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Mathematik in Antike, Orient und Abendland von Helmuth GerickeGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,87 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3937715711, Erscheinungsdatum: April 2005, Auflage: 2 |
3 Kundenrezensionen:Eine gute Einführung in die Geschichte der Mathematik 4 von 5 PunktenIch kann die Rezension von "Ein Kunde" überhaupt nicht nachvollziehen! Der Autor (H. Gericke) verweist zurecht (!!!) darauf, dass viele Details in der frühen Geschichte der Mathematik unsicher sind. Solche Unsicherheiten zu erwähnen erscheint dem Rezensenten "Ein Kunde" schon irgendwie zu viel. In seinem etwas kindlich wirkendem Bedürfnis nach Eindeutigkeit verwechselt er dann auch noch Unsicherheit der Historie mit Unsicherheit der mathematischen Zusammenhänge. Das Buch wendet sich vorrangig an Mathematik-Studenten und setzt dem entsprechend Mathematik Kenntnisse auf Abitur-Niveau voraus. Wer diese nicht besitzt, dem wird allerdings einiges im Buch "spanisch" vorkommen. Dies ist aber kein Makel oder Mangel des Buches. Ich halte die Rezension von "Ein Kunde" schlichtweg für voll daneben. H. Gericke gelingt es hier eine sowohl informative wie gut lesbare Einführung in die Geschichte der Mathematik zu präsentieren. Ein Buch zum Verzweifeln !!! 1 von 5 PunktenIch habe dieses Buch bei einem Wettbewerb gewonnen und mich sofort darauf gestürzt. Doch schon nach sehr kurzer Zeit kam die Ernüchterung. Denn die mathematischen Zusammenhänge, die in diesem Buch erläutert werden sollen sind oftmals recht fragwürdig (teilweise gar vom Autor selbst angezweifelt !!!), oder aber unvollständig. So tauchen beispielsweise in der Erklärung einer geometrischen Skizze verwandte Punkt- oder Streckenbezeichnungen in dieser gar nicht auf, was einen das Buch an vielen Stellen nur schwer, oder gar nicht verstehen lässt. Auch grundlegende Eigenschaften die Verwendung finden scheinen schlichtweg aus der Luft gegriffen, da sie nicht bzw. nur mangelhaft erklärt werden. Vom Kauf dieses Buches ist daher dringend abzuraten, da es viele andere und weitaus bessere Bücher zu diesem Thema gibt. Guter Überblick über die Geschichte der Mathematik 4 von 5 PunktenDieser Sonderband vereinigt zwei Veröffentlichungen Helmuth Gerickes in einem Band: Die Geschichte der Mathematik in Antike und Orient (1984) sowie die Geschichte der Mathematik im Abendland (1990). Insofern bietet er nichts Neues. Jedoch erhält man bei der zumeist kurzweiligen Lektüre einen guten Überblick über die Geschichte der Mathematik von ihren "Anfängen" bis zum 17. Jh. - leider feheln so wichtige Bereiche wie die Geschichte der Infinitesimalrechnung oder der Stochastik. Beide Bände sind verständlich geschrieben, vielfältige Zeichnungen und Skizzen erleichtern zudem das Verständnis, viele Zitate aus den Originalen lassen die Geschichte der Mathematik lebendig werden. Stichwortverzeichnisse am Ende beider Teilbände erleichtern die Arbeit. Breite Literaturhinweise und verschiedene Kartenskizzen und Zeitübersichten runden das Werk ab. Der Band sollte in keiner Privatbibliothek eines Mathematiklehrers fehlen! |
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Der Erste Weltkrieg: in globaler Perspektive von Daniel Marc SegesserGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 5,00 ISBN: 3865399533, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 1., Auflage |
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Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon von Sei ShonagonGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865390951, Erscheinungsdatum: Februar 2006 |
5 Kundenrezensionen:Kopfkissenbuch 3 von 5 PunktenEigentlich eine sehr kleine Lektüre mit wenig zusammenhängenden Texten und Inhalten, ist das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shonagon doch eines der schönsten Bücher, die ich jemals gelesen und mehrfach wieder gelesen habe. Auf dem deutschen Buchmarkt gibt es zwei Übersetzungen, eine- diese- und eine andere von Mamoru Watanabé, die wesentlich besser, umfangreicher und kompletter ist als diese. Wer sich in dieses Buch zurecht verliebt, sollte auch Watanabés Übersetzung lesen... Schlicht und schön. 5 von 5 PunktenDas "Kopfkissenbuch" gilt den Japanern als einer der großen Klassiker ihrer Literatur. Die Dame Sei Shonagon beschreibt darin in ganz kurzen erzählerischen Miniaturen das höfische Leben des mittelalterlichen Japan der Heian-Zeit (889-1186). Die Sprache ist klar und schnörkellos. Die gewählten Themen ganz einfacher und (zumindest für einen Höfling) alltäglicher Natur. Ich bin zwar kein Experte für die Japanische Kultur, vermute aber, dass viel von der Philosophie des Zen und seiner Verehrung des Schlichten und Geradlinigen in dieses Buch eingeflossen ist, vielleicht auch etwas von der Naturverbundenheit des Shintoismus. Da Japan ein bedeutender Kulturkreis ist, denke ich, sollten wir Europäer uns auch näher mit seiner Literatur und Kunst befassen. Ein Muss für jeden Jünger Nippons 4 von 5 PunktenSei Shonagons "Kopfkissenbuch" ("Makura no Soushi"), das - entgegen des für Europäer etwas zweideutigen Titels nur ein Notizbuch ist, nämlich ein Buch, in das man seine Einfälle, Gedanken und Stimmungen eintrug und das man zum jederzeitigen Gebrauch unters Kopfkissen legte - ist ein Muss für jeden, der sich für Japans klassische Literatur während der Heian-Zeit interessiert und sich mit Japans Kultur während dieses goldenen Zeitalters näher beschäftigen will. Die Dame Sei lebte etwa um 980 n.C. als Palastdame im Kaiserpalast der damaligen Hauptstadt Kyoto. Sie war Zeitgenossin der Dame Murasaki Shikibu, die wie sie ebenfalls am Kaiserhof lebte und Verfasserin des ersten japanischen Romans war, der "Geschichte des Prinzen Genji". Als Vertreterin der Literaturgattung zui-hitsu ("aus dem Pinsel geflossen") beschreibt sie auf höchst geistreiche, amüsante und ironische Art und Weise gleichsam im Plauderton die damalige exklusive Hofgesellschaft und deren von der übrigen Gesellschaft völlig abgehobenes Leben und Treiben sowie ihre eigenen intimen Eindrücke von der Schönheit der Natur. Das Kopfkissenbuch gehört aus meiner Sicht mit zu den schönsten Büchern dieser Gattung und ist nicht ohne Grund noch heute Pflichtlektüre eines jeden japanischen Schülers. Gute Nacht-Lektüre 4 von 5 PunktenDiese leicht zu lesende Buch ist wunderbar als Gute Nacht-Lektüre! Amüsant und sehr poetisch erzählt die Hofdame von ihrem Leben. Ein wunderbares kleines Büchlein! Ein wunderschönes Buch 5 von 5 PunktenDieses Buch kann man nur lieben! Schöne Texte, faszinierende Bilder. Ein literarischees Kunstwerk der japanischen Kultur. |
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Deutsche Mythologie: Vollständige Ausgabe / Band 1+2 von Jacob GrimmGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 15,72 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865391435, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: Vollständige Ausgabe. |
5 Kundenrezensionen:Wissenschaftliche Arbeit 3 von 5 PunktenDas Werk könnte interessant sein, ist durch die Art und Weise, wie es niedergeschrieben wurde, jedoch sehr ermüdend. Grimm kann als Begründer der Germanistik angesehen werden und gemäß der Tradition der Philologen finden sich allerlei Textverweise. Da gibt es lateinische Texte, althochdeutsche, mittelhochdeutsche, etwas Griechisch ist auch hineingestreut. Zudem findet man dann schon mal Fußnoten, die die Hälfte der Seite einnehmen. Auch das Deutsch, das Grimm verwendet, ist schwierig. Bis auf Eigennamen wird alles kleingeschrieben (das war noch vor dem Duden). Laut Anmerkung des Verlages wurde vorsichtig revidiert und leichte Modernisierungen wurden vorgenommen. Trotzdem bleibt es schwere Kost. Hinzu kommt, dass dieses Werk nicht als Unterhaltung dienen sollte, sondern eine wissenschaftliche Arbeit darstellte. Dementsprechend spannend liest es sich denn auch. Es steckt zwar viel Wissen darin, aber oft sehr komprimiert. Manche Erklärungen bleiben unklar, weil man den Kontext nicht versteht, den Verweisen nicht folgen kann oder schlicht und ergreifend kein Griechisch versteht. Das Buch eignet sich kaum für Laien. Für den interessierten Germanisten wird es jedoch ansprechend sein, allein aufgrund der zahlreichen Textbeispiele. Wer jedoch eine Sammlung deutscher Mythen erwartet, wird enttäuscht werden. Darum geht es hier nur im Entferntesten. Einfach phantastisch! Gehört zur höheren Bildung. 5 von 5 PunktenDie Deutsche Mythologie von Jacob Grimm zeugt von sehr großer Gelehrsamkeit. Der Autor untersucht wissentschaftlich die Zusammenhänge aus deutschem Christentum, altorientalischen Vorstellungen, römisch- und griechischen Götterkult, sowie europäisches Heidentum. Zum besseren Verständnis sei auf gute Latein- und Griechischkenntnisse hingewiesen. Ein Werk, das die Vergangenheit wieder auferstehen lässt... 5 von 5 PunktenZu Unrecht sind die alten Mythologien heute vergessen, bzw. werden belächelt. Ein umfassendes Verständnis der abendländischen Mythologie trägt wesentlich dazu bei, die moderne Welt so zu verstehen, wie sie ist" - denn, ob wir es wollen oder nicht, wir sind Kinder eben dieser Mythologie - unsere Kultur, unsere Spiritualität und unsere Wissenschaften bauen auf dieser Weisheit auf, die so alt ist wie die Menschheit selbst. Es gibt wohl keine derart umfassende Abhandlung über die abendländische Mythologie (der Titel Deutsche Mythologie" ist stark untertrieben), die versucht, die Grundlagen deutscher und europäischer Kultur auf der Basis des Mythos herauszuarbeiten. Anhand hunderter von Einzelbeispielen - regionaler und etymologischer Vergleiche - werden Entwicklung und Ausprägung volkstümlicher und moderner" Mythen und ihr Weiterwirken aufgezeigt. Aufgrund der sprachlichen Lebendigkeit und Aktualität mag man kaum glauben, dass es sich hier um ein fast 200 Jahre altes Werk handelt. Sicher ist die Sprache des 19. Jahrhunderts etwas gewöhnungsbedürftig, aber dieses Buch lohnt die Mühen allemal - es verdeutlicht das Wissen des Autors und den Hintergrund der weltberühmten Grimmschen Märchen. Ein Werk, das die Vergangenheit wieder auferstehen lässt und zeigt, dass sie niemals wirklich vergangen ist. Wissen kompakt, aber nicht so leicht zu kriegen... 4 von 5 PunktenDa schlage ich wahllos eine Seite in diesem Monumentalwerk auf, das ich von einem Freund geschenkt bekam... Was soll ich sagen? Recht verwirrend zu Anfang... An die alterthümliche Schreibweise gewöhnt man sich ja schnell, aber es zeigt sich, daß ?nur mal eben durchblättern" nicht angesagt ist. Vielmehr muß ein umfassendes Wörterbuch und das eine oder andere Lexikon immer griffbereit liegen, will man in die Tiefen der deutschen Mythologie abtauchen. Manche Ansichten sind vielleicht überholt, aber man sollte sich daran erinnern, in welcher Zeit das Werk verfaßt wurde. Der Märchensammler Jakob Grimm hat hier bereits in der zweiten Auflage das Wissen nochmals erweitert und ein derart umfassendes Werk der deutschen Geschichte in Hinblick auf seine Mythologie geschaffen, das seinesgleichen sucht. Für jeden wirklich Interessierten ist sind diese drei Bände eine totale Fundgrube. Geniales Grundlagenwerk 5 von 5 PunktenGrimms Arbeit zur Deutschen Mythologie ist wohl kaum übertreffbar. Grimm lotet wahrhaft jede Quelle aus, und dies in einer ausgesprochen ästhetischen Sprache. Bedenken sollte man jedoch, daß Grimm mittlerweile teilweise überholt ist, wie auch, daß er ausschließlich Urtexte zitiert. Gute Kenntnisse des Lateinischen, Altgriechischem und Althochdeutschen sind sicherlich nützlich. Im Großen und Ganzen ein absolutes Meisterwerk, das jedem, der sich für deutsche Altertümer/nordische Mythologie interessiert wärmstens zu empfehlen ist. |
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Die bedeutendsten Staatsmänner. marixwissen von Isabella AckerlGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 0,93 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865399002, Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
3 Kundenrezensionen:Gut gemeint, aber doch etwas daneben 2 von 5 PunktenGanz grundsätzlich ist das Buch sehr gut lesbar, die einzelnen Kapitel kurz und informativ. Damit ist es auch ein gelungenes Nachschlagewerk zu den einzelnen Personen. Bis auf wenige Ausnahmen, sind auch die Vitae grundsätzlich bemüht objektiv gehalten, wenn auch der konservative Grundton der Autorin sehr durchschlägt. Das zweite Kriterium bei einem solchen Buch ist die Auswahl der Persönlichkeiten und die Kriterien, nach denen ausgewählt wird. Und hier sind wir schon bei einem echten Schwachpunkt angelangt. Die Auswahlkriterien sind nirgendwo wirklich - außer im allgemeinen Lari-Fari - genannt und begründet. Das Buch erhebt grundsätzlich den Anspruch auf die bedeutendsten Staatsmänner seit der Neuzeit überall auf der Welt. Und das führt auch zu folgenden Auswahlschwächen: * Wo sind die Frauen? Es gibt de facto nur Staatsmänner, wobei doch auch in den letzten 200 Jahren viele Frauen trotz der Unterdrückung eine wesentliche Rolle gespielt. Beispiele: Golda Meir, Elisabeth von England, Katharina die Große, Maria Theresia und auch Maggie Thatcher ... * Figl und Raab statt Kreisky für Österreich Also die beiden in einem internationalen Konzert mitspielen zu lassen ist wirklich lächerlich und zeigt dann die klare politische Auswahl für das Buch. Wenn ein Politiker Österreichs nach 45 Anspruch gehabt hätte, dann sicherlich Kreisky mit seinem Reformprojekt und der österreichischen Aussenpolitik unter seiner Ägide. Figl und Raab sind ihr Leben lang auch für österreichische Verhältnisse Provinzpolitiker geblieben. * franko- und anglophile Dominanz Viele französische und britische Politiker um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die heute auch nicht wirklich mehr große Bekanntheit genießen. Offenbar hatte Ackerl dort einen Forschungsschwerpunkt. * Konservative vor Sozialdemokraten Es gibt einen klaren Überhang von konservativen Politikern im Gegensatz zu den Sozialdemokraten. Kein österreichischer Sozialdemokrat - also kein Renner oder Kreisky - aber dafür Figl und Raab! Kein Olaf Palme oder sonstiger Reformpoliktiker des Nordens; um Willy Brandt ist sie aber trotzdem nicht herumgekommen. Kein Clemens Attlee, unter dessen Premierzeit der 2. Weltkrieg beendet wurde. Das ist auffällig. * der längst dienenste Staatsmann fehlt (Castro) Auch hier wieder Weltbild vor Anspruch - denn Castro dürfte bei aller Kritik hier nicht fehlen. * die "neuen" Lateinamerikaner fehlen Es gibt keinen Chavez und keinen Evo Morales (und keinen Castro). Das passt eben nicht ins Weltbild von Isabella Ackerl. Daher auch nur 2 Sterne. Guter Überblick 4 von 5 PunktenIm Gegensatz zur Produktbeschreibung beschränkt sich das Werk auf die Staatsmänner der Neuzeit. 68 Persönlichkeiten werden beschrieben, manche von ihnen wirklich herausragend, Winston Churchill und Konrad Adenauer seien stellvertretend genannt. Andere dagegen, wie Leon Blum, Ludwig Erhard oder James Monroe, um nur einige zu nennen, sind weniger geläufig, womit sichergestellt ist, daß nicht nur Altbekanntes wiedergegeben wird. Einige der Kurzbiographien scheinen zwar tatsächlich etwas knapp geraten, und unglücklicherweise wurde auf Abbildungen komplett verzichtet, obwohl ein kleines Portrait sehr viel zur Beschreibung einer Person beitragen würde. Dennoch ist der Gesamteindruck des Buches ein durchwegs positiver. kurzgefasstes Nachschlagewerk 3 von 5 PunktenLiterarisch wenig anspruchsvolle Sammlung von 68 Biografien bedeutender Staatsmänner der Neuzeit, die jeweils auf 2-8 Seiten abgehandelt werden. Oft vermisst man eine bessere historische Einbettung, sodass besonders bei kürzeren Beschreibungen der Eindruck eines Steckbriefes entsteht. Die beschriebene Persönlichkeit steht damit im luftleeren Raum und die Motivation ihrer Handlungen bleibt im Dunklen. Insgesamt aber ein übersichtliches (Nachschlage-)Werk, das sich dadurch auszeichnet, auch nichteuropäische Staatenlenker aureichend zu berücksichtigen. |
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Die Kathedralenbauer von Jean GimpelGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,82 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3930720183, Erscheinungsdatum: März 2003 |
3 Kundenrezensionen:interessanter Ansatz, mäßige Umsetzung 3 von 5 PunktenGimpel gewährt mit seinem Buch einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Kathedralbaus. Fern kunsthistorischer Betrachtungsweise versucht er dem Leser nahe zu bringen, wer hinter den großartigen Leistungen des Mittelalters gesteckt hat. So stellt der Autor den Kathedralbauer in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen vor, Bauherren, Architekten, Techniker, Bildhauer. So interessant der Ansatz und die Idee des Buches ist, so sehr lässt es eine allumfassende Darstellung einer mittelalterlichen Baustelle vermissen. Es wirkt, als wolle Gimpel dem Titel seines Werkes unbedingt gerecht werden und nur von den Erbauern berichten. Hier verliert er sich zu oft in belanglosen Einzelheiten, zu detaillierten Aufzählungen sowie zu weitgreifend wiedergegeben Beispielen und vergisst dabei, den Gesamtprozess der Entstehung einer Kathedrale zu umreißen. Die Kathedralenbauer 5 von 5 PunktenDie meisten Bücher über Kathedralen gehen das Thema allein aus kunsthistorischer oder architektonischer Sicht an. Ganz anders Die Kathedralenbauer: Gimpel geht weit über die ästhetische Darstellung hinaus. Er beantwortet die Schlüsselfrage, die sich jedem aufdrängt, der eine mittelalterliche Kathedrale betritt: »Wie haben die das damals gemacht?« »Jean Gimpels Meisterwerk Die Kathedralenbauer hat mich zu meinem Roman Die Säulen der Erde inspiriert ...« Ken Follett Ausgezeichnetes Buch ! 5 von 5 PunktenDie meisten Bücher über gothische Kathredalen betrachten nur den kunsthistorischen Aspekt. Das ist auf alle Fälle interessant, beleuchtet aber nur eine Facette der Kathedralen. Um die Botschaft der Kathedralen voll verstehen zu können, muß das Gesamtbild betrachtet werden. Dazu gehören auch die Umstände, Lebensbedingungen der Menschen in der damaligen Zeit, Gründe für die Errichtung, Materialbeschaffung, etc. Wer also sein Gesamtbild abrunden möchte sollte dieses Buch lesen - es ist in seiner Art einzigartig. Wer sich nur für den kunsthistorischen Aspekt interessiert ist allerdings mit den herkömmlichen Büchern besser bedient. |
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Die Religionsstifter von Walter VogelGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 1,49 ISBN: 3865399371, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 1., Aufl. |
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Handbuch der geographischen Namen: Ihre Herkunft, Entwicklung und Bedeutung von Dietmar UrmesGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 14,27 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3937715703, Erscheinungsdatum: April 2004 |
5 Kundenrezensionen:ein roman, keine wissenschaft 2 von 5 PunktenDas Buch ist ansprechend geschrieben und erläutert die Entstehungsgeschichte heutiger Namen. Man kommt hier und da sogar zum Lachen und es ließt sich einfach flott. Daher war ich anfangs auch durchaus begeistert von Ulmes` Werk, fand aber immer häufiger Ungereimtheiten, die mich mehr und mehr stutzig machten. Das Buch ist definitiv kein wissenschaftlich fundiertes Buch. Viele Erklärungen sind schlichtweg falsch (Herleitungen von z.B. "Brasilien", "Schwarzwald", aber auch "Cuzco") oder nur unzureichend erläutert (z.B. "karlsruhe"). Da ich mich selbst nicht als Experte auf diesem Gebiet fühle und mir dennoch solch gravierende Fehler auffielen, stellte sich mir schnell die Frage, wie es um den, für mich nicht einsehbarem, Rest der Information steht. Woher Ulmes seine Informationen bezieht bleibt er dem Leser meist schuldig und alsbald vergeht die Lust am Lesen, da man den Verdacht schöpft, falsche Informationen aufzunehmen. Dennoch: Das Buch ist billig und für den nicht wissenschaftlich Interessierten durchaus eine unterhaltsame Lektüre. Wer Wert auf korrekte Informationen legt, sollte hiervon tunlichst die Finger lassen! salopper Überblick mit einigen Details 3 von 5 PunktenINHALT: Der Autor beschreibt in lockerem und amüsantem Stil Arten geografischer Namen, ihre Bedeutung und Herkunft. Den größten Teil des Buches nehmen dabei nach Bedeutung geordnete Listen von, welch Wunder, geografischen Namen ein, welche mit kurzen Bemerkungen zur Bedeutung sowie häufig Entstehung der Namen und gelegentlich auch heutigem Erscheinungsbild und Geschichte des Bezeichneten versehen sind. Dies wird ergänzt durch einleitende Bemerkungen zu den jeweiligen Bedeutungsgruppen und Typen von Namen, sowie durch Register mit allen Namen sowie ihren antiken und gegenwärtigen Alternativbezeichnungen. BEWERTUNG: Das Buch ist in unterhaltsamem Ton wie zum Durchlesen geschrieben; dies dürfte der Umfang desselbigen in den meisten Fällen aber verhindern. Quellen für die jeweiligen Interpretationen der einzelnen Namen werden nicht gegeben. Diese Interpretationen erscheinen teilweise sehr fundiert, andererseits häufig aber auch etwas fragwürdig. Einiges in dem Buch geschriebene ist m.E. auch eindeutig falsch (beispielsweise erweckt der Autor den Eindruck, als sei Australien 1644 von Abel Tasman entdeckt worden, diese Entdeckung erfolgte aber bereits über dreißg Jahre eher durch andere europäische Seefahrer). Darüber hinaus fehlen auch etliche Begriffe welche man in z.B. einem entsprechenden Lexikon o.ä. erwarten würde (beispielsweise fehlen auch Erklärungen für die Namen etlicher größerer Länder wie zum Beispiel Brasilien, obgleich selbiges sogar Erwähnung findet, oder auch etlicher anderer bedeutsamer Teile der Erdoberfläche, so z.B. für die Insel Borneo = Kalimantan). Auch vermisse ich Erklärungen für 'Zweitnamen' (wie z.B. "Aotearoa" für "Neuseeland" oder "Tschomolungma" = ... für "Mount Everest") und in den meisten Fällen echte etymologische Begründungen der Namensdeutungen, so wie sie bspw. in einsprachigen Wörterbüchern gebräuchlich ist. Ein Pluspunkt ist, dass auch etliche Begriffe aufgeführt sind, welche in Wörterbüchern geografischer Namen sonst wohl eher nicht verzeichnet sind, wie zum Beispiel die Bedeutung von Namen von Völkern und Ortschaften früherer Jahrhunderte u.ä.. Sehr gutes Buch!!! 5 von 5 PunktenHerr Urmes versteht es, den Leser mit seinem Buch zu fesseln. Überzeugend vor allem das Fachwissen und die lesefreundliche Struktur und Schreibweise. Ein sehr gutes Buch, das ich wärmstens jedem empfehlen kann, der geschichtlich interessiert ist und auch solchen, die es noch nicht wissen! äußerst amüsant und aufschlussreich 5 von 5 PunktenEin äußerst aufschlussreiches und zugleich amüsantes Buch, in dem ich mich bereits nach der Lektüre der ersten Seiten sehr vertieft wiederfand. Herr Urmes weiß zu fast jedem Ort eine kleine Anekdote zu erzählen. Die Entstehung von Städtenamen -über die man sich schon immer gewundert hatte- wird hier anschaulich beschrieben, wobei die Ausführlichkeit der Übersicht nichts nimmt. Dieses Buch sollte bei all den Menschen im Regal stehen, die sich für ihre Heimat und die Umgebung interessieren. Dieses Buch ist zum Schmunzel und gleichzeitig zum Lernen. Wissenschaftlich fundiert 5 von 5 PunktenDer Autor beschreibt in seinem Werk auf über 600 Seiten die Bedeutung und Herkunft von rund 4000 geografischen Namen und Begriffen aus der ganzen Welt. Den größten Teil nimmt dabei die fachwissenschaftlich fundierte Erklärung von Ortsnamen ein. Dazwischen sind zahlreiche Anekdoten eingestreut, die das Buch sehr anschaulich und unterhaltsam machen. Urmes lädt den etymologischen Laien zum Stöbern und Entdecken überraschender kulturgeschichtlicher Zusammenhänge ein. Durch ein umfangreiches Register mit allen Namen sowie ihren antiken und landesüblichen Namensformen kann das Buch jedoch auch als Nachschlagewerk dienen. Dieses aufschlussreiche Werk ist für alle heimat- und geschichtsinteressierten Leser empfehlenswert. |
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Geschichte Österreichs in Daten: Von der Urzeit bis 1804 von Isabella AckerlGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 4,92 ISBN: 3865399479, Erscheinungsdatum: Februar 2009, Auflage: 1., Aufl. |
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Leibniz von Kuno FischerGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 18,00, Angebote ab EUR 12,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 386539163X, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 1., Aufl. |
Eine Kundenrezension:"Die Gerechtigkeit ist nichts anderes als die Nächstenliebe des Weisen." ( Leibniz) 5 von 5 PunktenAutor des Buches ist der bedeutendste Philosophiehistoriker des 19. Jahrhunderts Kuno Fischer (1824-1907). Er stellt darin das Leben, die Werke und die Lehre des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) vor. Herausgegeben wurde das Buch von Prof. Dr. Thomas Sören. Das Werk ist unterteilt in drei Bücher mit verschiedenen Kapiteln und zahlreichen Unterkapiteln. Das erste Buch enthält " Leibnizens Leben und Schriften ", das zweite Buch seine Lehre und das dritte Buch zeigt den Weg von Leibniz zu Kant auf. Leibniz wurde 1676 Bibliothekar und Rat des Herzogs Johann Friedrich von Braunschweig-Lüneburg in Hannover, später Hofgeschichtsschreiber. Er regte die Gründung der " Societät der Wissenschaften " ( später preußische Akademie der Wissenschaften ) in Berlin an. Leibniz war ein bedeutender Mathematiker. Er trug unabhängig von Newton entscheidendes zur Entwicklung der Infinitesimalrechnung bei und entwickelte das Dualsystem. Ferner war er Rechtsgelehrter, politischer Schriftsteller, Geschichts- und Sprachforscher. Als Techniker konstruierte er 1675 die erste Rechenmaschine mit Staffelwalzen. Mit nahezu allen bedeutenden Gelehrten Europas stand der große Denker in regem Briefwechsel. Als Philosoph hat Leibniz ein nicht mechanisches, rationalistisch-idealistisches Denkgebäude entworfen, dass die mechanische Naturerklärung Decartes` durch die Einführung des Begriffs der Zweckursachen mit dem religiösen Glauben zu versöhnen suchte. An die Stelle der " toten " Atome setzte Leibnitz individuelle, beseelte oder " nackte " , nicht ausgedehnte, äußeren mechanischen Einwirkungen unzulängliche Substanzen, deren Lebensgrund die unendliche Urmonade der Welt, die Gottheit, bilde. In jeder dieser Monaden spiegelte sich das Weltgeschehen mit verschiedenen bewussten und unbewussten Graden der Wahrnehmung, in den nackten Monaden als Bausteinen der Materie in unbewusster Weise. Die Weltvorgänge in den einzelnen fensterlosen Monaden sollen durch einen von vornherein von Gott angelegten Gleichklang aufeinander abgestimmt sein. Die Ansicht, dass die Welt die vollkommenste aller möglichen Welten sei, benutzt Leibniz zur Rechtfertigung Gottes. Die Frage der Leibnizschen so genannten Theodizee ist: Wie kommt es, dass in der vollkommensten aller Welten übergenug an Leiden, Unvollkommenheit und Böses vorhanden ist? Die Antwort macht u .a . deutlich, dass das Böse für ihn nur ein Mangel an Gutem sei, das von Gott im Rahmen seiner Schöpfung als Mittel der Bewährung und Prüfung eingesetzt wurde, damit schließlich auch aus ihm Gutes fließe. Ein von Gott geschaffenes Wesen muss nach der Vorstellung von Leibniz in seiner Unvollkommenheit sündigen, besonders, wenn ihm Gott die Gabe der Freiheit verliehen hat. Die Charakteristik und Kritik der Leibnizschen Lehre, sowie deren Fortbildung an dieser Stelle zu erörtern, sprengt leider den Rahmen einer Amazon-Rezension. |
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