: der Hypothek der Judenvernichtung, der bleibenden Aufgabe guter Nachbarschaft zu den uns umgebenenden Nationen und der gleichfalls bleibenden Aufgabe einer verlässlichen Balance zwischen Bund und Ländern (S. 143). Eigene Fehler - etwa die Fehlprognosen in der Rentenpolitik 1976, dem Nachgeben in der Lorentz-Entführung gesteht Schmidt unumwunden ein.

Deutschland stehe vor neuen Herausforderungen in Europa aber auch in Bezug auf die Herausforderungen der Globalisierung. Auch in diesem Buch geht er mit dem sogenannten "Raubtierkapitalismus" scharf ins Gericht.

Nun sind die Feststellungen Schmidts nicht neu. Sie sind in früheren Publikationen und in seinen journalistischen Artikeln und Beiträgen in der Wochenzeitung "Die Zeit" ausführlich geäußert worden. Auch wirkt sein Schwanken in der Frage, ob "deficit Spending" und keynianistische Wirtschaftsrezepte richtige Antworten in der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise darstellen, nicht immer konsistent.

Insgesamt jedoch zeigt sich das Buch eines Politikers, der viel zu sagen hat, über moralische Grundlagen und Maßstäbe verfügt - seine Vorbilder sind nicht umsonst Kant, Popper oder Mark Aurel - und immer das eigene Gewissen als höchse Instanz anmahnt.

Insofern insgesamt ein faszinierendes Buch - über die reine Tagesaktualität hinaus. Für mich daher eines der wichtigsten Bücher dieses Jahres 2008. Unbedingt lesenswert.
Achtung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jeder sollte dieses Buch gelesen haben. Sehr interessant
Was ich auch noch empfehle als geheimtipp ist Richard Goldmans Buch
Die Strategien der Börsenmillionäre, sollte man auch unbedingt mal gelesen habenDie Strategien der Börsenmillionäre: Wie man an der Börse die erste Million macht - Bestseller
Würdiges Buch eines alternden Politikers
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Trotz seines nun doch schon hohen Alters Beweist Helmut Schmidt immer noch eine Weisheit und Einsicht, die vielen unseren aktuellen Politkern fehlt. Der größte Teil des Buches ist zwar mehr eine Rückschau auf die Arbeit und Wirken als er Politiker war. Aber immer zeigt er auf, wie sein Arbeit und sein Wirken unser Politik auch heute noch beeinflusst. Und dies alles zusammen gefasst in einem wirklich schnell und gut zu lesenden Buch.
Empfehlenswert. Auch zur Bewertung der Wahlkampfthemen 2009.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Herr Schmidt macht sich im hohen Alter die Mühe, uns einen politischen Ratgeber als Fazit eines engagierten Lebens zum Wohle der Bewohner dieses Landes zu hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass er in Politik und Gesellschaft gelesen und in bestimmten Entscheidungen berücksichtigt wird. Es gibt m.W. keine prägnantere Darstellung unserer Situation.
Leider tragen wir mit zunehmender Gleichgültigkeit als Mitbürger und Wähler selbst zur diversen Fehlentwicklungen bei. Dieses Buch vor der Wahl 2009 lesen um durch den üblichen Wahlkampfmumpitz hindurch seriöse Meilensteine nachhaltiger Politik erkennen zu können!
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Produkt-Bild: Feuchtgebiete

Feuchtgebiete von Charlotte Roche

Broschiert von Dumont Buchverlag
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 11,75

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3832180575, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 22., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Feuchtgebiete

5 Kundenrezensionen:

Weniger ist manchmal mehr!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Dachte ich gebe dem Buch eine Chance nachdem man soviel in den Medien darüber gehört hat. Ich war am Anfang schon geschockt wie sehr das alles ins Detail geht, ging aber dann noch. Nun hab ich es bis zur Hälfte gehört und es reicht mir, es ist zuviel des Guten. Wäre Fr. Roche mit den sehr detailierten Details etwas im Hintergrund geblieben hätte es mir besser gefallen. Ich frage mich wo sie diese blühende Fantasie her hat.

Lieber nicht kaufen.
Zu radikal und mit der Tür ins Haus
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Es gibt eine Grenze , die keiner überschreiten soll und das ist die zur Schaustellung der Intimität. Diese gehört nicht in die Öffentlichkeit.Deshalb kann ich nicht mit Frau Roche einverstanden sein , obschon Sie anscheinend mit einem Hilfeschrei die Leute aus ihrem Dornröschenschlaf aufwecken will.Es gibt meiner Ansicht andere Wege um dies zu übermitteln.
Eines meiner Lieblingsbücher!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde, es ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.
Auch wenn manches eklig ist, das macht es erst interessant.
Zum Schluss nachher wird es nicht mehr so spannend, weil vieles wiederholt passiert, und es wirkt übertrieben dazugesponnen!
Aber die Grundidee is Klasse!!
Weiß nicht was die ganzen Leute haben?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich weiß wirklich nicht was die ganzen Leute haben, die geschrieben haben, sie hätten das Buch nach den ersten Seiten weggelegt, weil es ihnen zu "eklig" sei. Ich meine, können diese Leute nicht die Realität von einem Buch unterscheiden? Mir kommt es so vor als hätten diese Leute das Buch gekauft nur um der Welt mitzuteilen wie schlimm sie es finden. Haben diese Leute nicht genau gewusst was sie da für ein Buch kaufen? Es ist ja auch eindeutig ein Roman und nicht wie viele denken eine Biografie!?

Aber nun zum Buch: Es ist mal etwas völlig anderes, an ein paar Stellen denkt man schonmal "ok". Man sollte es auf jeden Fall mal gelesen haben.
Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da die Handlung die ganze Zeit von Rückblicken unterbrochen wird. Die Handlung ist an einigen Stellen auch seeeehr unglaubwürdig und wird nach der Zeit langweilig.
3 Sterne dafür, weil es mal was anderes ist.
widerlich!!!!!!!!!!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
mir ist beim Lesen mehr als einmal schlecht geworden. Mehr kann ich dazu nicht sagen!
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Produkt-Bild: Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal

Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf Schmitz

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,55

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596179785, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal

Aus der Amazon.de-Redaktion


Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele.
Erfreulicherweise wird das Buch auch beiden Fangemeinden mehr als gerecht. Auch auf dem Papier entfaltet Autor Schmitz' Wort und Witz, dass einem die Tränen kommen vor Gelächter und Katze Minka ist in ihrer Rolle als Hauptdarstellerin oskarverdächtig. Bei Ralf Schmitz lebt eine Katze, die nicht nur jedem Katzenklischee entspricht, sondern auch jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort zu nutzen weiß. Der Leser wird darüber informiert, was zu tun ist, wen die Katze auf's Klo muss, sich den Magen verrenkt hat, in die Pubertät kommt oder das eigene Liebesleben empfindlich stört. Weil das Thema Katze allein textlich aufbereitet zu viel Potenzial verschenkt, läuft Minka dem Leser immer wieder in Illustration oder Foto über den Weg. Manchmal sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte... Daneben unterhalten Fakten, die niemand wirklich braucht: Z.B., dass sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat. Oder dass es in England Kontaktlinsen für Katzen gibt. Oder dass eine Katze ein Drittel ihrer aktiven Zeit mit Putzen verbringt. Aha. Katzenbesitzer, Katzenfreunde und Katzenmenschen jeglicher Couleur werden es trotzdem lieben, das Katzenbuch von Ralf Schmitz und es sei ihnen und ihren Katzen wärmstens empfohlen. Sandra-Kathrin Buck
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5 Kundenrezensionen:

Katzen würden "Schmitz' Katz' " kaufen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von der ersten bis zur letzten Seite ein Brüller. Ich habe selbst 2 Katzen und kann jedem Satz - was sage ich, jedem WORT - von Ralf Schmitz lebhaft beipflichten. Dieses Buch brauchen Sie mehrfach: ein paar zum Verschenken und eins zum selber lesen.

=^o^= Von führenden Dosenöffnern empfohlen!
Enttäuschend!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch aufgrund der begeisterten Rezensionen gekauft - Katzen und was zu lachen, immer eine prima Kombi! Aber meine Erwartungen wurden leider nicht im entferntesten erfüllt. Was Schmitz beschreibt, sind Situationen die jeder, aber auch wirklich jeder, Katzenbesitzer kennt. Nun ist es durchaus komisch, wenn mein Kater vorm Fenster sitzt und einen 30 Meter entfernten Vogel beschwörend anmurmelt, oder wenn er seine fünf Minuten bekommt und wie ein Rocker durch die Wohnung tobt, aber.... das Original ist bei weitem komischer als es nochmal 1:1 aufgeschrieben zu lesen! Wer gern über die vielen, wirklich unzähligen, seltsamen Macken von Katzen lacht, der sollte gehen und sich eine anschaffen.
Jeder Katzbesitzer der im Umgang mit der Katze hauptsächlich mit Humor reagiert ist auf der sicheren Seite! Und der hat dann eine unglaublich komische, niedliche, gelegentlich sehr vorwurfsvolle One Cat Show (ok, oder auch mehr) zu Hause, die jeden Tag stattfindet und einen immer wieder aufs neue überrascht. Und ausserdem - jeder Mensch mit genügend Humor um die Katze nicht tragisch zu nehmen hat spätestens ein Jahr später genügend Erfahrung mit kätzischem Benehmen, um dieses Buch ganz genauso zu schreiben...
Leser auf der Suche nach komischen Katzenbüchern empfehle ich "Die Katze mit den blauen Augen", das Buch ist schuld daran dass ich Katzen besitze - und nach 20 Jahren kann ich immer noch drüber lachen.
Nicht nur Schmitz Katze
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Alle Katzen findet man in diesem göttlich komischen Buch wieder! Für alle die Personal für Ihre Katzen sind, ein absolutes MUß! Aber auch für Menschen ohne Haustiere ein tolles Buch.
Ich habe beim Lesen teilweise so gelacht, daß es mir im Tränenschleier nicht möglich war, weiter zu lesen. In mindestens 80% des Buches habe ich unsere Katze erkannt.
Ralf Schmitz ist es gelungen ein spitzen Buch zu schreiben.
Für zwischendurch!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Fand das Buch recht amüsant und habe teilweise sogar gut gelacht. Wer viel Anspruch suchst, wird hier weiter suchen aber für zwischendurch oder eine Zugfahrt ist es gut geeignet! Viel Spaß.
Klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Klasse oder nein Weltklasse!!
Ich fühle mich wie Er selbst !!
Meine Katze ist genau so und deshalb ist es so unterhaltsam!Musste ein paar mal lachen ! So soll ein Buch sein!!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Mieses Karma

Mieses Karma von David Safier

Broschiert von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499244551, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 11., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Mieses Karma

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Nacht der Sterne naht, etwas anders als gedacht vielleicht. Kim Lange, Deutschlands wichtigster Polittalkshow-Moderatorin, soll der Deutsche Fernsehpreis verliehen werden. Nach peinlicher Pobacken-Pannenveranstaltung zwischen Wickert und Verona, folgt der endgültige Absturz auf dem Fuße. Dass ausgerechnet das Waschbecken einer herabstürzenden russischen Raumstation einen unserer brilliantesten Showköpfe kürzt, gehört zum Humorprogramm dieses Romans. Dann aber: „Der Tag an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht“. Gottseidank! Wir atmen auf. Die witzig-scharfzüngige Kim lebt weiter unter uns. Und dies darf durchaus wörtlich genommen werden!
Gleißendes Licht, Leben im Schnellrücklauf, Tunnelblick. Alles wie gehabt. Dann allerdings wird's schwer kafkaesk. Sechs Beinchen? Rundes Köpfchen? Extrem lange Fühler? Kim Lange erkennt sich kaum wieder. Von der attraktiven Talklady zur gemeinen Ameise geschrumpft! Schuld war nur das böse Karma. Der große Ameisenbuddha tritt erklärend auf und tröstet: Echte Bösewichte, vom Schlage eines Hitler und Co., müssten gar als wiedergeborene Darmbakterien Buße tun. Kein rechter Trost für eine frisch Reinkarnierte. Und ab geht's zur Fronarbeit in einen Ameisenhügel, der fatal ans Innere des Mutterschiffs aus „Independance Day“ erinnert.
Dies ist der Ausgangspunkt für David Safiers Rückfahrtticket. Fans kennen seinen speziellen Humorsound, irgendwo angesiedelt zwischen forsch zeitgeistig, krachledern und naiv charmant, der schon TV-Serien wie „Nikola“, „Berlin, Berlin“, sowie „Mein Leben und Ich“ zum Blühen brachte. Natürlich wird Kim Lange vom Ameisenbuddha auf den mühevollen Rückweg ins frühere Leben geschickt, ihr mieses Karma abzubauen und Buße zu tun bei allen von ihr Beleidigten und Betrogenen. Und ebenso natürlich bietet sich Safier hier Gelegenheit zum giftigsten und schnoddrig-fiesesten „Sex and the City“-Sprüchefestival. Am Ende dieser frühlingshaft leichten Jenseitsgeschichte muss die tote Moderatorin gar erkennen, dass es fürs richtige Nirwana gar kein Nirwana braucht. Nun wird die Ameise noch richtig adornig. Stimmen wir also ein in den Jubel unserer Kärntner Amazon-Rezensentin: "Wow"... Ich lese sehr viele Bücher und dieses ist das Beste, was ich je unter meine Augen bekam. Man sieht, manchmal brauchts nicht mehr! -- Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Aus Casanovas Erinnerungen....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... ein schönes Buch - das den Leser großartig und kurzweilig unterhält, wirklich witzig und spassig ist... einfach richtigen Spaß beim Lesen bereitet. Irgendwie eine echte "Feel-Good-Geschichte"...zwei Tage echtes Vergnügen für 8,95 ¬....literarischer Supertiefgang, sprachliches Meisterwerk, Diskussionsgrundlage für ca. 6 Wochen ? Nö, wollte ich auch gar nicht, sondern genau das wie bereits beschrieben...die "Miesepeter" des Buches sollten sich evtl. Dostojewskij's "Die Brüder Karamasow" besorgen,lesen,schwelgen und sich letzendlich positiv in literarischer Diskussion ereifern ! Gibt von mir auch 5 Punkte - weil ich eben genau das lesen wollte...damals bei dem Buch
brilliant
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
wer sich auf heitere art mit "schweren" gedanken beschäftigt wie den tod, wie man das leben gestaltet und wie man mit anderen menschen umgeht etc. findet in diesem kreativen roman einen gedankenanstoss, der spass macht. mein absolutes lieblingsbuch 2008! und genauso ging es denen, denen ich das buch geschenkt habe. danke dafür an herrn safier
Wunderbares Buch mit Humor
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann dieses Buch echt nur jedem ans Herz legen, der eine Geschichte zum ein bisschen über sich selbst Nachdenken, zum Lachen und zum Weinen möchte.
nett, habe aber schon besseres gelesen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Mir wurde das Buch von meiner Arbeitskollegin empfohlen, sie hatte das Buch in 2 Tagen durchgelesen und hätte Tränen gelacht. Na ja, dem konnte ich mich nich anschließen. Paar laute lacher waren dabei, habe es mir aber wesentlich besser vorgestellt. Als Zeitvertreib geeignet, mehr aber auch nicht.
Und täglich grüsst das Murmeltier ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bei der Lektüre von "Mieses Karma" musste ich immer wieder an diesen Film mit Bill Murray denken. Bei David Safier läutet zwar nicht der Wecker am Morgen und alles beginnt wieder von vorn, dafür folgt dem Tod sofort ein neues Leben. Und Wiedergeburt ist kein singuläres Ereignis und die Wiederkehr endet erst im Nirwana. So plastisch konnte ich mir die Auswirkungen der Reinkarnationslehre noch nie vorstellen. "Mieses Karma" ist einfach total witzig, liebenswert, intelligent und sehr unterhaltsam geschrieben. Sicher das lustigste Buch aus Deutschland seit Jahren.
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Produkt-Bild: Das Spiel des Engels

Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón

Gebundene Ausgabe von S. Fischer
Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 14,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3100954009, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 2., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Das Spiel des Engels

Aus der Amazon.de Redaktion


David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden.

Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel?

Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. -- Ulrike Künnecke, Literaturtest

Interview: 5 Fragen an Carlos Ruiz Zafón

Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels?

Das Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt, die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen.

Wie arbeiten Sie an einem Roman?

Zafon Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.

In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster Roman. Woran, glauben Sie, liegt das?

Zafon "Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten.

Wann haben Sie angefangen zu schreiben?

Zafon Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben.

Was ist Glück für Sie?

Zafon Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.

Über den Autor

Carlos Ruiz Zafón Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.


Amazon.de-Hörbuchrezension


Eigentlich hat David Martín kaum eine Chance, ein bedeutender Schriftsteller zu werden. Im Barcelona vor dem spanischen Bürgerkrieg wächst er in einer Umgebung auf, die man heute einen „bildungsfernen Haushalt“ nennen würde. Und als ihm ein väterlicher Freund einen Band von Charles Dickens in die Hand drückt, wird der Ich-Erzähler von seinem Vater windelweich geprügelt. Trotzdem zieht es David zum Schreiben: zuerst zur abgehalfterten Zeitung „Stimme der Industrie“, die aber doch nicht so abgehalftert ist, dass ihre „Edelfeder“ Pedro Vidal nicht das große Talent des Jungen erkennen würde. So wird David doch noch ein Autor, und zwar ein schlecht bezahlter Schreiberling von Trivialromanen. Dann bedroht eine Krankheit sein Leben, die große Liebe seines Lebens geht verloren. Und dann gibt es da noch den Verleger Andreas Corelli, den niemand kennt und der Martín bittet, mit einem Buch für gutes Geld eine Religion zu begründen. Ein Pakt mit dem Teufel?
Einem internationalen Publikum wurde der spanische Erfolgs-Autor Carlos Ruiz Zafón 2001 mit seinem Besteller Der Schatten des Windes bekannt: Inzwischen ist das Buch in dreißig Sprachen übersetzt. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an den Nachfolgeband Das Spiel des Engels, und Zafón hat die Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. Episch breit angelegt, entführt der Roman seine Leser in ein verzaubertes, phantastisches und labyrinthisches Barcelona. Das hat große Klasse und Poesie.
Umso glücklicher ist der Umstand, dass der Argon Verlag für seine Hörspiel-Produktion den bekannten Schauspieler Gerd Wameling gewinnen konnte, der unter anderem in Wim Wenders’ In weiter Ferne so nah sowie in der Serie Wolffs Revier mitspielte. Denn Wameling liest den Text (wenn auch nicht den gesamten Text, sondern eine autorisierte Lesefassung) routiniert und schnörkellos, ohne sich allzu sehr in Szene zu setzen, sodass das Lyrische durch eine klare, unaufgesetzte Stimme schimmert. Auch wenn man sich fragen darf, warum der Ich-Erzähler in direkter Rede mit „anderer Stimme“ (also anderem Timbre) spricht: Nicht zuletzt Wamelings Leistung macht Das Spiel des Engels zu einem bezaubernden Hörgenuss. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
9 CD, 611 Minuten
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5 Kundenrezensionen:

absolut lesenswert
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
um es kurz zu machen:
- sprachlich einfach phantastisch (Kompliment auch an den Übersetzer)
- die Storry gut und spannend
- etwas düsterer und depressiver als Schatten des Windes
- das Ende ist m.E. nicht ganz so gelungen
(Es handelt sich übrigens nicht um eine Fortsetzung oder einen Vorgägner vom Schatten des Windes. Es ist ein eigenständiger Roman.)
Ich fands gut!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann eigentlich nicht verstehen, wie man für dieses Buch nur 1 Punkt verteilen kann. Vielleicht war es mein Vorteil, daß ich den Vorgänger noch nicht gelesen habe, aber..... nichtsdestotrotz fand ich dieses Buch spannend und sehr gut. Besonders genossen habe ich den lakonischen Humor des Hauptprotagonisten. Ich denke es ist immer schwer wenn man mit Erwartungen an etwas herangeht, was man nicht wiederholen kann ohne sich zu wiederholen. Allerdings freue ich mich jetzt auf den Vorgängerband, der nach diesen Vorschußlorbeeren in den von mir gelesenen Rezensionen nur der Hammer sein kann.
Ich werde hernach meinen Senf auch dazu abgeben und wer weiß vielleicht ist es bei mir ja andersrum.
ein weiterer Besuch auf dem Friedhof der vergessenen Bücher...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Aber auch diesmal ist nur der Friedhof das einzig Schöne.
Die Handlungen des Protagonisten erschließen sich mir nicht, warum er was wann tut bleibt oftmals vollkommen im dunkeln und das ähnelt, wie auch der Beginn dem Schatten des Windes. Das im Dunkeln tappen bei der Kausaltität ist auch das einzig Überraschende in diesem Buch.
Jedoch muss man Zafón für sein Sprachtalent loben. Er erschafft ein Barcelona, dass einem heutigen Touristen größtenteils entgeht. Die düstere Stimmung, die sich durchweg durch den gesamten Roman zieht, erhält das schaurige und großartige Gefühl des ersten Betretens des Friedhofes aufrecht.

Es war eine schöne Lektüre für zwischendurch, ein Schmöker, genauso wie das vorherige Buch. Jedoch nicht mehr, eher etwas weniger.
Alle, die Der Schatten des Windes über die Maßen lobten, sollten hier eher auf die Taschenbuchausgabe warten und die Erwartungen gewaltig zurückschrauben.
An alle anderen, Ihre Erwartungen werden nicht enttäuscht werden, weil Sie kaum welche haben.
Weit mehr als ein Prequel
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Herumgemäkele an Zafons neuem Roman zeigt vor allem eines: dass er eben nicht einen zweiten Aufguss von "Schatten des Windes" geliefert hat. Dabei war die Versuchung groß und die Befürchtungen berechtigt: Zafon zunächst geht auf Nummer sicher und bemüht erneut den Friedhof der Vergessenen Bücher ebenso wie die Familie Sempere. Trotzdem gelang dem Autor weit mehr als ein Prequel, was trotzdem das Schicksal einer der Nebenpersonen besiegelt. Ich möchte hier nicht groß auf den Inhalt des 700 Seiten-Wälzers eingehen, das wurde hinreichend getan, auch läuft man immer Gefahr, etwas zu verraten, was doch jeder beim Lesen selbst herausfinden soll.
Zafons Roman jedenfalls ist deutlich komplexer als der Vorgänger, und das mag es sein, womit mancher Leser nicht umgehen kann: denn ganz vordergründig werden diesmal nicht eine, sondern zwei Geschichten parallel erzählt, und auch wenn der Roman meiner Meinung nach keine losen enden hinterlässt, erklärt der Autor immerhin nie explizit, wann er gerade welche Geschichte verhandelt. Zum einen gibt es da wieder einen Thriller, in dem niemand der ist, der er zu sein vorgibt. Im Unterschied zum "Schatten" werden die Konfrontationen hier jedoch zunehmend brutaler ausgeschmückt. Die mystische Ebene, eine Spezialität der spanischen und lateinamerikanischen Literatur, ist diesmal von der Thriller-Handlung abgespalten: ein mysteriöser Verleger macht ein Angebot, das der Held des Buches nicht ablehnen kann. Ganz unzweifelhaft lässt sich hier die Geschichte von Mephisto und Faust erkennen, verlegt in die Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert. Und so viel sei nun doch verraten, um Enttäuschungen vorwegzunehmen: Andreas Corelli ist tatsächlich der Teufel! Da löst sich nichts auf, er ist es eben. Doch durchaus auch ein sympathischer, auch Corelli könnte man über den lieben Gott Sätze zutrauen wie "Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern". Corelli nimmt sein Vorhaben einer neuen Religion sehr ernst und ist bereit, alle(s) aus dem Weg zu räumen, was David Martin an der Umsetzung des Projektes hindert, und doch bereut er am Ende zumindest eine seiner Handlungen. Auch der Teufel hat eben ein Gewissen (im Gegensatz zu manchen Menschen).
Keine Teufelsaustreibung also: wie sollte sich auch eine Szene auflösen, in der der Held mit einer Vampirin schläft, die er einst selbst erfunden hat, in einem Haus, das sich im Nachhinein als jahrzehntealte Ruine erweist. Hier gibt Zafon den ersten Hinweis, doch nicht enttäuscht zu sein, wenn sich ausgerechnet und einzig die metaphysische Ebene als genau das erweist, als was sie sich zeigt. So etwas könnte man auch als Sarkasmus bezeichnen. Zafon nutzt insbesondere diese "Mephisto-Ebene", um das Große Ganze zu verhandeln und das "Spiel des Engels" zu einer philosophischen Abhandlung über Moral, Ehrgeiz und Religion zu erweitern. Das macht er so, dass es nie langweilig wird.
Freilich, David Martin ist kein liebenswerter Held (heute würde man sagen: kein Wunder bei der Kindheit, muss er doch zusehen, wie sein Vater erschossen wird). Er erliegt dem schnöden Mammon, darum geht es ja schließlich im Roman, und er behandelt seine Mitmenschen nicht immer gut und hat insbesondere mit den Frauen ein Problem. Vorteilhaft zumindest für den Roman, bekommt er dadurch doch nicht den Superheldenstatus, der die Geschichte schnell in jenes Milieu hätte abgleiten lassen, das Martin in seinen eigenen Groschenromanen heraufbeschwört.
Auch wenn die Sprache bisweilen etwas blumig ist - vielleicht habe ich in letzter Zeit auch einfach zuviel deutsche Gegenwartsliteratur gelesen - hat das Buch doch einen angenehmen Sprachfluss. Ich kenn das Original nicht, kann jedoch über die Übersetzung nichts Nachteiliges verbreiten. Keine Angst jedenfalls vor den 700 Seiten: das Buch liest sich in Nullkommanichts weg. Für mich eines der anspruchsvollen Highlights des Jahres 2008!
Noch grandioser als der "Schatten...." !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hätte dieses Buch in 3 Tagen lesen können, aber nicht wollen, denn ich wollte den Abschied von diesem Buch so weit wie möglich hinauszögern!
Nun ist es also geschehen und ich blicke zurück auf Tage voller Lesegenuss.
Aber diesmal war es mehr noch. Ich fühlte mich zeitweise als Teil der Handlung, sah mich fassungs- und bewegungslos dem Geschehen um mich herum bedingungslos ausgeliefert. Möglich machte das die Sprachgewalt mit der Umgebungen, Zustände und Emotionen sich meiner Sinne bemächtigten und mich in eine andere Welt entführten.
Im Vergleich zu seinem ersten Buch (Schatten....) empfinde ich dieses Werk als sehr viel gereifter und in dem nie enden wollenden Spannungsbogen noch um einiges Fesselnder. Obwohl ich mir nach Lesen des "Schattens...." das nicht hätte vorstellen können, dass das noch möglich sei.
Auch empfinde ich nicht - wie einige Rezensenten vor mir - dass Handlungsstränge sich nicht im Verlaufe des Geschehens in irgendeiner Weise aufklären.
Ich werde dieses Buch aber nicht das letzte Mal gelesen haben und dann diesbezüglich darauf genauer achten, ob mir vielleicht doch etwas entgangen ist...
An dieser Stelle auch noch einmal von mir ein besonderes Lob und einen Dank an den Übersetzer, dem es gelungen, ist diese Sprachdichte auch im Deutschen herzustellen.
Und nun lassen Sie sich entführen in diese mystische Unter-Welt Barcelonas!
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Die Weisheit des Feuers. Eragon 03.: Band 3 von Christopher Paolini

Gebundene Ausgabe von cbj
Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 17,99

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3570128059, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Abreißkalender in Buchhandlungen und ein virtueller Countdown im Internet machten Fans lange hungrig nach mehr vom jungen Helden Eragon. Mit dem Erscheinen von Die Weisheit des Feuers hat das Warten ein (vorläufiges) Ende. Zur Erinnerung: Am Schluss des zweiten Bandes schworen Eragon und Cousin Roran nicht nur Rache für den Tod Garrows, sondern auch, Rorans Geliebte Katrina aus den Fängen der Ra’zac zu befreien. In Die Weisheit des Feuers gelingt die Rettung, doch Katrinas Vater Sloan, Verräter Carvahalls, befindet sich am gleichen Ort. Eragon bringt es nichts übers Herz ihn zu töten und schickt Sloan heimlich zu den Elfen: in der Hoffnung, dass er dort ein besserer Mensch werden kann.
Zurück bei den Varden, kämpfen Eragon und Saphira Seite an Seite mit Elfen, Menschen und Zwergen gegen Galbatorix' Armee. Sogar die grausamen Urgals halten sich an ihren Friedenspakt. Hierbei erweist sich Autor Christopher Paolini nicht als Schwarz-Weiß-Maler und entfernt sich von billigen Klischees. Überdies agiert Eragon nie als cooler Superheld. Ihm ist bewusst: „Wann immer wir töten, töten wir einen Teil von uns selbst“. Mittels romantischer Augenblicke oder humorvoller Dialoge schafft Paolini in Die Weisheit des Feuers zwar Raum zum Durchatmen. Im letzten Drittel aber zieht er das Tempo enorm wieder an. Eragon erfährt die Wahrheit über seinen Vater, weiht sein neues Schwert Brisingr ein und das Rätsel um Galbatorix ungewöhnliche Kraft wird gelöst. Nun gilt es, dessen wunden Punkt zu nutzen.
Das im Bereich der Fantasyliteratur inflationär versprochene Herr-der-Ringe-Gefühl stellt sich bei i>Die Weisheit des Feuers wieder einmal direkt ein. Dies liegt bisweilen an allzu ähnlichen Schlachtszenen oder Begrifflichkeiten. Gleichwohl darf man vor dem jungen Autor den Hut ziehen. Auch mit dem dritten Teil des Fantasyepos enttäuscht er seine Fangemeinde nicht. -- Fenja Wambold, Literaturanzeiger.de

Amazon.de-Hörbuchrezension


„Ungekürzte Lesung, Länge circa 1.800 Minuten“ – das hört sich nach Großkampf an. Nicht jedoch für Eragon-Fans, deren Herz der junge Autor Christopher Paolini seit Erscheinen der ersten beiden Teile des Fantasy-Zyklus im Sturm eroberte. Jetzt können sie sich genüsslich Kapitel für Kapitel mit Drachenreiter Eragon durch das Land Alagaësia schlagen und in Die Weisheit des Feuers so manche Überraschung erleben. Auch lässt die ausgezeichnete stimmliche Inszenierung der Figuren und emotionale Erzählweise des Sprechers Andreas Fröhlich Zuhörer sofort in die spannende Geschichte eintauchen.
Obgleich Eragon und Cousin Roran im Helgrind gemeinsam die Befreiung von Rorans Geliebten Katrina meistern, trennen sich ihre Wege. Arya aus dem Stamm der Elfen macht sich sofort auf den Weg, um Eragon heil zu den Varden zurück zu bringen: Saphiras und Eragons Unterstützung ist in der Schlacht gegen Galbatorix’ Heer unverzichtbar für Menschen, Zwerge, Elfen und Urgals. Dabei muss sich Eragon seinem vermeintlichen Bruder und dessen Drachen im Kampf stellen. Ein Geschehnis, das seine Gefühlswelt zerrüttet. Ohnehin überschlagen sich mit nur wenigen Ruhephasen die Ereignisse: Eragon erfährt die wahre Identität seines Vaters, weiht endlich sein neues Schwert Brisingr ein und das Geheimnis um Galbatorix Stärke wird gelüftet. Wie dieses Wissen gegen Galbatorix eingesetzt werden könnte, steht allerdings noch in den Sternen.
Der dritte Teil von Eragon überzeugt und macht wieder Lust auf neue Abenteuer. Wie Paolini darlegte, sei das Geschehen komplexer und umfänglicher geworden, so dass man mit weiteren Hörvergnügen rechnen darf. Hoffentlich mit Andreas Fröhlich, der sich als vielseitiger Sprecher längst einen Namen gemacht hat: Ob Kai Meyers fantastische Trilogien, John Greens realistischer Jugendroman Eine wie Alaska, gar Walter Moers skurriles Werk Der Schrecksenmeister oder eben Eragon -- in unterschiedlichste Rollen vermag Fröhlich zu schlüpfen. -- Fenja Wambold, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

Author in der Finanzkrise??????
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich hatte mich schon auf den letzten Band von Eragon gefreut, aber leider mußte der Author nochmals umschwenken und einen langweiligen Zwischenband auf den Markt werfen.
Die ersten beiden Teile haben leider nicht viel mit dem 3. Teil gemein, da es sich im 3. Teil nur um eine Aufzählung (wo geh ich als nächstes hin und langweile meine Leser zu Tode) handelt.
Leider hat der Author den Sinn für Realität verloren, wenn er zum Schluß des Buches behauptet, dass er mit diesem Buch die Charaktere besser herausgearbeitet hat.
In jedem zweiten Kapital wechselt das Buch zwischen Eragon und Roran.
Leider beschränken sich Roran's "Heldentaten" ausschließlich auf Angriffe von zig Versorgungstruppen, die er fast alleine mit seinem Hammer niedermetzelt (einfach nur lächerlich).
Die Geschichte um Eragon und Arya ist sehr kurz gehalten, da ja Roran wieder irgendwen mit dem Hammer erschlagen muß.
Ach jetzt hätte ich ja beinahe noch den Tod einer Hauptperson vergessen, die auf den letzten 10 Seiten verstirbt und natürlich dadurch im Band 3 alles verändert. Obwohl ich mir dort eine richtige Hauptperson besser vorstellen könnte (Roran oder Nasuada).
Aber nach dem "heldenhaften Auftritt" von Roran wird er sicherlich im Band 4 der nächte Drachenreiter.
Diesmal ohne mich.
Im Schatten der ersten beiden Bände
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich persönlich bin vom dritten Band der Eragonreihe sehr enttäuscht.
Der ganze Charme von Band 1 + 2 fehlt, die Ideenlosigkeit wird durch Brutalität versucht auszugleichen (Was nocheinmal genau das Gegenteil bewirkt).
Der Hauptcharakter Eragon gerät total in den Hintergrund, es dreht sich fast nur um Roran, Eragons Cousin und Nasuada.
Die enge Verbundenheit zwischen Eragon und Saphira ist nicht mehr da, beide gehen ihre eigenen Wege.
Zudem wird alles unheimlich in die Länge gezogen (es kommt im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden zu gelegentlicher Langeweile(
Wenn es nur darum geht, wie Roran dem 200. Mann den Kopf abhackt und das Blut dann rumspritzt fragt man sich nur : Wo ist der Charme von den vorherigen Bänden hin? (die ersten beiden Bände waren genial)
SCHADE! SCHADE! SCHADE!
Fantastisch ! ! !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einfach gigantisch!
Das Buch war von der ersten Seite an fesselnd! :)

Immer wieder gab es Kämpfe, für mich ein bedeutender und toller Teil in der Geschichte.
Es werden aber auch viele schöne Situationen beschrieben, bei denen ich mich gefreut hatte, als wäre ich live dabei *g*
Es war auch schön, aus Saphiras Sicht die Welt zu betrachten und wie sie die Dinge sieht. Wir Menschen sind bei ihr rund-ohr oder runde-ohren-zwei-beine *g*
Und endlich erfährt man die Wahrheit über Eragons Eltern.

Interessant ist auch, der Umschwung von Kapitel zu Kapitel zwischen Eragon und Roran. So ist nie Langeweile aufgekommen und dadurch hat man von der gesamten Geschichte mehr mitbekommen.

Der Autor lässt nichts unbeantwortet, erklärt jeden Stamm genau, seien es nun die Zwerge oder die Urgals, mit denen die Varden kämpfen. Und genauso geht er auch bei der Landschaft ins Detail und nichts ist zu langatmig das man die Lust verlieren könnte :)

Für mich bis jetzt der beste Teil!
Endlich ein Teil, in dem es richtig zur Sache geht, und man sehr viel mit Eragon erlebt *g*
Eragon hat schon fast seine Stärke, die er als Drachenreiter haben muss, Saphira strotzt nur so vor Größe und Macht und ist endlich ausgewachsen.
Gemeinsam und auch allein, meistern sie Aufgaben und wachsen so immer mehr. Richtig toll!
Reiner Übergangsband
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Eine Fortsetzung mit Pros und Kontras, wobei sie weniger gut ist als die Vorgänger. Erstmal findet kein richtiges, spannendes, aufregendes, großes Finale statt wie in Band 1 die Schlacht um Farthen Dûr und in Band 2 die Schlacht auf dem Brennenden Steppen. Wirklich los geht es erst ab Seite 800.
Davor geschieht nicht viel, das Buch hat keinen richtigen Sinn wie in Band 1 die Reise zu den Varden und in Band 2 die Ausbildung in Du Weldenvarden. Dennoch bringt es Paolini fertig, immer wieder für unvorhergesehene Überraschungen zu sorgen.

PROS

- Die Handlung ist interessant und zu ihr gehört das Typische an Fantasie: Magie, Elfen, Zauberer, Drachen,Zwerge und Monster.

- An lediglich zwei Stellen des Buches kommt Langeweile auf.

KONTRAS

- Wie bereits erwähnt gibt es kein atemberaubendes Finale, und auch sonst passiert nicht viel.

- Die ständigen, unnötigen Wortwiederholungen nerwen! Wieso kommt auf zwei Seiten viermal dasselbe Adjektiv vor? Oder in zwei Satzen zweimal dasselbe? Weshalb steht so oft nach wörtlicher Rede "sagte..." und kein anderes Verb? Und das ist ja noch längst nicht alles.
Doch dafür kann Paolini nichts, denn das ist Sache des schlechten Übersetzers - es verschandelt das Werk.

- Weshalb kommen ab und zu englische Wörter wie "Tour" vor? Wenn die Geschichte in einer anderen Welt in einer alten Zeit spielt, kann es die englische Sprache dort nicht geben. Wenn man dann schon in der Sprache unseres Landes schreibt, sollte das auch einheitlich sein.

Beinahe hätte ich nur zwei Sterne gegeben.

T. Ebers
Nicht ganz so wie die ersten zwei Teile
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich finde Christopher Paolini hat wieder ein Meisterwerk zustande gebracht! Das Buch ist sehr verständlich geschrieben. Spannung, Action, Fantasy. Eigentlich alles vorhanden.
Was ich besonders gut fand, ist, dass Paolini zwischen Roran und Eragon hin- und herwechselt. Auch wenn ich die Szenen mit Roran nicht besonders mag. Aber das ist Geschmackssache.
Das einzig negative ist, dass das Buch meiner Meinung nach etwas zu lang geraten ist... Ich lese für mein Leben gern. Aber nur wenn die Spannung nicht nach und nach abbaut. Teilweise reizte es mich, das Buch wegzulegen, weil es mich langweilte...
Trotzdem freue ich mich auf den letzten Teil der Drachenreiter-Saga!
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Produkt-Bild: Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 4

Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 4 von Stephenie Meyer

Gebundene Ausgabe von Carlsen
Preis bei Amazon: EUR 24,90

2 von 5 Punkten
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3551581991, Erscheinungsdatum: Februar 2009, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 4

Eine Kundenrezension:

Nicht zu empfehlen
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch auf englisch gelesen und kann es nicht sonderlich empfehlen.
Die ersten paar Seiten sind noch recht interessant, danach wird das Buch eher langweilig und mir hat des öfteren der Elan gefehlt, den Roman vollends zu lesen.
Natürlich ist es schwierig, Nachfolgebücher immer wieder spannend zu gestalten. Trotzdem ist es nicht unmöglich, was andere Autoren beweisen.
Ich habe das Buch freudig erwartet, war jedoch richtig enttäuscht, da es, in meinen Augen, ein kleiner Flopp geworden ist.
Ein Idee wäre es, sich das Buch irgendwann in einer Bibliothek auszuleihen, wenn man es unbedingt lesen möchte.
Aber kaufen würde ich es mir nicht, obwohl ich die anderen drei Bücher auch sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch besitze.

Fazit: die Vorgänger sind um Klassen besser-> man sollte das Geld für dieses Buch lieber sparen.
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Produkt-Bild: Tintenherz. Tintenwelt 01

Tintenherz. Tintenwelt 01 von Cornelia Funke

Gebundene Ausgabe von Tintenherz
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 15,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3791504657, Erscheinungsdatum: August 2003, Auflage: 23
Zoom ± Produkt-Bild: Tintenherz. Tintenwelt 01

Produktbeschreibung


576 Seiten, ab 10 Jahre

Aus der Amazon.de-Redaktion


Meggie lebt mit ihrem Vater Mo, einem "Bücherarzt", in einem alten Haus. Da steht eines Nachts ein merkwürdiger Mann vor der Tür. Er warnt Mo vor jemandem namens Capricorn. Bei Nacht und Nebel fliehen die drei, und nach und nach findet Meggie heraus, dass ihr Vater allerlei Geheimnisse vor ihr verbirgt. Wieso hat er sich zum Beispiel immer geweigert, ihr vorzulesen? Und was ist mit Meggies Mutter wirklich geschehen, die vor vielen Jahren verschwand?
Meggie bekommt erste Antworten, als sie vom grausamen Capricorn gefangen genommen werden. Er tut alles, um von Mo das Buch "Tintenherz" zu bekommen. Denn Capricorn selbst -- und nicht nur er -- ist aus diesem Buch in unsere Welt gekommen, "herausgelesen" von Mo. Ein Albtraum wird lebendig, ein Buch erwacht zum Leben. Und Meggie wird zum Angelpunkt eines dunklen Kampfes zwischen Realität und allzu realer Fiktion.
Tintenherz ist ein fabelhaft erzähltes Buch über Bücher, über das Wunder des Lesens und über die Bedeutung, die Geschichten für unser Leben haben. Wer hätte sich nicht schon einmal gewünscht, dass die Figuren aus seinen Büchern lebendig werden? Funke lässt diesen Traum Wirklichkeit werden. Aber Meggie, Mo und alle anderen zahlen dafür einen hohen Preis. Denn wundersame Märchenwelt und finsterer Albtraum gehen Hand in Hand, und das Böse scheint von Anfang an die besseren Karten zu haben...
Mit ihrem neuen Buch wird Cornelia Funke nicht nur ihre Fangemeinde begeistern. Auch diejenigen, die ihre Bücher noch nicht kennen, werden "Funke-süchtig" werden, sobald sie einige Seiten gelesen haben. Und die einen wie die anderen werden am Ende erstaunt und betrübt feststellen, dass sie die fast 600 Seiten wie im Rausch verschlungen haben. Aber glücklicherweise gibt es ja noch andere Bücher von dieser außergewöhnlichen Autorin, die zu Recht seit ihrem Buch Herr der Diebe auch international bekannt ist. --Gabi Neumayer
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5 Kundenrezensionen:

Bezaubernd, aber etwas langatmig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Cornelia Funke beschreibt alles in der Geschichte liebevoll, sogar den Mond am Himmel, den sie mit einer Zitronenscheibe vergleicht. Ihrer Sprache haben wir sehr gerne gelauscht (außer ihrem Faible für das Wort "blass", kommt auf jeder 2. Seite vor). Sie ist klar und deutlich, einfach, da es ja ein Kinderroman ist, und trotzdem bezaubernd, blumig, aber nicht zu viel, sondern genau richtig, um den Märchencharakter des Buchs zu unterstützen.

Meggie, Mo, Staubfinger und alle anderen wachsen einem schnell ans Herz, wobei Mo etwas blass bleibt, wo er doch einer der Haupthelden ist. Er agiert nicht so mutig, wie wir erhofft hatten. Es gibt auch keinen EINEN Helden, der nach vorne prescht und das Ruder herumreißt. Tintenherz dreht sich mehr um die Idee an sich, dass jemand Figuren und Dinge aus Büchern herauslesen kann. Die Figuren selbst werden eher mitgespült.

Weshalb wir einen Stern abziehen: zu wenig Handlung. Die Geschichte ist etwas langatmig. Es passiert recht wenig, besonders wenig Wichtiges, und es gibt keine überraschenden Wendungen. Außerdem wird aus vielem ein Geheimnis gemacht, das keins ist, bzw. ruhig ausgesprochen werden kann, nur um der Spannung willen. Man kann deshalb das Verhalten einiger Figuren nicht mehr nachvollziehen, z.B. wurde Mo deshalb etwas unsympathisch, weil er Geheimnisse vor Meggie hat, was das anfänglich tolle Verhältnis zwischen ihnen trübt und ihn etwas unsympathisch macht.
Ungewohnt langweilig
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin seit dem 6. Lebensjahr begeisterte Leserin und lese nahzu alles, vom Jugendroman über die philosophische Abhandlung bis zum Kochbuch.
Besonders Cornelia Funke fand ich schon immer gut, die Wilden Hühner stehen noch heute in meinem Lieblingsbücherregal, genau wie "Kein Keks für Kobolde" oder "Kleiner Werwolf".
Es gibt nur alle Jubeljahre mal ein Buch, das ich aus Langeweile nicht zuende lesen kann.
"Tintenherz" ist ein solches Buch.
Die Personen, ihre Probleme und Geschichten lassen mich völlig kalt, die Geschichte an sich vermag mich weder zu fesseln noch mitzureißen.
Ich finde, die Charaktergestaltung ist bei diesem Buch äußerst lieblos geraten.
Um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, zwang ich mich, das Buch doch noch am Stück zu lesen, aber das machte nichts besser.
Dafür ist die Gestaltung des Buchdeckels umso schöner gelungen, wie ich finde.
Schade, Cornelia Funke schreibt sonst einfach wundervolle Bücher. Nicht zu verstehen, warum gerade dieses ein so großer Erfolg geworden ist.
Wirklich empfehlenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch zu weihnachten bekommen und bin wirklich fasziniert. Es ist wirklich spannend aufgebaut und man versinkt richtig in den Zeilen der Geschichte. Ein paar beispiele:
Als Elinors Bücher verbrannt wurden fand sie diue bibliothek in schut und Asche wieder. Man hat sie richtig vor sich gesehen und meiner meinung nach die asche grochen und als sie dann auch noch den toten hahn auf der decke vorgefunden hat...
Naja! Zu viel will ich auch nicht veraten, aber danach habe ich mir gewünscht ebenfalls diese Gabe zu besitzen. Ich habe das buch in 2 Tagen ausgelesen und schaffe mir sogleich den nächsten band an und auch
"DIE WELT VON TINTENHERZ"! Geben sie das einmal ein und sie werden schon sehen...
Die nächsten "Folgen" sind ebenfals absulut empfehlenswert und ich hoffe diese rezension war für sie hilfreich!
("SCHaffen sie es sich an sie werden es nicht bereuen")
lg emmmy**<3
Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Hallo zusammen,
ich habe Tintenherz zum Geburtstag geschenkt bekommen und hätte es mir vermutlich auch nie gekauft. Ich bin begeisterte Leserin von Lindgren, Ende, etc. aber dieses Buch konnte mich wirklich nicht mitreißen. Die Geschichte liest sich zwar finde ich sehr flüssig, aber es ist nichts Besonderes daran. Wenn ich daran denke, wie sehr mir dagegen "Die unendliche Geschichte" gefallen hat, dieses Buch habe ich bereits viele male gelesen und werde ich noch lesen, wohingegen ich Tintenherz sicher nicht wieder aus dem Schrank holen werden. Wobei ich auch irgendwie das Gefühl habe, dass die Idee nicht besonders neu/originell ist. In Michael Endes Buch liest sich Bastian nach Fantasien, Cornelia Funke hingegen lässt in ihrer Geschichte die Figuren von Meggie und Mo aus einem Buch herauslesen...

Wenn mich jemand nach einem guten Buch fragen würde oder wird, werde ich sicher nicht Tintenherz empfehlen.
Spannende Unterhaltunglektüre
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich persönlich fand Tintenherz gut zu lesen, nicht zu schwere "Kost" angenehme Unterhaltungslektüre. Das Buch hat einen gefesselt, obwohl ich es manchmal auch ein wenig langatmig fand.
Ich kann das Buch nur empfehlen, wer gerne Geschichten im Bereich Fantasy liest.
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