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Gesta Danorum : Mythen und Legenden des berühmten mittelalterlichen Geschichtsschreibers Saxo Grammaticus. von Saxo <Grammaticus>.Pappbilderbuch von Wiesbaden : Marixverlag,Angebote ab EUR 9,99 ISBN: 393771541X, Erscheinungsdatum: Januar 2004 |
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Der Begriff der Angst / Die Krankheit zum Tode von Sören KierkegaardGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,23 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865390110, Erscheinungsdatum: März 2005, Auflage: 1., Aufl. |
Eine Kundenrezension:Das Mögliche und die Angst 5 von 5 Punkten"?. die Angst, daß ich mich verraten könnte und alles das sagen, wovor ich mich fürchte, und die Angst, daß ich nichts sagen könnte, weil alles unsagbar ist, - und die anderen Ängste . . . die Ängste. Ich habe um meine Kindheit gebeten, und sie ist wiedergekommen, und ich fühle, daß sie immer noch so schwer ist wie damals und daß es nichts genützt hat, älter zu werden." Die Angst, spielt hier bei Rilke in den "Aufzeichnungen des Malte L. Brigge" eine herausragende Rolle. Und wie Kierkegaard auch Ibsen, Thomas Mann, Franz Kafka oder Max Fritsch beeinflusste, so eben auch Rilke in seinem Denken und Schreiben. Gunter Anders (Angst als Ware), Sartre und Heidegger ("Freisein für die Freiheit" ist Angst bildend) waren ebenso beeinflusst und haben sich auf dieses Thema in Bezug auf die Freiheit eingelassen. Epikur ging diesem Gedanken weit zuvor nach und fand Lösungswege. Hier verweise ich auf seine Schrift: "Von der Überwindung der Angst." Nach Kierkegaard ist jeder Mensch sich der Spannungsverhältnisse zwischen der gegenwärtigen Einschätzung seiner Situation und den in gewisser Weise verfügbaren Alternativen bewusst. Für ihn gibt es keinen Menschen, "in dem zuinnerst nicht doch eine Unruhe, ein Unfrieden, eine Disharmonie wohnt, [?], eine Angst vor einer Möglichkeit des Daseins oder eine Angst vor sich selbst." Was bedeutet nun diese Unsicherheit, diese Unruhe wirklich? Kierkegaards Konzept von der Angst ist neben dem der Verzweifelung ein zentrales Thema und beeinflusste berühmte Philosophen. Seine Beschäftigung mit der Angst umfasst ein weites Gebiet von Phänomenen, das u. a. von der Beschäftigung des Kindes mit dem Abenteuerlichen bis hin zu den Vorahnungen der sexuellen Reifung. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Bewusstsein von Freiheit. Direkt zu Anfang seines Werkes trennt er Angst von Furcht, da Furcht sich auf etwas Gegenständliches bezieht, während Angst sich auf etwas bezieht, "auf etwas, das Nichts ist." "Die Wirklichkeit der Freiheit als Möglichkeit für die Möglichkeit" wird von Kierkegaard als Phänomen Angst beschrieben, und kommt aus dem Inneren, und Sartre, Kierkegaard folgend, ergänzt, in dem er von "Angst vor mir selbst" sprach. Angst entsteht im handelnden Subjekt, nicht von aus außen. Sie ist ein ambivalenter Schwebezustand, angezogen und abgestoßen von der ängstigen "Möglichkeit zu können". Angst ist "Schwindel der Freiheit", der da entsteht, wenn "die Freiheit in ihre eigene Möglichkeit hinabschaut und dann die Endlichkeit ergreift, sich daran festzuhalten." Diese vehemente Dringlichkeit, mit der sich Kierkegaard seinem Thema nähert ist schon die Vorwegnahme der Ideen der späteren Existentialisten. Kierkegaard ist Widerstreiter zu Hegel (obwohl er seine Begriffe umdeutend gebraucht). Ebenso positioniert er sich als ein Philosoph des Christentums. In dieser Rolle ist sein Anliegen, den Begriff Angst in der Erörterung der Erbsünde zu bestimmen. Der paradiesische Sündenfall schafft erst die Klärung von Gut und Böse und deren Folgen. Das Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, "weckt in ihm [den Menschen] die Möglichkeit der Freiheit." Der Wechsel des Zustandes von der unbewussten Ummittelbarkeit zu einem des Selbstbewusstseins und der Selbstbestimmung erfolgt in jedem Individuum. Unschuldig ist der "Geist träumend im Menschen" und die Möglichkeit der Zukunft ist das "tiefe Geheimnis der Unschuld, dass sie zur gleichen Zeit Angst ist." Eine wichtige Möglichkeit ist die Erfahrung der Sünde. Mit dem Verlust der Unschuld (Unwissen) wächst Erkenntnis von Schuld und Freiheit. Freiheit schafft Möglichkeiten, die es zu ergreifen oder zu verfehlen gilt. Freiheit ist ebenso Handlungsfreiheit und hier ist er sicherlich in der moralischen Folge Kants zu sehen, der Handeln in den sich selbst gegebenen Gesetzten als willentliches Freisein definierte. Max Stirner in: "Der Einzige und sein Eigentum" spricht deutlich von der subjektiven Eigenheit, von der egoistischen Selbstbestimmung in Freiheit. ("Und nun nehme ich die Welt als das, was sie mir ist, als die meinige: Ich beziehe alles auf mich.") Folgt man diesem Anspruch als Ganzes (nach Hegel schließt das Ganze positives wie negatives ein), ist auch Kierkegaard zu verstehen, für den "die Entsagung innerhalb der Möglichkeit ein Begehren ist". Es zeigt sich, dass die Freiheit des Möglichen Gut und Böse in der Unterscheidung intendiert. Shakespeares Hamlet stuft den Menschen im Nichtnutzen der göttlichen Eigenschaften des Denkens zur allumfassenden Bildung und Erkenntnis als rein tierisch ab (Mensch ist der, der seinen Verstand gebraucht), sieht aber auch die Angst vor dem Guten, wenn er seine beiden Freunde ermahnt, "allem einen Sinn, aber keine Zunge" zu geben. Einfluss Kierkegaards auf die Dichtung ist am Beispiel Rilke und Zweig (Novelle: ANGST) offensichtlich. Sartre und Heidegger haben seine Ideen zweifelsohne aufgegriffen. Überwindung von Angst lehrt uns Epikur, in dem er Freundschaften dagegenstellte. In Joh 16,33 finden wir ebenso: "In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost ich habe die Welt überwunden." Kierkegaard kann Angst nicht überwinden, weil es für ihn gleichbedeutend mit dem Ende des Möglichen ist. Vielmehr schließt er sich der Idee des Märchens an, "nämlich zu lernen, wie man sich ängstigt, damit er [der Mensch] nicht entweder dadurch verloren geht, dass ihm nie eine Angst gewesen, oder dadurch, dass er in der Angst versinkt; wer dagegen gelernt hat, sich in der richtigen Weise zu ängstigen, der hat das höchste gelernt." Dieser Mensch ist "durch Angst gebildet". Dieser Bildung in der Unterscheidung des Endlichen vom Ewigen folgt der Glaube, wie er konstatiert und somit schließt er am Ende den Kreis vom psychologischen Philosophen zum philosophischen Theologen. Sein Beitrag in Kap. III in Anlehnung an Platon zur Definition und Erklärung des Augenblicks verdient besondere Beachtung. Diese Ideen finden sich wieder in der Bedeutung der Römerbriefe Paulus, als "Die Zeit, die bleibt" (gleichnamiges Essay von Giorgio Agamben) Kierkegaard gehört zu den großen und beeinflussenden Philosophen, ein Ausflug in seine Gedankenwelt ist lohnenswert. Mich hat die Lektüre von Rilke erneut dazu gebracht. |
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Wörterbuch Kirchengeschichte von Georg Denzler, Carl AndresenGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 12,80, Angebote ab EUR 12,30 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3937715231, Erscheinungsdatum: Februar 2004 |
Eine Kundenrezension:Hierin ist pures Wissen verpackt! 5 von 5 PunktenGeorg Denzler, Carl Andresen: "Wörterbuch Kirchengeschichte" Hierin ist pures Wissen verpackt. Über grob gesprochen 650 Seiten folgt Stichwort auf Stichwort zur Kirchengeschichte, eingepackt in Erläuterungen zur geschichtlichen Entwicklung, verdeutlicht im Gesamtkontext kulturhistorischer Zusammenhänge. Letztlich also eine Herangehensweise, die Kirchengeschichte als Teilsystem von Geschichte schlechthin begreift und nicht einfach nur darum bemüht ist, isolierte Fakten zu liefern. Und wenn sich ein Wörterbuch zur Kirchengeschichte auch naturgemäß nicht wie ein spannender Krimi liest, so kann es doch durchaus geschehen, dass der (religions)historisch interessierte Leser - arglos schmökernd - unvermutet in den Bann des, auf den ersten Blick noch spröden, Büchleins gerät. So erfährt man beispielsweise unter dem unvermuteten Begriff Zillertaler Emigranten: "Schon seit dem 16. Jh. lebten im Zillertal (Nordtirol) Katholiken, die lutheranischen Lehren anhingen (deshalb auch Inklinanten genannt), vergleichbar den Anhängern des Evangelismus in Italien, ohne aber ganze Lutheraner zu sein. Um die Glaubenseinheit in Tirol zu wahren, verfügte Kaiser Ferdinand I. am 12.1.1837 ihre Ausweisung. Die meisten Exilanten siedelten sich in Zillerthal (Schlesien) an. Der kaiserliche Erlass verstieß nicht gegen den die auf dem Wiener Kongress von 1814/15 beschlossene Bundesakte, demnach die verschiedenen christlichen Religionsparteien hinsichtlich ihrer staatsbürgerlichen und politischen Rechte gleichzustellen waren, weil die so genannten Inklinanten keiner der offiziell anerkannten Religionsparteien angehörten." Man erfährt somit in einem Aufwaschen, warum das "Heilige Land" Tirol von so unbefleckter Heiligkeit ist (weil alles "Unheilige" vorsorglich ausgemerzt wurde), wie ernst man es am Wiener Kaiserhof mit der religiösen Toleranz tatsächlich meinte, und warum es ausgerechnet in Schlesien ein Zillerthal gibt. Das kurze Textzitat erregt natürlich weiteren Wissensdurst, stellt sich doch nun die Frage nach Begriffsklärungen zu "Evangelismus", "Luthertum" und zur religionsgeschichtlichen Bedeutung des "Wiener Kongresses", auf dem - man ahnte es schon - dann doch nicht nur in heiterer Gestimmtheit gewalzt wurde. Und, wie nicht anders zu erwarten, finden sich auf die aufgeworfenen Fragen fundierte Antworten, die ihrerseits zu anderen Themengebieten weiterleiten, sodass sich eine kraftvolle Eigendynamik entwickelt, die atemlos macht und letztlich - Bildung ist Machterwerb - zufrieden stellt. Eine Art der spontanen Lektüre übrigens, die sich insbesondere für Personen mit knapper Zeitökonomie bestens eignet. Und ist es denn nicht die Gelehrtheit, die den Menschen adelt? Kirchengeschichte, das meint gegenständlich nicht Religionsgeschichte, sondern das Werden der christlichen Kirchen vornehmlich in Europa. Alte Kirche, Mittelalter und (abendländische) Geistesgeschichte, Papstgeschichte, Ketzerbewegungen, Hexenverfolgung und die spanische Inquisition, Reformation und Gegenreformation, Kreuzzüge und Neuzeit, diverse philosophische Strömungen, alle diese Thematiken werden zur Genüge ausgeführt, hingegen sucht man vergebens nach Stichwörtern wie "Buddhismus" oder "Hinduismus". Diesen gewiss beachtlichen Weltreligionen mangelt es einfach an einem geschichtsträchtigen Bezug zu den christlichen Kirchen, weshalb sie zweckmäßig weggelassen wurden. Sehr wohl erwähnt wird hingegen zum Beispiel der Islam (arabisch Unterwerfung unter Gottes Willen), der nach seiner schnellen Verbreitung in der arabischen Welt in das christliche Abendland vorstieß und bis heute - nicht zuletzt der Immigrationsbewegungen wegen - für die christlichen Kirchen und Lebenswirklichkeiten von eminenter Bedeutung geblieben ist. Die Leugnung der Dreipersonalität Gottes und der Gottessohnschaft Jesu durch den Islam ist und bleibt den Christen eine stetige theologische Irritation (oder auch ein theologisches Ärgernis), die nicht einfach damit abgetan werden kann, indem man, so wie es Thomas von Aquino in seiner "Summa contra gentiles" versuchte, den Islam zur heidnischen Religion herabwürdigt, deren Thesen, im Lichte ihres minderen Charakters betrachtet, notwendig indiskutabel sind. Die Ausführungen zum Islam und seiner Differenzen zum Christentum, (obgleich von den Autoren vor bestimmt schon mehr als zwanzig Jahren niedergeschrieben), beinhalten Brisanz in Zeiten aufgebrachter Diskussionen um den - vermeintlich repressiven oder, (je nach Standpunkt), auch nicht repressiven - Bedeutungsgehalt muslimischer Symbole ("Kopftuch"), die, wie auch immer Kritik und Gegenkritik motiviert sein mögen, als Angriffsflächen kultureller Ressentiments den Tatbestand historisch unbewältigter Bruchlinien zwischen den Zivilisationen abendländischer und morgenländischer Provenienz sichtbar machen. Ist man nun danach gestimmt, aktuelle gesellschaftspolitische Meinungsbildungsprozesse ebenso kritisch wie sachkundig zu kommentieren, kann ein Nachschlagewerk recht brauchbare und rasche Dienste leisten. Und Lösungsansätze aus sich anbahnenden Dilemmata erahnbar machen, zum Beispiel, wenn beim "Clash of Civilisations" ("Kampf der Kulturen", so der berühmte Titel von Samuel P. Huntingtons Klassiker zum gleichnamigen Thema) die Schriftgelehrten der großen Buchreligionen nur noch aneinander vorbeireden, derweilen sich christliche Mystik und muslimischer Sufismus eins sind in ihrer Praxis der Askese und Weltflucht bei gleichzeitiger emotionaler Gottesliebe und inniger Vereinigung mit Gott. Nebst dem quasi erschöpfenden Fundus von über 700 Stichwörtern, die in der anregenden Form von Artikeln vermittelt werden, findet sich als besonderes und abschließendes Service an den Leser eine Liste sämtlicher Päpste, beginnend mit dem Heiligen Petrus (ca. 67 n. Chr.), einschließend die so genannten Gegenpäpste (Papstschismen). Handlich aber doch stattlich, weil keineswegs billig in der Ausfertigung, atmet das Wörterbuch zur Kirchengeschichte einen Geist von Buchkultur überzeitlichen Gehalts, der den bloßen Zweck eines praktischen Nachschlagwerks übersteigt und sich nicht allein über den unmittelbaren Nutzen erklärt. Ein Nutzen, der sich zumindest im Ansatz auch über virtuelle Suchmaschinen im Internet realisieren lässt, wobei der User jedoch mit dem wiederkehrenden Problem konfrontiert ist, auf sich alleine gestellt die Seriosität der dargebrachten Informationen selektiv beurteilen zu müssen. Was ihn letztlich erst recht wieder dazu zwingt, sich über hinreichend gesicherte Wissensbestände zu vergewissern. Eine einzige Wahrheit wiegt mehr als tausenderlei Geschwätz. Weshalb in erster Linie auch nicht die rasche Verfügbarkeit von möglichst großen Informationsmengen zu allem und zu nichts gefordert ist, sondern viel mehr die unzweifelhafte Gediegenheit von Information im Einzelfall. Eine Gediegenheit, die gegenständlich durch das Autorenduo verbürgt ist. Carl Andresen, geboren 1909 in Agerskov (Dänemark), gestorben 1985 in Göttingen, und Georg Denzler, geboren 1930 in Bamberg, hatten die Ordinariate für Kirchengeschichte an den Universitäten Göttingen und Bamberg inne, wo sie aufgrund ihrer "venia legendi" Recht und Pflicht hatten, in ihren Vorlesungen die ganze Kirchengeschichte vorzutragen. Was eine im akademischen Ausleseprozess erworbene umfassende Gelehrtheit voraussetzt, die uns somit in Buchform zuteil wird. Zu erwähnen ist unbedingt noch, dass zu Aktivzeiten der eine der Autoren einer protestantischen Fakultät und der andere einer katholischen Fakultät angehörte, somit das Wörterbuch im Geiste konfessionellen Ausgleichs verfasst wurde, da das Manuskript wie überhaupt sämtliche Stichwort-Artikel kollektiv "gelesen" und gezeichnet wurden. Die Lektüre ist folglich frei von tendenziösen Inhalten, weil eben dem Prinzip strenger Wissenschaftlichkeit verpflichtet. Wer also nach ebenso anregender wie ernsthafter Information zur (christlichabendländischen) Kirchengeschichte sucht, dem kann dieses Schriftwerk mit bestem Wissen und Gewissen empfohlen werden. (Harald Schulz; 03/2004) |
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Bordbuch von Christoph Columbus, Christoph KolumbusGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 2,70 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865390617, Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
4 Kundenrezensionen:The likeable dreamer 5 von 5 PunktenAuthor: Christopher Columbus Title: Logbook Time: 1492-93 Destination: (India) the Caribbean Length: about 8 months Type: by ship Rating: 9/10 The likeable dreamer Please note: This is not CCs original logbook. It is merely an edited transcript of the original log (which got lost), handed down by Bartolomé de Las Casas in the early 16th century. Some editions preserve de Las Casas style of writing, while others attempt to restore the original first-person perspective of CCs account. This might very well be one of the most interesting books I have ever read. The story: In August 1492, CC sets sail in Spain, aiming at the Canary Islands and far West from there. He has three ships and a great dream to his name: to engrave his name in history by becoming the discoverer of a Western passage to India! On October 12th he lands on a strange shore, which he identifies as a set of islands off the Asian coast. He meets with the people living there, communicates with them and eventually sails back to Spain, leaving an outpost behind and taking a small group of natives with him. I guess there are a lot of reasons to not like CC: first and foremost, his legacy did bring millionfold pain and destruction to the indigenous peoples of the Americas. Besides that, he seems to have been constantly on the hunt for valuable minerals wherever he landed, and even in his later years he could never be convinced that the landmass he had discovered was in fact not Asia, but a whole new continent later known as North and South America. All of the above might be true, but this book is a surprisingly good read nonetheless: the 320 pages I have been reading never felt old or boring at all. CC has a great eye for details to add life to the text, and his diary entries are nicely diverse, ranging from short, laconic two-liners to long paragraphs spilling over with exuberance and excitement. He loves the scenery: I saw a number of huts and a wide valley dotted with settlements and traversed by a river. Never have I seen anything more beautiful. And he shows a sort of sympathy for the population: Nothing is more easily recognizable than someone making a gift that comes from the heart. It is possible that these werent CCs true feelings he could have written those words as a sort of advertisement for the king of Spain, or they might even have been the result of a textual modification by de Las Casas. Whatever the case, the picture of CC that I got from the text was that of a passionate dreamer, and a very likeable one too: joy in triumph, fear in the face of danger, obsession and self-doubt it is all here, within these chronicles from the dawn of the Age of Discovery. Obviously, CC is a child of his time, too: he finds it necessary to missionarize, wants to find huge amounts of gold for his king, and is always looking for new territories to add to the Spanish dominion. But he is certainly not a conquistador. Here are his first words about the first people he meets on the first island he lands on: In recognition of the fact that they were people who could better be converted to our Holy Faith by love than by the sword, I was looking to make friends with them If only the Colonial powers had lived up to these words. Great man, great book. 9 out of 10, no doubt. Spannendes Original mit perfekter Erläuterung 5 von 5 PunktenIn seinem Bordbuch hält Kolumbus die Eindrücke seiner ersten Reise in die neue Welt in Notizform fest. Der Reisebericht hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Besonders zu erwähnen ist jedoch das Nachwort der Journalistin Bettina Louise Haase. Sie schafft es, die komplexe Persönlichkeit des Entdeckers wiederzugeben und skizziert dabei lebhaft Hintergrund und Fakten, die für die erste Reise von Bedeutung sind. Bettina Louise Haase verdichtet autobiografische und historische Quellen, so dass ein gehaltvoller und leicht zu lesender Text entsteht. Das Nachwort enthält die Informationen, die das Bordbuch komplett machen. muss man lesen! 5 von 5 PunktenAm 3. August 1492 sticht Christoph Kolumbus in See, er will einen Weg nach Indien finden. In einem Schiffstagebuch hält er sein Abenteuer in allen Einzelheiten festhält. Als er schließlich im Oktober desselben Jahres mit seiner Mannschaft an Land geht, glaubt er sich in Indien... Der Reisebericht hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Er zeigt die komplexe Persönlichkeit des Entdeckers und skizziert dabei lebhaft Hintergrund und Fakten, die für die erste Reise von Bedeutung sind. Interessanter Teil der Geschichte 5 von 5 PunktenDas Buch beschreibt im ersten Teil, wie Kolumbus zu den Mitteln kam, die er für seine Expedition brauchte, und welche Steine ihm in den Weg gelegt wurden. Der Hauptteil des Buches sind dann die Aufzeichnungen von Kolumbus, wie er die Überfahrt meistert, und wie er in der "neuen" Welt ankommt. Kolumbus erkundet viele Inseln des karibischen Raums und trifft dabei natürlich auch auf Eingebohrene. Sein Vorgehen ist rücksichtsvoll, denn er will die "Indiander" nicht verärgern, gleichwohl bemerkt man, dass von Anfang an keinerlei Respekt und Verständnis für die fremde Kultur vorhanden ist, sondern nur der Wunsch nach Christianisierung, welcher dann, fortgesetzt von anderen, zu den bekannten Qualen des Kolonialismus führte. Bei den beschriebenen Entdeckungsreisen zu immer neuen Inseln macht sich bald ein eigenes Schema erkennbar. Ankommen auf der neuen Insel, sich den Eingeborenen als friedlich zeigen, mit ihnen Tauschgeschäfte machen, wobei Kolumbus wertlosen Kram (Glöckchen und Glasperlen) gegen Baumwolle und andere Naturalien oder auch Gold tauscht, um dann die Insel wieder zu verlassen und bei der nächsten Insel nach eine m ähnlichen Schma vorzugehen.(Die Suche nach Gold spielt eine Zentrale Rolle) Wichtig ist für Kolumbus auch das Auskunschaften möglicher Orte für zukünftige Städte und Häfen. Dies Vorgehensweise erscheint im Buch langatmig, jedoch sollte man nicht vergessen, unter welchen Beeindruckenden Erfahrungen sie gemacht wurden; schließlich entbehrt ihre historizität der Kritik. Es ist nunmal so geschehn. Fazit: Ein tolles Buch, dass Einbilcke in die Momente eines Entdecker gewährt, wie es nur selten der Fall ist. Es lässt sich einfach und schnell lesen. Es ist unersätzlich für den, der wissen will, wie man sich fühlt, unbekannte Welten zu betreten. |
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Die geheimen Gutachten des Vatikan. Weltliteratur auf dem Index von Peter GodmanGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 2,89 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865390706, Erscheinungsdatum: Januar 2006 |
Eine Kundenrezension:Eindrucksvoll 5 von 5 PunktenDer Tübinger Historiker Peter Godman hat die Geheimgutachten des Vatikan eingesehen und dabei spektakuläre Entdeckungen gemacht: anhand von Gutachten zu Meisterwerken aus Philosphie, Literatur und Naturwissenschaften (z.B. Ersamus, Montaigne, Voltaire, Flaubert, Kann) schildert er die die Methoden und Denkweise der Inquisitoren. Auf amüsante Weise legt der die Beschränktheit der Inquisitoren bloß und zeigt die internen Macht- und Karrierekämpfe der katholischen Kirche auf. Ein eindrucksvoller Streifzug durch die Weltliteratur im Spiegel der kirchlichen Zensur. |
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Die Sittlichkeitsverbrechen im Laufe der Jahrhunderte und ihre strafrechtliche Beurteilung von Rudolf QuanterGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 1,99 ISBN: 3932412265, Erscheinungsdatum: 2003, Auflage: 1 |
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Lexikon der philosophischen Begriffe von Alexander UlfigGebundene Ausgabe von MarixverlagAngebote ab EUR 14,94 ISBN: 3925037888, Erscheinungsdatum: 1999 |
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Die Kunst der Elternliebe von Wolfgang BergmannTaschenbuch von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 17,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3937715800, Erscheinungsdatum: 2004 |
5 Kundenrezensionen:wärmstens zu empfehlen 5 von 5 Punktendieses Buch beschreibt in rührenden Worten die Beziehung zwischen Eltern und Kind, ist voller Liebe und Verständnis für Kinder... Ein wunderbares Buch, wärmstens zu empfehlen ....... Besonders S. 57 hat mich berührt: .....wir haben nur eine Chance, dass Mama (und Papa) nun Mitgefühl (sich hinein versetzen in ihr Kind) entwickelt..... Mitgefühl führt zum Verstehen, aus dem Verstehen ergeben sich Lösungen.....Mangel an Empathie führt zu nichts, außer zu unrichtigen Bezeichnungen und zu falschen Reaktionen......, was Verletzungen zur Folge hat... Mein Fazit: nur wer Kinder lieb hat, kann sie auch verstehen.... Der Autor hat Liebe und Verständnis für Kinder und er bringt dass den Eltern nahe. Er ist vertrauenswürdig für mich. Jeder kann sich hier etwas herausziehen 5 von 5 PunktenKindererziehung ist ein oft diskutiertes Thema und für mich als Vater eines 1,5 jährigen Sohnes immer noch Neuland (und das wird es wohl auch immer bleiben :-) Bei den unzähligen Ratgebern auf dem Markt war ich immer skeptisch: bringt mir das wirklich etwas oder stiftet es nur Verwirrung? Ich habe mich also auf einige ganz wenige Bücher beschränkt, die mir von sehr guten Freunden empfohlen wurden. Eines dieser Bücher ist dieses. Jetzt, nachdem ich mit dem lesen fertig bin, kann ich sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Im entspannten Plauderstil führt Bergmann den Leser durch das Buch und man merkt gar nicht einen strengen sachlichen Aufbau (obwohl er da ist) wie bei einem nüchternen Sachbuch. Es liest sich also angenehm leicht und man kann sich somit gut auf den Inhalt konzentrieren. Die geschilderten Situationen oder Gegebenheiten mit ihren dazugehörigen Hintergründen für die Eltern klingen alle sehr plausibel und teilweise ungewöhnlich ("Ach sooo verhält sich das!"). Ich finde, aus "Die Kunst der Elternliebe" kann jeder etwas für sich herausziehen, der Eine mehr, der Andere weniger. Natürlich muss man auch nicht alles für gut heißen oder blind befolgen, aber wenn nur einige wenige Kernpunkte hilfreich für die Eltern im Umgang mit ihrem Kind/ihren Kindern ist, hatte das Buch mit seinen Botschaften schon Erfolg. absolut empfehlenswert 5 von 5 PunktenIch vergebe hier die volle Punktzahl, weil...mich dieses Buch sehr berührt hat. Meine Tochter ist gerade 3 geworden und ich habe das Buch nun schon 2x gelesen (und ich habe kaum Zeit zum Lesen!), da es etwas sehr Wesentliches in mir bewirkt hat: trotz meines ungeduldigen und leicht hitzigen Wesens schaffe ich es nun, sehr ruhig und besonnen mit meiner Tochter umzugehen. Ich habe erkannt, dass es tatsächlich nicht der pure Trotz ist, mit dem Kinder ihre Eltern zur Weißglut treiben. Die Kleinen versuchen einfach nur - was ja nur legitim ist - ihren kleinen, immer stärker werdenen Willen durchzusetzen. Etwas anderes tun wir "Großen" doch auch nicht! Nur schaffen wir es in der Regel ;-) uns etwas mehr zu beherrschen. Die Kleinen können ihren ganzen Ärger nunmal noch nicht runterschlucken. Provokationen sind sicherlich zu 100% auch welche...aber man muß nicht nur das Symptom "behandeln", sondern auch die Ursache herausfinden. Kinder flippen in der Regel nicht ohne Grund aus...und wir Eltern sollten auch mal mehr bei uns schauen. Meine Tochter ist erst 3, bei uns sind es noch kleine Dinge, die den Haussegen gerade halten: auf Augenhöhe zuhören, Ernst nehmen, sich Zeit nehmen...intuitiv handeln...ganz doll lieb haben und es auch zeigen. Diese Erkenntnisse (und noch mehr) habe ich aus dem Buch gewonnen...ich kann nur allen Eltern raten, es zu lesen...es hat meinen Blick jedenfalls auf die anstrengenden Seiten/Zeiten des Elterndaseins sehr positiv beeinflusst. Ach ja.... und dass Mama nunmal Mama ist, aber der Papa auch ganz toll und ebenso wichtig, kann ich nur beipflichten. Die Natur hat uns gewisse "Aufgaben" zugedacht...warum versuchen wir immer wieder, uns gewissen Gegebenheiten zu widersetzen? Aus Arroganz oder falsch verstandener Emanzipation? Die Quittung gibts sowieso immer.. Wechselbad der Gefühle 3 von 5 PunktenIch habe selten einen "Ratgeber" gelesen, der mich in solch ein Wechselbad der Gefühle gestürzt hat. Je nach Kaptiel gebe ich dem Buch einen Stern, bzw. totale Ablehnung, oder auch fünf Sterne, bzw. totale Zustimmung. Deshalb im Durchschnitt drei Sterne. Ich verstehe nicht, wie der Autor sich so sehr auf die Mutter versteift, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass wir Väter auch alles unseren Kindern geben können (natürlich außer Muttermilch). Allerdings kann ich die bedingunglose Liebe zum eigenen Kind sehr gut nachempfinden, mit allen Höhen und Tiefen die damit verbunden sind; hier ist finde ich mich in dem Title wieder: Die Kunst der Elternliebe. Das Buch gibt auf jeden Fall viele Gute Anregungen, die zum eigenständigen Weiterentwickeln geeignet sind. Wie immer, gibt es in der Erziehung selten richtig und falsch, leider wird genau das immer in diesem Buch immer wieder suggeriert. Wolfgang Bergmann ist gefährlich 1 von 5 Punkten"Die Kunst der Elternliebe" von Wolfgang Bergmann verdient zwei oder drei Sterne. Warum habe ich ihm trotzdem nur einen gegeben? Weil der Autor es verdient. Wolfgang Bergmann ist ein selbstherrlicher und selbstgerechter Mann. Das alleine macht ihn für mich noch nicht unsympathisch und würde es auch nicht rechtfertigen, eines seiner Bücher schlecht zu bewerten. Gerechtfertigt wird meine Bewertung dadurch, dass Bergmann in einem Maße unkollegial und unprofessionell ist, wie ich es noch nie erlebt habe. Sie finden auf dieser Seite eine Rezension, in der er seinem eigenen Buch fünf von fünf Sternen gegeben hat. Wie er versucht, dieses Eigenlob zu erklären, ist mit "peinlich" noch sehr milde umschrieben. Wenn es nicht schon die Handlung an sich verlangt, so macht es in jedem Fall deren kindische Rechtfertigung notwendig, ihm mit einem Stern wieder auf den Weg zu der Durchschnittlichkeit zu verhelfen, die er verdient. Ich habe Wolfgang Bergmann vor einigen Tagen auf dem Katholikentag reden hören. Viele seiner Thesen waren in Ordnung, nur am Ende seines Vortrags hat er sich völlig verrannt. Michael Jacksons Selbstinszenierung als geschlechtsloses, unbeflecktes Wesen, wie Peter Pan durch die Luft schwebend - das sei Bild und Vorbild für die von nichts mehr gehaltene heutige Jungen-Generation. Bergmann bezog sich dabei auf Michael Jacksons "Dangerous"-Tour, die inzwischen knapp 20 Jahre zurückliegt. Ein wahnwitziges Beispiel, so aktuell wie der Fall der Mauer. Zum Bergmann'schen Standard gehört, in Vorträgen wie Interviews, dass er sich über die Kritik an Bernhard Buebs "Lob der Disziplin" profiliert. Es gelingt ihm dabei besser als jedem Boulevard-Blatt, Schlagworte aus dem Zusammenhang zu reißen und in einer derart schrägen Interpretation wieder zusammenzufügen, dass es dem aufmerksamen Zuhörer die Haare zu Berge stehen lässt. Noch dreister - nämlich in genau zwei Sätzen - fasste Bergmann auf seinem Kirchentags-Vortrag das komplexe Buch "Warum aus unseren Kindern Tyrannen werden" von Michael Winterhoff zusammen - nur um seinen Vortrag mit zentralen Thesen des Winterhoff'schen Buches fortzusetzen. Im Gegensatz zu Winterhoff sagt Bergmann aber nur, dass der Narzissmus unter den Jungen ein großes Problem sei. Wenn Sie Winterhoff lesen, werden Sie genau erfahren, warum. Wo Winterhoff exakt erklärt, warum ein Fünfjähriger noch gar keine selbstständigen Entscheidungen treffen kann, erzählt Bergmann platte Anekdoten - und zwar immer dieselben. An anderer Stelle schreibt ein Rezensent eine wahre Hasspredigt gegen Wolfgang Bergmann. Zunächst war ich darüber so entrüstet, dass ich mich instinktiv auf Bergmanns Seite gestellt habe. Nach der Lektüre seiner Bücher, dem Besuch eines Vortrages und der Betrachtung von Interviews muss ich mich selber schwer zusammenreißen, um bei dem Thema "Wolfgang Bergmann" nicht genau so emotional und unsachlich zu werden. In einer Sache muss ich mich aber tatsächlich dem erwähnten Rezensenten anschließen. Auch wenn das Pathos in diesem Satz durchscheint: Leute wie Wolfgang Bergmann sind für diese Gesellschaft eine Bedrohung. |
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Turner von William Turner, Eric ShanesGebundene Ausgabe von MarixverlagAngebote ab EUR 6,47 ISBN: 1844840395, Erscheinungsdatum: 2004 |
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Geheimnisse der Liebeskunst. Die altindische Liebeskunde des Ratirahasya von KokkokaGebundene Ausgabe von MarixverlagPreis bei Amazon: EUR 2,95, Angebote ab EUR 2,09 ISBN: 386539096X, Erscheinungsdatum: Februar 2006 |
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