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Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung von Wolfgang Behringer

Gebundene Ausgabe von Beck
Preis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 18,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 340652866X, Erscheinungsdatum: Januar 2009, Auflage: 4., durchgesehene Auflage
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5 Kundenrezensionen:

Hervorragende Darstellung der Auswirkungen von Klima auf die Menscheit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist für jeden interessant, der sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen will und nicht nur die durch die Medien veröffentlichen Meldungen bestätigt haben will.
Sehr gut und sehr empfehlenswert.
Pflichtlektüre für Klimapaniker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Und wieder ein Werk, das sich die Klimapaniker einmal ansehen sollten. Natürlich kann man Fanatiker nicht bekehren, aber der vernunftbegabte Leser wird diesem sehr gut zu lesenden Buch einiges an Wahrheit abgewinnen können. Wobei man sich nun noch lange nicht zurücklehnen darf und weiterhin seiner Verantwortung für die Umwelt gerecht werden muss. Der Mensch beeinflusst die Natur, aber für alles kann er nicht verantwortlich gemacht werden.
Dieses Buch ist allen zu empfehlen, die in der Lage sein wollen den Scharlatanen nicht auf den Leim zu gehen...
Fakten statt Alarmismus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Im Gegensatz zum internationalen Sprachgebrauch, der Begriffe wie "climate change" und "global warming" umfasst, faseln wir Deutsche gerne von der "Klimakatastrophe". Der Historiker Wolfgang Behringer lässt den von Medien und Wissenschaftsastrologen (welche noch in den 1970er Jahren vor einer Abkühlung gewarnt hatten) verbreiteten Alarmismus beiseite und beleuchtet in seiner "Kulturgeschichte des Klimas" die Fakten vom Treibhauseffekt des Archaikums (ca. 3,8 - 2,5 Milliarden Jahre), der erst die Voraussetzungen für das Leben auf der Erde schuf, bis zur gegenwärtigen globalen Erwärmung, die sich jedoch immer noch innerhalb einer Eiszeitperiode abspielt.

Das Klima befand sich in dieser unvorstellbar langen Periode nie in einem Gleichgewichtszustand. Die Extreme schwankten zwischen Treibhausklima und kompletter Vereisung des Erdballs. In der Erdgeschichte sind fünf große Massenaussterben bekannt. Das verheerendste war die Permkatastrophe, der etwa 75 - 95% der marinen Tierarten und ein großer Teil der Landlebewesen zum Opfer fielen.

Auch die relativ kurze Kulturgeschichte der Menschheit wurde von klimatischen Veränderungen beeinflusst. Die globale Erwärmung des Holozäns ermöglichte erst die Herausbildung menschlicher Hochkulturen und den Übergang von der halbnomadischen Jäger- und Sammlerkultur zur Sesshaftigkeit mit Viehhaltung und Ackerbau. Klimatische Schwankungen führten jedoch immer wieder zu Aufstieg und Niedergang von Zivilisationen wie in Ägypten und Mesopotamien.

Selbst die letzten beiden Jahrtausende waren von klimatischen Einflüssen geprägt. Die Blütezeit des Römischen Reiches fiel mit der Erwärmung vom 1. Jahrhundert bis etwa 400 n. Chr. zusammen. Die Nordausdehnung des Reiches war nur deshalb möglich, weil durch das Abschmelzen der Gletscher die Alpenübergänge ganzjährig passierbar waren. Zur gleichen Zeit entstand das erste chinesische Großreich. Ein ähnliches Klimaoptimum wurde erst wieder während der Mittelalterlichen Warmzeit erreicht, in der Grönland (Grünland) besiedelt wurde. Von dort aus wurde der amerikanische Kontinent erstmals entdeckt. Die Baumgrenze stieg in den Alpen bis auf über 2000 Meter, und Wein wurde in Pommern, Ostpreußen, Südschottland und Norwegen angebaut.

Die "Kleine Eiszeit" setzte im 14. Jahrhundert ein und führte in den folgenden Jahrhunderten zu Missernten, Hunger und Krankheiten, wofür zunächst "Hexen" verantwortlich gemacht wurden. Jenseits aller religiösen Wahnvorstellungen bewirkte die Anpassung an die neuen Lebensbedingungen schließlich einen rationaleren Umgang mit der Krisenbewältigung. Es entstanden staatliche Strukturen, die modernen Naturwissenschaften, technische Entwicklungen und ein weltumspannendes Wirtschaftssystem.

Die gegenwärtigen klimatischen Verhältnisse liegen noch unter den Klimaoptima der Antike und des Mittelalters. Gemessen am Paläoklima, das meist sehr viel wärmer als heute war, leben wir jetzt noch in einer Eiszeitperiode. Dass es anthropogene Ursachen für die momentane Erwärmung gibt, schließt Behringer zwar nicht aus, folgert allerdings, dass eine sofortige Verhaltensänderung oder die Suche nach Sündenböcken den Klimawandel nicht aufhält. Tatsache ist auch, dass die CO2-Konzentrationen ohne menschliche Einflüsse in der Erdgeschichte erheblich schwankten und die Kurven für Temperatur und Kohlendioxydgehalt der Atmosphäre nicht einfach parallel verliefen, obwohl deren Zusammenhang zum klimatologischen Dogma erklärt wurde. Selbst dann bleibt die Frage, ob die veränderten CO2-Konzentrationen Ursache für die veränderten Temperaturen sind oder umgekehrt - oder ob beide von einem dritten, noch unbekannten Vorgang gesteuert werden.

Es bleibt zu hoffen, dass sich - wie im Verlauf der "Kleinen Eiszeit" - die Vernunft gegen den pseudoreligiösen und politisch-ideologischen Alarmismus durchsetzt. Die Suche nach Schuldigen und Sündenböcken als moderne "Hexen" hilft nicht weiter. Gefragt ist eine flexible Anpassung an den ständigen Klimawandel, der auch ohne menschliches Zutun stattfand und in Zukunft immer stattfinden wird, und die Erkenntnis, dass die gegenwärtige Erwärmung nicht nur Risiken sondern auch Chancen birgt. Dafür leistet dieses Buch einen wichtigen Beitrag.
Gut zu lesen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Was kann man von einem vollbärtigen Professor zu diesem Thema erwarten? Eine ganze Menge!
Wenn er die Kulturgeschichte der Menschheit vorbeirauschen lässt und die Hintergründe verschiedener geschichtlicher Entwicklingen nicht politisch, ökonomisch oder sozial, sondern klimatisch herleitet, dann kratzt man sich am Kopf und fragt sich, wieso die vielen Historiker, die all die Geschichtsbücher geschrieben haben, offenbar keine Ahnung vom Klima hatten oder es nicht wichtig fanden. Teilweise erscheint es so, als müsste die Menschheitsgeschichte zumindest in Teilen neu geschrieben werden. Dieser erste Teil des Buches ist unglaublich stark, zeigt er doch die Kulturen und Menschen auf der ständigen Suche nach optimalen Lebensbedingungen, gekoppelt an ein sich stets wandelndes Klima, dass als gegeben hingenommen werden musste.
Im hinteren Teil des Buches, wo es um den aktuellen "Klimawandel" und seine Folgen geht, wird der vollbärtige Professor leider etwas übermütig und daher auch etwas ungenau: Politische, wirtschaftliche oder soziale Kräfte als Antrieb der aktuellen Klimadiskussion werden leider ignoriert. Er beschränkt sich auf die Relativierung der aktuellen Beobachtungen vor den historischen Fakten. Wurde die Frz. Revolution noch mit Getreidepreisen vor dem Hintergrund einer Kälteperiode statt mit politischen Ideen hergeleitet, findet der Autor zum Ablasshandel mit CO2 Zertifikaten heutiger Tage keine passenden Worte. Nichts über die durch den aktuellen "Klimaschutz" ausgelösten Geldströme und Machtverschiebungen innerhalb der Kulturen und politischen Systeme unserer Zeit. Hier bleibt der Autor hinter seinen Möglichkeiten weit zurück. Und es offenbart sich erneut das große Dilemma der Klimadiskussion: Eine Annäherung eines Wissenschaftlers aus einem einzigen Fachgebiet (egal welchem) liefert immer leicht neue Aspekte zum Staunen, aber leider praktisch nie ein disziplin-übergreifendes Verständnis aktueller Vorgänge. Dennoch ein sehr lesenswertes Buch, solange es nicht das einzige zum Thema bleibt.
Pflichtlektüre für alle Klimadiskutanden
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es muß für den Autor Wolfgang Behringer wie ein Schlag ins Gesicht gewesen sein, als der Weltklimarat IPCC die beiden Klimaanomalien der Mittelalterlichen Wärmeperiode (9.-14. Jh.)und der darauf folgenden Kleinen Eiszeit (15.-19. Jh.) nach und nach von 1990 bis 2001 aus seinen Klimakurven tilgte und schließlich nur noch die berühmt-berüchtigte (inzwischen diskreditierte) Hockeystick-Kurve im Programm hatte. Durch seine Forschung hatte Behringer nämlich Zugang zu unzähligen historischen Details, die zusammengenommen einen eindrucksvollen Beweis der Existenz beider Klimaextreme abgeben. Die Existenz von historischen Temperaturschwankungen bei gleichzeitig stablilem Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ist dabei Auslöser für die Frage, wie wohl das wirkliche Verhältnis von anthropogener zu natürlicher Steuerung des aktuellen Temperaturanstiegs sein könnte. Mit Ausnahme von ein paar Zeilen in der Einleitung sowie dem Epilog hält sich jedoch der Autor aus der aktuellen Klimawandel-Diskussion weitgehend heraus und beschränkt sich auf die solide und eindrucksvolle Schilderung der historischen Klimaschwankungen der letzten paar Tausend Jahre. Lediglich in ein paar Abbildungen (z.B. 40 & 44) blitzt nochmal kurz Widerstand gegen die IPCC-"Konsensmeinung" auf, ansonsten hält sich der Autor weitgehend dezent (und vielleicht klug?) zurück und läßt die Fakten sprechen.

Nach einer kurzen Einleitung beginnt das Buch mit der knappen Schilderung des Klimas der letzten paar hundert Millionen Jahre. Dann jedoch geht es schnell ins Holozän, also die letzten 12.000 Jahre. Es ist dies die Endphase der letzten Eiszeit sowie vor allem die nacheiszeitliche Erwärmung. Ein erster für mich sehr interessanter Punkt ist eine kurze Rückkehr eiszeitlicher Bedingungen (Jüngere Dryaszeit) während der allgemeinen Erwärmungsphase. Ein Beweis dafür, dass das Klima sich unter bestimmten Voraussetzungen sehr abrupt ändern kann. Vor 8000 Jahren dann das holozäne Klimaoptimum, wo es deutlich wärmer war als heute. Und all das bei relativ geringem CO2-Gehalt in der Atmosphäre. Der Autor schildert wie die Entwicklung von Zivilisationen oft an das Klima gekoppelt war. Fortschritte wurden überwiegend innerhalb von Wärmephasen erzielt.

So arbeitet sich Behringer allmählich durch die ständigen Klimawechsel der letzten paar tausend Jahre vor. Es gibt vieles Interessantes zu lernen. Manchmal verliebt sich der Autor jedoch so ins Detail, dass man sich ab und an beim Querlesen ertappt. Aber schon wenig später ist man dann wieder voll dabei. Bemerkenswert ist das Kapitel "Klimadeutung als neue Religion" wo Behringer den Klima-Alarmismus anprangert und einen Vergleich mit der Sündenökonomie des Spätmittelalters anstellt.

Das Buch ist all denjenigen wärmstens zu empfehlen, die sich ein eigenes, Fakten-belegtes Bild zur natürlichen Klima-Variabilität der letzten paar Tausend Jahre machen möchten. Etliche Aha-Erlebnisse sind garantiert. Nach der Lektüre wird man das aktuelle Klimageschehen sehr viel differenzierter sehen und die dazugehörige Diskussion vermutlich mit etwas kritischeren Augen verfolgen.
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Produkt-Bild: Die Klimakatastrophe - was ist dran?: Der Nairobi-Report über Klimawandel, Klimawahn und Klimaschwindel

Die Klimakatastrophe - was ist dran?: Der Nairobi-Report über Klimawandel, Klimawahn und Klimaschwindel von Argus

Broschiert von TvR Medienverlag Jena
Preis bei Amazon: EUR 8,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3940431028, Erscheinungsdatum: Dezember 2007, Auflage: 1
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2 Kundenrezensionen:

Seriöse Gegenargumentation zum CO2-Alarmismus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Welt scheint sich in zwei Lager aufgespalten zu haben. Die einen halten CO2 für das schlimmste Übel der Erde, die anderen sehen mit Blick auf die vorindustrielle Vergangenheit eher natürliche Vorgänge im Klimageschehen am Werke. Ein sachlicher Austausch von Argumenten scheint kaum noch möglich, zuviele Gesetze, Steuern und Karrieren basieren bereits auf dem in Politik und Presse dominierenden anthrogenen Treibhauseffekt. Kritiker werden unwissenschaftlich als Leugner und Umweltsünder beschimpft.

Das vorliegende Buch bringt Sachlichkeit in die Diskussion. Im Gegensatz zu anderen CO2-Skeptiker-Büchern mit zum Teil fragwürdigem Inhalt und gewöhnungsbedürftigem Stil, ist das Buch "Die Klimakatastrophe - was ist dran?" als absolut seriös einzustufen. Der Autor weiß genau von was er schreibt. Hier werden die wichtigsten Gegenargumente logisch gegliedert, gut verständlich und kurzweilig geschildert. Ich habe das (nur 70-seitige) Buch in einem Rutsch verschlungen. Der Autor kennt sich zudem außerordentlich gut mit den Hintergründen aus. Er stellt die Protagonisten und die möglichen Beweggründe ihres Handelns treffend dar.

Abbildungen gibt es leider nicht so viele, aber der Text ist schon eindrucksvoll genug. Der Autor schreibt unter dem Pseudonym "Argus", vermutlich um sich selbst in seinem fachlichen Umfeld zu schützen. Es ist schon bezeichnend, daß man derartige berechtigte Kritik nicht mehr öffentlich äußern kann, ohne Nachteile im Berufsumfeld befürchten zu müssen. So könnte es sich bei "Argus" um einen Wissenschaftler aus dem Öffentlichen Dienst handeln, der Angst vor zukünftig abgelehnten Forschungsanträgen hat, oder von seiner Institution aus Angst vor Fördermittelausfall einen Maulkorb verordnet bekommen hat.
Nich alles glauben was in den Medien verbreitet wird.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lesen und sich dann über die ganze Klimadebatten eine eigene Meinung bilden. Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.
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Produkt-Bild: Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie

Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie von Stefan Rahmstorf, Hans-Joachim Schellnhuber

Taschenbuch von Beck
Preis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 4,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406508669, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 5. aktualisierte Auflage
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5 Kundenrezensionen:

Predikt von Klimakatastrophenjüngern
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Das lesen dieses Buches sollte man sich ersparen. Rahmstorf, der mittlerweile wegen seiner umstrittenen Äußerdungen selbst von seriösen Wissenschaftlern angegriffen wird (er behauptet ja, dass die Temperatur immer noch steigt, obwohl sie das nachweislich seit 10 Jahren nicht mehr tut) beweist mit diesem Werk nur, dass er als Klimakatastrophenprofiteur alles daransetzt mit Hilfe wissenschaftlich unbewiesener Thesen den Geldstrom ja nicht versiegen zu lassen. Besser das Buch "CO2 und Klimaschutz" von Horst-Joachim Lüdecke lesen und damit wissenschaftlich seriös informiert werden.
Cui bono
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Die Darstellung ist für eine erste Einführung in das Thema durchaus brauchbar,aber obwohl ich eine hohe Meinung von Physikern habe ist sie leider genau so unseriös wie Al Gore und der IPCC und viele Journalisten,die sich auf diesem Gebiete tummeln.
Zu anderen Meinungen wird nicht ernsthaft Stellung genommen außer der Meinung von Lomborg,dass der Aufwand zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.Als Lösungen zur Co2 Vermeidung werden neben den bekannten schwachsinnige Ideen aufgeführt,die Kernfusion wird mit keinem Wort erwähnt.
Wie IPCC und Al Gore wird die Mittelalterliche Warmzeit,wo kein hoher CO2 Ausstoß vorlag,wie auch die folgende kleine Eiszeit verschwiegen um nicht in Erklärungsnöte zu kommen.Das ist nicht wissenschaftlich.Das sind Kenntnisse die Aufgrund der Informationen aus dieser Zeit sicher überliefert wurden und wenn man schon nicht in der Schule aufgepasst hat jeder Geographielehrer aus seinem Studium weiß.Es war sicherlich 1 Grad wärmer als heute,sonst wär ein Getreideanbau in Nordschweden und Nordnorwegen etc nicht möglich gewesen.Den Hockeystick sollte der IPCC endlich mal beerdigen,
Hinzu kommt die nicht überzeugende Erklärung für trotz steigender CO2 Werte nicht steigender Temperaturen von 1940-1970.
Übrigens seit 2000 fallen die Temperaturen.
Aber auch das wird von den Protagonisten dieses ideologischen Feldzuges nicht zur Kenntnis genommen.
Ich kann und werde nicht behaupten,dass der CO2 Anstieg keine Auswirkung auf das Klima hat,aber es bleiben erhebliche und begründete Zweifel,ob es der wesentliche Faktor ist.
Die schwankende Strahlungsintensität der Sonne sollte in Erwägung gezogen werden,insbesondere im Hinblick auf die Schwankungen der jüngsten Erdgeschichte.
Das ist also Olaf Pessler
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Fakten zum Klimawandel als seriöses Hörbuch - ein echter Genuss und lange überfällig! Warum die anderen Themen-Bücher von C.H.Beck bisher nicht als Hörbuch herauskamen, ist unverständlich. Endlich weiß ich, dass die vortragende Stimme zu Olaf Pessler gehört. Es ist die unverkennbare Stimme, die man aus zahlreichen Beiträgen der Fernsehjournale kennt.
Gute aktuelle Darstellung des Klimawandels für ALLE!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann dieses Buch wirklich sehr weiterempfehlen. Es beschreibt prägnant die wichtigen Probleme des Klimawandels, faktisch dargestellt, aber auch sehr gut für Laien, da alles kurz und bündig, leichtverständlich ist.
Sehr schön finde ich auch die Darstellung verschiedener Lösungsansätze, welche selbstredend auch real umsetzbar wären.

Dieses Buch eignet sich bestimmt auch gut, um es einfach mal bei Bekannten liegen zu lassen, welche man evtl als Klimaskeptiker bezeichnen würde!
Einseitig, unwissenschaftlich und längst widerlegt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Das Buch kann man vergesen. Rahmstorf, der mittlerweile wegen seiner umstrittenen Äußerdungen selbst von Klimawarnern und der NASA angegriffen wird (er behauptet, dass die Temperatur immer noch steigt, obwohl sie seit 1998 fällt) liefert hier ein Werk ab, was ich nicht als wissenschaftlich ansehen würde, sondern als Esoterik-Roman.
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Produkt-Bild: Mein Sach- und Mitmachbuch: Klima und Energie: BD 27

Mein Sach- und Mitmachbuch: Klima und Energie: BD 27 von Monika Wittmann

Broschiert von Carlsen
Preis bei Amazon: EUR 3,90, Angebote ab EUR 1,95

ISBN: 3551220271, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1., Aufl.
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Produkt-Bild: Frag doch mal die ... Maus! - Wetter und Klima: Mit vielen Extras: Auedeckfolien,  Ausklappseiten, Sammelposter

Frag doch mal die ... Maus! - Wetter und Klima: Mit vielen Extras: Auedeckfolien, Ausklappseiten, Sammelposter von Sylvia Englert

Gebundene Ausgabe von cbj
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 11,12

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3570134016, Erscheinungsdatum: Oktober 2009
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Eine Kundenrezension:

Frag doch mal die Maus...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Buchreihe FRAG DOCH MAL DIE MAUS informiert in diesem über das Thema WETTER UND KLIMA, geschrieben von Sylvia Englert zeigt es alles Wissenswerte rund um das Thema und vermittelt mit Aufdeckfolien, Klappseiten und einem großen Poster alles Wissenswerte. Gerade das Wetter und Klima sind heutzutage doch wichtige Themen und schon Kinder haben mitbekommen das sich Wetter und Klima ändert und wollen wissen wie es funktioniert und was es verändert. Daher ist das Buch eine gute Einstiegshilfe zum Thema und zudem sehr ansprechend illustriert.

Was für Wolken gibt es? Wie funktioniert ein Tornado? Warum sind Eiskristalle immer sechseckig? Wieso gab es Eiszeiten auf der Erde? Fragen über Fragen und die Maus kennt die Antworten. Gerade für Kinder ist der Wissenserwerb sehr wichtig und gibt ihnen einen Überblick über die Dinge und wie die Welt funktioniert, dies gibt Sicherheit und Geborgenheit, denn man ist dann den Elementen Wetter und Klima nicht schutzlos und quasi ohne Wissen ausgeliefert.

Das Buch informiert in über 50 Teilbereichen zum Themenkomplex Wetter und Klima und vermittelt gerade mit kindgerechten Illustrationen zusätzliches, visuelles Wissen.

Die Folien zum Thema Wolkenbildung und Eiszeit sind gut gewählt und zeigen über ihren beidseitigen Charakter viel Interessantes und Wissenswertes.

Das Poster hätte ein wenig informativer sein können, aber vielleicht will an als Elternteil einfach zuviel und sieht es mit den Augen eines Erwachsenen.

Die Klapptexte verbergen oder offenbaren nützliche Zusatzinfos und insgesamt gesehen hat das Buch einen guten und informativen Charakter, an dem auch die Maus bestimmt nicht ganz unschuldig ist, weiß sie doch fast alles.

Für Kinder mit Interesse an Wetterphänomenen und Wissensdurst zum Thema Klima genau das richtige Einstiegsbuch.

Empfehlenswert!
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Produkt-Bild: Bringen wir das Klima aus dem Takt?: Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung

Bringen wir das Klima aus dem Takt?: Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung von Mojib Latif

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,95

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596172764, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: 5., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Erstklassige Information in gutverständlichem Stil, leider mit einigen Stellen über die man sich etwas wundert
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das dem Buch vorgeschaltete Vorwort der herausgebenden Stiftung Forum für Verantwortung" gibt gleich zu Beginn die Marschrichtung des Buches vor. Von Irrwegen" und Gefährdung mit unübersehbaren Risiken" ist die Rede. Naturkatastrophen hätten sich in den letzten Jahren gehäuft (haben sie?), was Böses ahnen ließe. Im 68er-Ton wird ein unerschütterlicher Glaube...an ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum" verurteilt, der als Ursache allen Übels herhalten muß.

Im krassen Gegensatz hierzu beginnt das Buch dann schließlich mit einer sehr gut verständlichen und gut strukturierten Erläuterungen des Klimasystems. Latif übernimmt. Der Lesespaß setzt sich auch im Kapitel Treibhauseffekt grundsätzlich fort. Leichte Wolken ziehen am Horizont auf als der Autor eine IPCC Graphik von 2001 bemüht, in der die einzelnen Klimasteuerungsfaktoren gestaffelt nach ihrer angeblichen Wirksamkeit aufgelistet werden. Der bislang noch unverstandene aber potentiell wichtige Faktor Sonne wird bewußt an den äußersten rechten Rand der Graphik gedrängt und mit marginaler Bedeutsamkeit kleingehalten. Da sich der genaue klimatische Prozess des Einflusses der Sonne noch in der Erforschung befindet (z.B. durch Svensmark), wird der solare Effekt kurzerhand in den Modellen marginalisiert.

Auf Seite 62 weist Latif auf eine "erstaunliche Parallelität" zwischen CO2-Gehalt und Temperatur in den letzten 400.000 Jahren hin und schließt hieraus: "Eine Temperaturänderung führt zu einer Änderung der Treibhausgaskonzentrationen...Ebenso führt eine Änderung der Treibhausgaskonzentration zu einer Änderung der Temperatur...". Diese Passage ist ziemlich geschickt gestrickt. Der unvorbelastete Leser sieht nun sofort das böse CO2, das die Temperatur nach oben treibt. Aus unerfindlichen Gründen entschied sich Latif an dieser Stelle ein kleines aber feines Detail auszulassen, das er erst mehr als 100 Seiten später (auf S. 199) nachschiebt: Die Temperaturentwicklung hat nämlich gegenüber dem CO2 während der letzten 400.000 Jahre einen Vorlauf von etwa 800 Jahren. Und gerade an dieser wichtigen Stelle vertippt sich auch noch Latif auf S. 199 und schreibt statt 800 Jahren 8.000 Jahre. Im Gegenzug nennt er nun endlich Ross und Reiter. Durch den warmzeitlichen Temperaturanstieg vermindert sich die Löslichkeit von CO2 im Ozeanwasser, was zur fortschreitenden Entgasung und CO2-Anreicherung in der Atmosphäre führt. Warum konnte uns Latif dies nicht schon im Treibhauskapitel mitteilen? Könnte es sein, daß das CO2 historisch-erdgeschichtlich gesehen wohl doch nicht diese ihm heute zugedachte überlegene Temperaturtreiberrolle innehatte, abgesehen von untergeordneten Feedback-Effekten? Wieviel Prozent des aktuellen Temperaturanstiegs verantwortet das CO2 und wieviel Prozent gehen auf das Konto der Sonne? 80-20%, 50-50% oder gar nur 20-80%? Wenn man die Sonne nicht in die Klimamodelle mit Svensmark- oder anderen Effekten einspeist, kann auch niemals etwas anderes als CO2-Steuerung herauskommen.

Latif hat recht, wenn er den aktuellen CO2-Anstieg der Verbrennung fossiler Brennstoffe zuschreibt. Letztendlich geht es aber um die Frage, ob das CO2 überhaupt die ihm zugedachte große Wirksamkeit hat. Aufgrund der noch bestehenden Unklarheiten, ist es vermessen anzunehmen, die Computermodelle könnten uns hier einen exakten Wert errechnen.

Im Kapitel 3 gibt es viel über interessante natürliche Klimaautozyklen zu lernen. Das Kapitel ist gut durchstrukturiert und bestens lesbar. Insbesondere die Nordatlantische Zirkulation überrascht, indem sie nun für einen mehrjährigen Abfall der Temperaturen sorgen soll, bevor es dann ganz bestimmt bald mit der anthropogen verursachten" Klimaerwärmung weitergeht. Auf Seite 102 beschreibt Latif die Dansgaard-Oeschger-Ereignisse als interne Schwingung der thermohalinen Zirkulation. Andere Autoren sehen hier vielmehr die Sonne am Werk, deren Aktivitätsfluktuationen im 1000-1500 Jahre Dansgaard-Oeschger-Rhythmus in neuerer Zeit die Römische, Mittelalterliche und aktuelle Wärmephase hervorgebracht haben könnten. Gegen Ende des Kapitels gibt uns Latif noch einige angstmachende Schreckensvisionen für die Zukunft mit auf den Weg, getreu nach dem Motto: Zwar sehen wir noch wenig davon und auch die aktuellen Trends sind noch undeutlich, aber es wird garantiert grausam.

Kapitel 4 handelt von der Kunst der Klimamodellierung. Hier hält man es am besten wie mit der Religion. Entweder man glaubt an die Modellierbarkeit des chaotischen und rückkopplungsverzerrten Klimageschehens, oder man traut den Rechnern eine exakte Wirklichkeitsabbildung schlichtweg nicht zu. Da helfen dann auch keine Lorenz-Attraktoren, griechische Buchstabenformeln oder was hast Du nicht gesehen. An dieser Stelle gerät wohl auch die Interdisziplinarität ins Wanken. Es mögen vor allem die Physiker und Politiker sein, die den Computermodellen wohlgesonnen sind. Geologen und Archäologen werden hier jedoch ihre Probleme bekommen, insbesondere mit Hinblick auf klare erdgeschichtliche Klimamuster mit regelmäßig wiederkehrenden, vorindustriellen Wärmephasen im 1000-1500 Jahre Rhythmus. Und die aktuelle Erwärmung ist die logische Fortsetzung dieser Reihe.

Im 5. Kapitel, das vom menschlichen Einfluss auf das Klima handelt, läßt Latif sich leider zu einigen Inkonsequenzen hinreißen. Gleich zu Anfang behauptet er, es wäre aus Sicht der Klimaforschung schon längst klar, daß der Mensch der Bösewicht ist. Als Begründung nennt er, daß der Klimawandel bewiesenermaßen bereits in vollem Gange sei. Mit letzterem hat er natürlich recht. Aber beweist dies, dass das anthropogene CO2 der Auslöser ist? Was wäre, wenn nun doch beispielsweise die Sonne der Auslöser wäre? Argumentiert das Forum für Verantwortung" hier überhaupt noch verantwortlich?

Auf der nachfolgenden Seite erläutert der Autor, dass das Klima doch recht träge sei und nicht sofort auf äußere Anregungen reagieren könne. Dies mag so manches Jahrzehnt erklären, wo CO2 und Temperatur nicht so gut korreliert haben (zusätzlich zu wärmenden El Nino's und kühlenden Vulkanaerosolen). Fairerweise sollte man diesen Trägheitseffekt aber auch der Sonne zubilligen, die Latif gerne mal wegen angeblich fehlender Korrelation angreift. Im weiteren Verlauf des Kapitels versteigt sich Latif zu wiederholten Angriffen auf den Menschen als Klimakiller, ohne weitere wichtige Argumente zu liefern. Man merkt, jetzt wird es politisch. Die mittelalterliche Warmzeit wird kleingeredet (vielleicht weil kein industrielles CO2 verfügbar). Es werden etliche Folgen der Temperaturerhöhung genannt (mehr Hurrikane, weniger Eis etc.), die aber allesamt keinen Beweis für eine CO2-Steuerung darstellen. Als Steuerung könnte z.B. auch die Sonne in Frage kommen. Wichtig: Die Erwärmung selber bestreitet nämlich niemand. Es geht darum, ob sie menschengemacht ist oder natürliche Ursachen hat.

Das Kapitel 6, Klimaszenarien der Zukunft, möchte ich nicht weiter kommentieren. Es basiert weitestgehend auf der Annahme, daß die Steuerungsmechanismen der Klimaerwärmung quantitativ bekannt wären. Dies ist meiner Meinung nach anzuzweifeln.

In Kapitel 7 schießt Latif scharf gegen seine Kritiker, indem er diese für die Verunsicherung in der Bevölkerung verantwortlich macht. Als Folge könnten die hunderte milliarden-Dollar-schweren Klimaschutzmaßnahmen momentan nicht voll durchstarten. Im Folgenden wird es dann noch kurioser. Eben noch ärgerte sich Latif über seine Kritiker, und schon eine Seite später streitet er die Existenz eines Expertenstreits ab. Schuld hätten die Medien, die diesen erfinden würden. Gegenfrage: Wer sind eigentlich Henrik Svensmark, Chris Landsea, John Christy, Richard Lindzen, Stephen McIntyre und Fred Singer? Diesen und allen anderen Kritikern des CO2-dominierten Klimamodells wirft Latif vor, das Klimaproblem kleinreden zu wollen. Und dann wird es bizarr. Die kritischen Argumente kämen meistens von Menschen, die entweder nicht in der Klimaforschung tätig sind oder gar keine naturwissenschaftliche Ausbildung besitzen." Dies ist selbstverständlich unwahr. Viele der engagierten Klimadiskutanten sind ausgebildete Naturwissenschaftler, darunter Promovierte, Professoren und (ehemalige) IPCC-Autoren. Ich selber bin habilitierter Geologe. Was will Latif mit hiermit bezwecken? Im Folgenden wird Latif wieder sachlicher und geht auf die Argumente der Kritiker ein. In den entsprechenden Rubriken tauchen wieder etliche bereits oben diskutierten Probleme auf. Äußerst interessant ist Latif's Erklärung der Kleinen Eiszeit mit verminderter Sonnenaktivität während des Maunder-Minimums (1650-1710). Mangels Veränderungen in der atmosphärischen CO2-Konzentration, wird die Sonne nun plötzlich doch noch zum anerkannten und entscheidenden Klimasteuerungsfaktor erhoben, zumindest für diesen Zeitabschnitt.

Insgesamt kann man aus dem Buch trotz der geschilderten fragwürdigen Schlußfolgerungen eine Menge lernen. Der gute Schreibstil von Latif ermöglicht eine effektive und angenehmen Lektüre. Und zwar für alle, egal ob man nun einem Lager angehört oder sich einfach nur neutral informieren möchte. Es bleibt zu wünschen übrig, daß in einer Neuauflage einige der oben genannten Kritikpunkte aufgegriffen werden könnten. Unter gebildeten Menschen sollte es nicht notwendig sein das Konsens-Märchen weiterzuspinnen. Zudem geht es in der Wissenschaft nicht um Konsens sondern die Wahrheit, die in der Wissenschaftsgeschichte noch selten demokratisch ermittelt wurde. Vergessen wir einen Moment die voreilig installierten CO2-Zertifikate und das Katastrophengeschrei. Notwendig ist nun eine wissenschaftlich fundierte und ausgangsoffene Erforschung und Diskussion der Klimasteuerungsmechanismen. Hierzu gehören auch die Prozesse, die wir gerade erst beginnen zu verstehen, etwa die Rolle der Sonne. Wenn wir derartige Elemente von vorneherein nicht ausreichend in die Modellszenarien einarbeiten, beschränken wir die Resultate auf unzulässige Weise.
Gute und aktuelle Übersicht zum Thema
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Inzwischen gibt es sehr viele Sachbücher zum Thema Klimawandel. Viele konzentrieren sich aber auf die politischen Konsequenzen und streifen nur die eigentlichen wissenschaftlichen Tatsachen, die zu diesen Entscheidungen führen. Die eher wissenschaftlich orientierten Bücher sind dagegen schon ein paar Jahre alt und spiegeln den enormen wissenschaftlichen Fortschritt in dieser Zeit nicht wider.

Daher füllt dieses Buch eine Lücke. Denn Latif behandelt beides. Der Aufbau ist konsequent und logisch. Die Behandlung einiger Themen dürfte dem Experten aber manchmal zu oberflächlich erscheinen. Auch hätte er meiner Meinung nach viele Aussagen noch mehr durch die Zitate von Originalarbeiten belegen müssen. Dies gilt insbesondere für die aktuellen Forschungsthemen. Der Treibhauseffekt wird ausreichend knapp behandelt, denn dieser gehört seit Jahrzehnten ja zum Standardwissen der Geowissenschaften. Für den Laien wären aber ein paar zitierte Physik- oder Meteorologielehrbücher, die diese Grundlagen ausführlicher behandeln, hilfreich, denn gerade um den Treibhauseffekt ranken sich in der Öffentlichkeit immer noch Mythen.
Für Leser mit Vorkenntnissen gut geeignet!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen, denn es hat mich ziemlich gefesselt. Ich finde den Inhalt gut strukturiert und übersichtlich. Gute Abbildungen!
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich wahrscheinlich nicht so begeistert gewesen wäre,wenn ich nicht gerade in der Uni eine Vorlesung zum Thema Klimageographie besucht hätte. So waren mir die Fachbegriffe und die Probleme geläufig.
Als absoluter Einstieg in das Thema, ohne Vorkenntnisse zu den Zusammenhängen in der Atmosphäre, dem allgemeinen Wettergeschehen und Kenntnisse über den Strahlungshaushalt der Erde, kann ich mir vorstellen, dass dieses Buch nicht so gut geeignet ist.
Ansonsten gut, leicht verständlich und vor allem fachlich kompetent geschrieben ohne dabei zu reißerisch zu wirken.
Es gibt keinen Treibhauseffekt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der derzeitig zu beobachtende Aktionismus zur "Volksaufklärung" wie besonders durch Prof. Latif bzgl. CO2 ist völlig unbegründet. Wir wissen überhaupt nicht, ob menschliche Einflüsse Wetter und Klima global, aber auch in kleinerem Maßstab relevant beeinflussen können, auch wenn die Entscheidungs-bildenden "Klimatologen" ziemlich unreflektiert vom Gegenteil ausgehen. Alle verständlichen Versuche, "Wetter zu machen", wie z.B. durch Iod-Bomben, sind bislang fehlgeschlagen. Die vermeintlichen Fachleute wie Prof. Latif können genau vorhersagen, wie das Klima, besonders die Temperaturen und Meeresstände, in 50 Jahren sein wird, doch das Wetter läßt sich bestenfalls um 5 Tage vorhersagen. Und daß CO2 der "Klimakiller" schlechthin ist, wird auch durch Prof. Latif als gesichert angesehen und überhaupt nicht mehr hinterfragt: Neue Geldquellen, eine ganze "Klimaschutzindustrie" bauen darauf auf (z.B. Klimaspende im Flugverkehr).Doch, die wesentliche drei Beweise für CO2 als "Treibhausgas" sind von der Wissenschaft als nichtig erkannt: (1) Das älteste Argument von Arrhenius (immer noch zitiert) zum Strahlungsgleichgewicht beruht auf einem längst erkannten Rechenfehler, (2) die Vostok-Eisbohrdaten aus der Antarktis zeigen bei genauer Analyse, daß erst die Temperatur steigt bzw. sinkt, dann CO2: ein wesentliches Arguments ist damit ad absurdum geführt, und (3) die gängige volkstümliche Erklärung des Treibhauseffekts (eingestrahltes Sonnenlicht kann nicht mehr nach Umwandlung als Wärmestrahlung entweichen) ist spektroskopisch schlicht falsch (aber Herr Latif ist schließlich kein Spektroskopist). Wenn überhaupt, wären Wasserdampf und Methan spektral die wirksameren "Treibhausgase". Aber wer wird Wasserdampf verbieten wollen? Ein Mensch verdunstet allein ca. 1 Tonne im Jahr und atmet dabei 250 Kg CO2 aus! Vor diesem Hintergrund sind CO2 - Rechnungen sinnlos: Die Atmosphäre hat etwa 0,036% CO2. Und nur wenige Prozente davon sind menschlichen Ursprungs. Da ist die echte oder vermeintliche Erhöhung von 280 auf 380 ppm seit Beginn der Industrialisierung nur Zahlenspielerei und ein völlig irrelevanter Popanz!

Prof. Dr. Werner Schmidt (Biophysiker)
mehr erwartet
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieses buch ist für Leute mit wissenschaftlicher Vorbildung,aber nicht für jemanden der sich nur so für dieses Thema interessiert.Es ist stellenweise sehr trocken gehalten.Es ist enttäuschend,der Autor hätte es besser gestalten können.Man hat mehr davon erwartet.
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GEO Themenlexikon 31 Wetter und Klima: Begriffe, Forschung, Prognosen: BD 31

Gebundene Ausgabe von Bibliographisches Institut, Mannheim
Angebote ab EUR 13,97

ISBN: 3765394610, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 1., Auflage
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Die Klima-Werkstatt: Spannende Experimente rund um Klima und Wetter

Gebundene Ausgabe von Velber Buchverlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95

ISBN: 3866132581, Erscheinungsdatum: Januar 2004, Auflage: 2. Auflage.
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Klima von Latif Mojib

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,84

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596161258, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 2., Aufl.
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Eine Kundenrezension:

Sehr Interessant, jedoch nicht immer einfach....
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mir hat dieses Buch sehr sehr gut gefallen und ich habe auch sehr viel daraus mitnehmen können. Das Zusammenspiel der verschiedenen Schichten der Atmosphäre und die Wechselwirkungen verschiedener Gebiete sind sehr gut erklärt.

Leider gibt es jedoch immer wieder ein paar kleinere Textpassagen die nicht so einfach verständlich sind. Die muss man dann evtl. auch öfter mal lesen. Mir persönlich machte das nicht sonderlich viel aus. Da es aber ein Buch für 'Laien' sein soll, deshalb der Punkt abzug.

Ansonsten fand ich es eine Klasse Lektüre für Zwischendurch. :-)
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Atlas der Globalisierung: Die neuen Daten und Fakten zur Lage der Welt

Broschiert von Taz
Preis bei Amazon: EUR 12,00, Angebote ab EUR 5,60

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937683070, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 2., durchges. Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Unsere politische Welt in kürze
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Atlas der Globalisierung stellt unsere momentane wirtschaftliche und politische Welt in Karten und übersichtlichsten Diagrammen dar. Er ist sehr interressant aufgemacht und so geschrieben, dass man ihn verschlingen will (wenn man sich für das Themengebiet interressiert).
Das Buch ähnelt in seinen Kapiteln der Serie "Mit offenen Karten" des Fernsehsenders arte und wurde mir als Vorbereitung zum Unterricht an der Berufsschule von einem Sozialkundelehrer empfohlen. Viele der Themen sind auch für den Unterricht so aufbereitet, dass Berufsschüler mit den Diagrammen arbeiten können und nebenbei sich Informationen aus ansprechenden Texten herausarbeiten lernen. Toll sind die Link-Informationen auf den Seiten, die ein lästiges Kopieren ersparen.
Leider ist das Buch schon ein Paar Jahre alt,
Mit kommunistischen Ideologien verseucht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Kein Wunder das Greenpeace und so linksradikale Organisation das Buch so toll finden. Man muss kein Superliberaler oder Neokonserativer sein um zu behauptetn dass das nur linksradikale Propaganda ist. Wenn ich schon sowas lese wie "Die reichen Länder wollen den Eindruck erwecken sie würden sich um die Probleme Afrikas kümmern" oder wenn da was von kapitalistischen Lügen steht würde ich das Buch am liebsten aus dem Fenster werfen.
Schade
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Gute Idee, richtige Themen und streitbar! Doch wer in einem Buch mehrmals Wikipedia-Artikel als Quellen und Leseempfehlung angibt zieht sich selbst den Boden unter den Füßen weg! Schade, von einem Buch das von Le Monde diplomatique mit herausgegeben wurde, hätte ich mehr erwartet.
Sachlich, informativ, breites Spektrum- Auch als Einführung in Weltpolitik geeignet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Heft beinhaltet vielerlei Artikel, wobei immer großen Wert auf den gesamtgesellschaftlichen Kontext gelegt wird.
Die Menschen stehen im Vordergrund (wie man es von TAZ und Monde Diplomatique gewohnt ist). Zu jedem Thema (z.B. China) gibt es mehrere Artikel (Aufstieg, subjektive Sicht auf die Welt, Umwelt ect.), dem je eine Doppelseite gewidmet ist. Diese enthält viele Illustrationen (meist Landkarten, deshalb Atlas), die meist weltpolitische Aspekte verdeutlichen.
Meiner Meinung nach ist das Produkt einwandfrei und umfassend. Es lässt den Leser oft selbst Schlüsse ziehen und zeigt ausgezeichnet kulturell unterschiedliche Auffassungen der Realität und das globale Spiel der Supermächte auf.
Empfehlenswert für jeden, der sich mit Weltpolitik auseinandersetzen möchte.
Sehr gutes Basiswissen zum Weltgeschehen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Diese aktuelle Sammlung wertvoller Artikel zu den verschiedensten Themen im Weltgeschehen vermittelt Basiswissen zu Ökologie, Ökonomie, Politik, Konfliktherden und Schwellenländern, die jetzt ihre Chance für eine Eingliederung/ Führung in einer globalisierten Welt nutzen.
Auch in unserer Geographievorlesung vorgestellt und wärmstens empfohlen stellt dieser Atlas mit Hilfe von anschaulichen Graphiken und aussagekräftigen Diagrammen das jeweilige Thema dar.
Gut dabei: jedes Thema ist auf einer Doppelseite verankert und bietet auch Personen, die nicht viel Zeit oder Lust haben ein ganzes Buch zu lesen, eine verständliche Quintessenz, die man selbst nicht besser hätte ziehen können.
Die nur überblicksartige Themenbehandlung lässt zwar manche Frage noch offen, leitet aber mit zahlreichen Internetadressen zu weitergehender Information über.
Deshalb nur 4 von 5 möglichen Sternen. Nicht aber wegen des Aufbaus oder Inhalts, sondern weil - wie Klaus Töpfer selbst in seinem Vorwort bezeugt - keine konstruktiven Gegenvorschläge präsentiert werden, da dies den überschaubaren Rahmen von 190 Seiten sprengen würde.
Insgesamt aber sehr empfehlenswert für alle, die schnell und vor allem verständlich mehr vom Weltgeschehen verstehen möchten.
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