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Außer Dienst: Eine Bilanz von Helmut Schmidt

Audio CD von Random House Audio
Preis bei Amazon: EUR 19,97, Angebote ab EUR 17,30

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866049331, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: gekürzte Lesung.
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Eine Kundenrezension:

Außer Dienst trifft nicht den Punkt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Faszinierend, phantastisch. Wer das Leben und die Arbeit von Helmut Schmidt verfolgen konnte und nun eine, ja beinahe schonungslose Zusammenfassung, liest, muss begeistert sein. Helmut Schmidt hat das Glück, die Wirkung seines eigenen Tuns aus der Entfernung und innerhalb der jüngeren Geschichte betrachten zu können.

Jetzt bedauere ich, dass ich dieses, sein Wirken nicht intensiver verfolgt habe.

Ein Buch, welches Pflichtlektüre für jeden jungen Menschen werden sollte.

Danke Helmut Schmidt.
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Feuchtgebiete

Audio CD von Random House Audio
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 9,80

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866048726, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: Ungekürzte Lesung.
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5 Kundenrezensionen:

Weniger ist manchmal mehr!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Dachte ich gebe dem Buch eine Chance nachdem man soviel in den Medien darüber gehört hat. Ich war am Anfang schon geschockt wie sehr das alles ins Detail geht, ging aber dann noch. Nun hab ich es bis zur Hälfte gehört und es reicht mir, es ist zuviel des Guten. Wäre Fr. Roche mit den sehr detailierten Details etwas im Hintergrund geblieben hätte es mir besser gefallen. Ich frage mich wo sie diese blühende Fantasie her hat.

Lieber nicht kaufen.
Zu radikal und mit der Tür ins Haus
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Es gibt eine Grenze , die keiner überschreiten soll und das ist die zur Schaustellung der Intimität. Diese gehört nicht in die Öffentlichkeit.Deshalb kann ich nicht mit Frau Roche einverstanden sein , obschon Sie anscheinend mit einem Hilfeschrei die Leute aus ihrem Dornröschenschlaf aufwecken will.Es gibt meiner Ansicht andere Wege um dies zu übermitteln.
Eines meiner Lieblingsbücher!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde, es ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.
Auch wenn manches eklig ist, das macht es erst interessant.
Zum Schluss nachher wird es nicht mehr so spannend, weil vieles wiederholt passiert, und es wirkt übertrieben dazugesponnen!
Aber die Grundidee is Klasse!!
Weiß nicht was die ganzen Leute haben?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich weiß wirklich nicht was die ganzen Leute haben, die geschrieben haben, sie hätten das Buch nach den ersten Seiten weggelegt, weil es ihnen zu "eklig" sei. Ich meine, können diese Leute nicht die Realität von einem Buch unterscheiden? Mir kommt es so vor als hätten diese Leute das Buch gekauft nur um der Welt mitzuteilen wie schlimm sie es finden. Haben diese Leute nicht genau gewusst was sie da für ein Buch kaufen? Es ist ja auch eindeutig ein Roman und nicht wie viele denken eine Biografie!?

Aber nun zum Buch: Es ist mal etwas völlig anderes, an ein paar Stellen denkt man schonmal "ok". Man sollte es auf jeden Fall mal gelesen haben.
Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da die Handlung die ganze Zeit von Rückblicken unterbrochen wird. Die Handlung ist an einigen Stellen auch seeeehr unglaubwürdig und wird nach der Zeit langweilig.
3 Sterne dafür, weil es mal was anderes ist.
widerlich!!!!!!!!!!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
mir ist beim Lesen mehr als einmal schlecht geworden. Mehr kann ich dazu nicht sagen!
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Produkt-Bild: Der Reinfall (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.)

Der Reinfall (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.) von Carl Hiaasen

Audio CD von Random House Audio Editionen
Preis bei Amazon: EUR 9,47, Angebote ab EUR 6,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866047584, Erscheinungsdatum: Oktober 2007
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Chaz Perrone ist nicht nur ein Trottel. Er ist auch noch ein Arschloch. Diese Erkenntnis durchblitzt seine Frau Joey, als sie bei einer Schiffsreise aus Anlass ihres zweiten Hochzeitstages über die Reling eines Luxusliners namens „Sun Duchess“ kippt. Aber Chaz ist noch mehr. Er ist auch ein Dilettant. Sonst hätte er wohl kaum vergessen, dass seine Frau als Star der College-Schwimm-Mannschaft schon Wettbewerbe gewonnen hat, als er sie in einem unbeobachteten Moment über Bord gehen ließ. Per Zufall wird Joey ausgerechnet von dem smarten Ex-Polizisten Mick Stranahan gerettet -- und beschließt, sich schrecklich zu rächen...
„Starke Stimmen. Die Männer“ heißt die Hörbuch-Edition der Frauenmodezeitschrift Brigitte, in der neben Jan Josef Liefers unter anderem noch Mario Adorf (Schmidt von Louis Bergley), Dietmar Bär (Kim Novak badete nie im See von Genezareth von Hakan Nesser) oder Heikko Deutschmann (Reise im Mondlicht von Antal Szerb) mehr oder weniger bekannte Texte mehr oder weniger bekannter Autoren (auch dies alles Männer!) lesen. Der US-amerikanische Autor Carl Hiaasen gehört da sicher zu den etwas unbekannteren. Aber das ist gar nicht schlimm, sondern eigentlich gleich ein doppelter Glücksfall. Denn auf diese Art und Weise kann man gleich zwei Entdeckungen machen.
Die erste Entdeckung bezieht sich auf den Plot von Der Reinfall selbst, der durch seine kluge, der filmischen Screwball-Komödie entlehnten Komposition und einen feinen, aber abgrundtief schwarzen Humor besticht. Die zweite Entdeckung aber ist der Schauspieler und Sprecher Jan Josef Liefers selbst, der grandios zu modulieren und zwischen den unterschiedlichen Stimmungen seiner tragisch-traurigen Helden hin- und herzuschwenken versteht. Der Reinfall ist also alles andere als ein Reinfall. Gut, ja: besser als gut zu hören. -- Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

Nur der Titel stimmt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Eigentlich stimmt nur der Titel bei diesem Buch, "Der Reinfall". Mehr kann man dazu eigentlich nicht mehr sagen.
Ich habe mir dieses Buch gekauft da die Rezensionen dazu nicht schlecht waren, doch ich finde das Hörbuch eigentlich nur schlecht. Ich habe jetzt bei der dritten CD aufgehört meine Zeit mit diesem Buch zu verschwenden und ein neues angefangen.
Aber ich möchte kurz erläutern was mich an diesem Buch eigentlich so stört:
1) Das Hörbuch scheint so gekürzt zu sein, dass viele Zusammenhänge überhaupt nicht klar werden. Vielleicht konzentriere ich mich auch einfach nicht zu sehr auf das Buch, aber ich denke man sollte ein Hörbuch hören und nicht ständig über irgendwelche Zusammenhänge nachdenken.
2) Mich stört irgendwie der Lese stiel von Jan Josef Liefers. Das ist aber mein persönlicher Eindruck. Vielleicht finden das einige wieder super Gut, mich aber stört es ziemlich.

Mein Resümee für dieses Hörbuch: Die Story scheint nicht schlecht zu sein, doch kommt sie einfach in diesem Hörbuch nicht gut rüber.
spannender Krimi, super vorgetragen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Geschichte beginnt damit, dass Chaz Perrone in einer Koje liegt und sich selbst dazu beglückwünscht, den Mord an seiner Frau so überaus klug erdacht und ausgeführt zu haben.

Dummerweise hat sich der Arme damit maßlos überschätzt - und nun seine verdammt kluge Frau als Feind ...

Sehr schöne Geschichte & von Jan J. Liefers brilliant vorgetragen.

Ein echter Hörgenuss!
Das perfekte Hörbuch - der perfekte Vorleser
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als Hörbuchfan trifft man hier die richtige Wahl. Mit Spaß und Ironie vorgelesen. Man kann nicht aufhören zuzuhören.Herr Liefers ist einfach ein genialer Vorleser, dem man den Spaß an der Sache anhört. Ein Traum! Der Reinfall ist ein Krimi, der wunderbarer nicht sein kann und ich glaube, es war viel schöner ihn zur hören als ihn zu lesen.
Ein amüsanter Krimi, skurril und spannend bis zum Schluss
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Hörbuch " Der Reinfall" von Carl Hiaasen, gelesen von Jan Josef Liefers ist genial besetzt.Die Spannung sowie die Rachefeldzüge von Joey, die eigentlich von ihrem Mann Chaz umgebracht werden sollte, sind fantasievoll wie bei den klassischen Krimis (whodunnit)vom Autor ausgedacht. Die Reaktionen von Chaz, der zum echten Mörder wird und schliesslich seiner gerechten Strafe zugeführt wird, sind ebenfalls an Spannung nicht zu überbieten. Daher kann ich das Hörvergnügen nur jedem empfehlen.
Liefers liest gut, Kürzungen machen sich bemerkbar
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Gegen den Vortragenden Liefers kann ich nichts Negatives sagen.
Den Stoff fand ich streckenweise doch sehr unglaubwürdig und etwas seicht.
Ich nehme an, dass die Kürzungen (im Vergleich zum Buch) schuld sind, dass die Handlung streckenweise abgehackt wirkt.
Resüme: Lässt sich gut anhören und überbrückt angenehm Wartezeiten. Vom Hocker konnte mich diese (Hör)buch nicht reissen.
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Produkt-Bild: Eragon - Der Auftrag des Ältesten. 22 CDs: Fantasy-Thriller

Eragon - Der Auftrag des Ältesten. 22 CDs: Fantasy-Thriller von Christopher Paolini

Audio CD von Random House Audio
Preis bei Amazon: EUR 39,97, Angebote ab EUR 33,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866041098, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: Ungekürzte Lesung.
Zoom ± Produkt-Bild: Eragon - Der Auftrag des Ältesten. 22 CDs: Fantasy-Thriller

5 Kundenrezensionen:

Das beste, was ich je gehört habe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Geschichte: 5 Sterne
Sprecher: 5 Sterne

Es ist schwer zwischendrin eine Pause einzulegen. Das war das beste Hörbuch, welches ich bisher gehört habe. Der Sprecher passt sich exzellent den jeweiligen Rollen und Situationen an. Es ist teilweise schwer zu glauben, dass es tatsächlich nur von einer Person gesprochen wird.

Ich kann es nicht abwarten, bis der 3. Band veröffentlicht wird.
Okay...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Schon der erste Band von ERAGON hat mich nicht so vom Stuhl gerissen - deshalb wollte ich nun unbedingt den 2. lesen, in der Hoffnung, der sei besser.
Ist er auch, aber ich bin immer noch nicht so begeistert!
Eragons Schulungszeit bei den Elfen ist teilweise ganz nett, hat aber Längen. Die Kampfszenen sind mir - wie schon im ersten Band - zuviel.
Insgesamt hatte ich immer das Gefühl: gleich geht's los - aber das tut es nicht.
Dann tauchen "Tote" wieder auf - und entpuppen sich auch noch als "Familie".... das war schon fast komisch!
Also: Das Buch ist okay - aber mehr auch nicht!
Allerdings: das Hörbuch ist sehr gut vorgelesen, so daß ich bis zum Schluß durchgehalten habe!
Besser gehts nicht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch an sich ist ja schon eine Klasse für sich, aber was Andreas Fröhlich daraus macht, ist schon Bemerkenswert.

Er gibt jedem Charakter eine eigene Stimme, Wahnsinn!!
Gut... das ist im Hörbuchbereich vielleicht nicht ungewöhnlich, aber ich kenne keinen Hörbuchsprecher der es so macht wie er.

Ich habe jetzt schon einige Hörbücher durch, aber an dieses kommt keines heran!
Warte schon ganz ungeduldig auf den 3ten Teil ;-)
Ideal zum Hören
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Eragon-Saga war erst mein viertes Hörbuch und liegt nach diesen wenigen meilenweit vorne. Warum?

Nun, da wäre zunächst einmal eine gute Fantasy-Story, die es schafft, trotz des übermächtigen Herrn der Ringe, eine große Story zu sein. Ich gebe einigen Vorrednern recht, manche Teile sind etwas langatmig, aber das gab's beim HdR auch. Andere Passagen sind wiederum so interessant, daß man ganz schnell die nächste CD einlegt, um weiterzuhören.

Dann wäre da der Stil der Erzählung - ich habe vorher u.a. den Schwarm und Otherland gehört, welche beide so komplex waren, daß das Zuhören anstrengend war, so gut die Stories auch sind. Bei Eragon kann man sehr gut der Geschichte folgen, da sich die Story nicht allzustark verwoben, sondern in recht gerader Linie präsentiert. Ideal zum Hören, auch während längerer Autofahrten.

Einziger Negativpunkt: ich habe nicht gewußt, daß die Geschichte nach dem zweiten Band noch nicht zu Ende ist und ärgere mich jetzt ein bischen, daß der dritte Teil noch nicht da ist - aber: um die 17+22 CDs der ersten beiden Teile zu hören, habe ich auch fast ein halbes Jahr gebraucht, also für jeden, der jetzt überlegt sich das ganze anzuschaffen wird die Wartezeit auf den dritten Band dann noch einmal deutlich weniger sein ...
Eragon - Der Auftrag des Ältesten. 4 MP3-CDs
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe erst das Buch gelesen, dass ist schon der Knüller !!!

Dann die MP3 - Cd`s, auch Spitze.....
Empfehlenswert bzw. mehr als das....
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Produkt-Bild: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise

Wer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise von Richard David Precht

Audio CD von RANDOM HOUSE AUDIO
Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 11,36

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866049234, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: gekürzte Lesung.
Zoom ± Produkt-Bild: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise

5 Kundenrezensionen:

Wer bin ich?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Wer bin ich - und wenn ja wie viele?" hat mich in einer Lebensphase "erwischt", in der ich mir darüber tatsächlich immer häufiger Gedanken gemacht habe.
Ich erhoffte mir also von diesem Buch, ein paar Antworten oder wenigstens ein paar Denkanstöße. Nicht unbedingt, ob es Gott gibt oder nicht. Oder was der Sinn des Lebens ist. Dazu hat - glaube ich - sowieso jeder seine ganz eigene Einstellung und seinen eigenen Glauben. Und das ist - glaube ich wiederum - auch ganz gut so.
Na ja, wirkliche Antworten habe ich nun nicht gefunden. Mag aber auch daran liegen, dass ich vielleicht noch nicht einmal die Fragen kennen.
Was ich mit Sicherheit zu dem Werk von Richard David Precht aber sagen kann ist, dass es mich sehr bewegt hat und garantiert auch sehr zum Nachdenken angeregt hat. Auch hat es mir - ganz leicht und locker - die Philosophie wieder ein Stückchen näher gebracht.
Es gefällt mir immer besser mich mit diesen Themen und Gedanken zu beschäftigen. Und daran ist garantiert auch Prechts Wer bin ich ... "schuld".
Mehr "Aua" als "Aha"
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Nach der Lektüre von Prechts "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" überkommt mich ein "Faust-Feeling": "Habe nun, ach! Philosophie (hier: die 400 Seiten lange "philosophische Reise" von Herrn Precht) ... durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!", denn auf die entscheidende Frage: "Wer bin ich?", die auch Faust umtrieb, gibt das Buch keine Antwort!
Die Enttäuschung wird noch vergrößert durch das Vorkommen vieler sachlicher Fehler. So kam ich beim Lesen zu mehr "Aua"- als zu den erhofften "Aha"-Erlebnissen! Einige Beispiele: Die Menschenfamilie "Hominae" gibt es nicht. Es ist die der "Hominidae". Dendriten sitzen nicht an Axonen, sondern entspringen typischerweise den Zellleibern der Neuronen. Nervenimpulse wandern nicht "von einer Synapse ... in eine andere", sondern von der prä- zur postsynaptischen Membran der Synapse. Mitochondrien sind keine Zellorgane, sondern Zellorganellen. Die "Gattung Homo sapiens" auf Seite 246 tut einem Biologen besonders weh! Außerdem darf man nicht, nur weil man möglicherweise betonen möchte, dass an der Uni Parma Hervorragendes in der Hirnforschung geleistet wird, diese zur ältesten Universität Europas erklären. Die befindet sich nun einmal in Bologna und wurde bereits 330 Jahre früher gegründet! Störend wirken zudem die vielen vermeidbaren Schreibfehler. Und, und, und ...
Prechts Buch wurde trotz dieser Mängel zum Bestseller. Warum? Mag sein, dass sich viele Leser mit dem "Weg als Ziel" zufrieden geben und weniger interessiert sind an einer überzeugenden Antwort auf die im Buchtitel gestellte Frage. Wahrscheinlicher aber ist, dass das Glücksversprechen von Frau Heidenreich: "Wenn Sie dieses Buch lesen, haben Sie den ersten Schritt auf dem Weg zum Glück schon getan", nicht unerheblich dazu beigetragen hat. Dem Versprechen folgte jedoch bei mir die Enttäuschung!
Dennoch, es gibt sie, die Antworten auf die sog. "letzten Fragen": "Wer bin ich?" und "Was ist der Sinn des Lebens?", allerdings nicht aus philosophischer sondern aus naturwissenschaftlicher Sicht! Das entsprechende Angebot erhält man unter dem Stichwort/Tag "Welt-Erklärung" hier bei amazon.de.
Zu wissenschaftlich...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Das Buch an sich ist sehr gut was die beinhaltenden Informationen betrifft.

ABER, jetzt kommt das Große ABER, es ist viel zu wissenschaftlich aufgebaut. Der Umschlag des Buches lässt einen eher einfachen Text mit übersichtlichen und essenziellen Informationen ewarten, doch dieses Buch ist gefüllt mit unnützen Informationen jeglicher Philosophen. Wie sie aufgewachsen sind, was sie getan haben, wer ihre Eltern waren und woher sie stammen und letztendlich dann WAS sie gesagt haben und was sie so berühmt gemacht hat.
Meiner Meinung nach könnte man das Werk um zwei drittel reduzieren und dabei würden die wichtigen Intentionen des Buches immer noch an den Mann gebracht werden.

Fazit: Guter Inhalt, nur viel zu viel um den heißen Brei herumgeredet.
Unaufgregte Philosophie
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Precht gibt einen unaufgeregt ruhigen Streifzug duch die Philosophie von den Anfängen bis zum neurologischen Bezug der Gegenwart. Das Buch ist lesbar, unterhaltsam und dabei anspruchsvoll. Bravo.
Faszinierend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Faszinierend an dem Buch ist, wie spielerisch Precht mit den unterschiedlichsten Themen umgeht und sie dem interessierten Neuling so nahe bringen kann, dass dieser hungrig auf "mehr" wird. Ich jedenfalls, habe das Buch genossen.
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Produkt-Bild: Der Bohlenweg: Planieren statt sanieren

Der Bohlenweg: Planieren statt sanieren

Audio CD von RANDOM HOUSE AUDIO
Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 10,95

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 386604965X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: gekürtze Lesung.
Zoom ± Produkt-Bild: Der Bohlenweg: Planieren statt sanieren

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn einer wie Dieter Bohlen einen Lebensratgeber schreibt – genauer noch: einen Erfolgsratgeber – dann spaltet sich die Nation. Um es gleich mit Bohlen zu sagen: „Viele werden jetzt denken, der hat gut reden, denn der hat keine Ahnung. Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus habt ihr völlig recht, aber ich habe einen einigermaßen gesunden Menschenverstand, und ich spüre, dass etwas nicht so läuft, wie es laufen sollte.“
Der Bohlenweg. Planieren statt sanieren ist naturgemäß kein Buch, das es allen recht machen will. Bohlen schreibt, wie er spricht – so redet, oder besser: quasselt, er in seinem Ratgeber von den kleinen und großen Hürden, die es auf dem Weg zum Erfolg zu überspringen gilt: ohne Umschweife, ohne blumige Exkurse oder wissenschaftlichen Anspruch – und dies mit einer gnadenlosen Offenheit und Ehrlichkeit, die man nur zu gut von ihm kennt.
Auf 447 Seiten findet sich die Quintessenz seiner erstaunlichen Langzeitkarriere in einer Branche, die sonst im Saisontakt Namen unter Genieverdacht stellt, um sie gleich wieder zu vergessen. Wer eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erfolg sucht, wird sich vergeblich durch die 29 Kapitel lesen und hat auch nicht verstanden, worum es Bohlen eigentlich geht. Lässt man sich allerdings auf die vielen Kalauer und Anekdoten, Begebenheiten und Geschichten ein, erlebt man einen zielstrebigen Bohlen, der einen unterhaltsam-zynischen Blick auf seine eigene Branche werfen kann und mit der einen oder anderen eingestreuten Lebensweisheit so manche Allüren als heiße Luft enttarnt.
Bohlen selbst verkaufte weltweit mehr als 160 Mio. Tonträger, produzierte das Duo Modern Talking und u. a. Yvonne Catterfeld, Mark Medlock, Bonnie Tyler und Dionne Warwick. Als Chefjuror leitet er die RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ und den Nachfolger „Supertalent“, die beiden erfolgreichsten TV-Formate im deutschen Fernsehen. „Erst kommt die Leistung, dann der Erfolg“, das ist auch bei Bohlen nicht anders. Erfolgreich macht das Buch also nur bedingt, Unterhaltung ist allemal garantiert. Oder, um mit einem Zitat zu schließen: „Wollt ihr euch wirklich vorschreiben lassen, was ihr gut und was ihr schlecht finden sollt? Kauft und lest, was ihr wollt und nicht, was diese verklemmten Kacker euch sagen. Freiheit für den persönlichen Geschmack!“--Katrin Schmidt, Literaturtest
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5 Kundenrezensionen:

"Die Welt ist ein Irrenhaus, und ich bin mittendrin."(S.430)
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mit Sicherheit gehöre ich nicht zur Zielgruppe dieses Buches. Ich muss auch gestehen, dass ich nicht wirklich verstanden habe, was wir nun planieren und nicht sanieren sollen. Wenn damit "Augen zu und mit dem Kopf durch die Wand" gemeint ist, dann erscheint mir dies ein nicht für alle kluger Ratschlag zu sein. Es ist eben nicht jeder ein Dieter Bohlen. Und damit wären wir bei einem Problem der lustigen Art.

Hat denn der kleine Dieter ein solches Buch gelesen? Eher nicht. Hätte er auf solche Ratschläge gehört? Wohl kaum. Man kann seine vielen wirklich guten und sehr lebensnahen Empfehlungen getrost vergessen, denn gewöhnlich muss jede Generation ihre eigenen Erfahrungen machen. Und außerdem: was für Dieter gilt, muss für Heinz-Egon noch lange nicht gelten. Viele Menschen würden zum Beispiel die vielen Niederlagen, die Bohlen in seinem Leben einstecken musste, nicht oder ganz anders verkraften.

Bohlen ist ein ehrlicher Typ, intelligent und nicht zu verbiegen. Er weiß, was er will, und das versucht er mit der ihm eigenen Energie durchzusetzen. Was man auf den ersten Blick nicht vermutet, wird beim Lesen dieses Buches sehr deutlich: Bohlen ist ein extremer Einzelgänger. Solche Menschen sind in der Regel einsam. Sie vertrauen anderen nicht ("Wenn du dich verlässt, bist du verlassen."). Bohlen ist nicht durch einen Schicksalsschlag oder schlimme Erlebnisse so geworden, er war es schon immer. Das ist sein Weg. Nicht anpassen, den eigenen Weg wählen und gehen, sich nicht davon abbringen lassen. Man sollte sich nicht durch seine Weibergeschichten oder seine Popularität blenden lassen. Menschen, die soweit weg vom Normalmass angesiedelt sind, haben in der Regel nur wenige oder gar keine Freunde.

An vielen Stellen dieses Buches beichtet der selbsternannte Poptitan seine Unsicherheit und berichtet Dinge, die man auf den ersten Blick nicht vermutet. Das macht ihn sympathisch, weil man vieles so auch schon selbst erlebt hat und deshalb versteht, wie Bohlen grundsätzlich denkt.

Bohlen will sich mit seiner Musik nicht selbst verwirklichen. Er will Geld verdienen, um frei und unabhängig zu sein. Und dazu muss man den Massengeschmack treffen. Erfolg hat immer Neider. Das ist normal und letztlich eben auch Anerkennung, wenn auch ungewollte. Mit der Sicherheit im Rücken kann er wenigstens sagen, was er will. Keiner der in diesem Lande allgegenwärtigen Hüter der politischen Korrektheit kann ihn zum Rücktritt zwingen. Er muss sich auch nicht ständig für seine Meinung entschuldigen.

Der Preis dafür ist allerdings hoch. Bohlen arbeitet mehr als andere, er muss ständig fit und halbwegs jugendlich und sportlich aussehen. Andauernd im Mittelpunkt zu stehen, permanent beobachtet zu werden und ohne Unterlass infantiles, nicht mehr ganz altersgerechtes Zeug zu quatschen, ist bestimmt auch nicht jedermanns Sache.

Fazit.
Egal, wie man zu diesem Mann steht: Wenn man sich an den Stil gewöhnt hat, den man von seinen Auftritten kennt, dann liest sich das Buch gut. Ich kann alle seine Lebensregeln und Erkenntnisse sofort unterschreiben. Ist es nicht schön, dass es noch einige Leute in diesem Land gibt, die reden und schreiben, was sie denken? Ob seine sicher allgemeingültigen Lebensweisheiten anderen helfen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Durch Bücher wird man selten klug. Beim Lesen dieses Buches kann man viel lachen. Schon allein deshalb ist es empfehlenswert.
Hm...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Inhaltlich mag Herr Bohlen ja recht haben (mit "Arbeiten" statt Faulenzen und so weiter...), leider liest er das Hörbuch selbst - und DAS kann er einfach nicht.
Ich konnte es nicht ertragen und habe noch während der ersten CD aufgegeben....
Die Betonung, das stockende Vorlesen, und selbst die Versprecher sind nicht rausgeschnitten!
Neeee, SO nicht!
Klasse Plädoyer für das Joggen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Wirklich beeindruckt bin ich davon, wie der Dieter sich ins Zeug legt und aus ganzem Herzen vom Joggen schwärmt. Als aktiver Läufer kann ich das voll unterschreiben. Bleibt die Hoffnung, dass wenigstens hier der Funke auf die träge Masse überspringt. "Lauft um Euer Leben!"
MM
Auf der CD spricht der Pop-Titan selbst
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Mal gewinne ich, mal verlieren die anderen". Dieter Bohlens Lebensweisheiten mit Anekdotenspritzern sind sehr vergnügliche Unterhaltung. Und vorgelesen vom "Poptitanen" höchstselbt ist das Ganze noch viel lustiger - oder überhaupt erst konsumierbar. Denn nur so bekommen seine Ausführungen, seine Wortwahl und vor allem seine Sprüche die richtige Würze.

Der Inhalt ist - garniert mit einigen Nähkästchenplaudereien, die gelegentlich auf BUNTE-Niveau verfallen - meist gar nicht so flach und seine Lebenslehren gar nicht so peinlich wie mancher vielleicht vermuten würde. Als Beispiel seien hier Bohlens Ausführungen zu illegalen Downloads oder zu seinem persönlichen Egoismus genannt, noch interessanter ist sein Bekenntnis zu klassischen Primärtugenden wie (schonungsloser) Ehrlichkeit, Durchhaltevermögen und harter Arbeit ("da ist wieder dieses A-Wort das ihr alle nicht hören wollt...").
Garniert wird das Ganze mit gelegentlichem Augenzwinkern und einiger Selbstironie, dass es eine Freude ist.

Fazit: Aus Dieter Bohlen wird nie ein Dale Carnegie, und hundertprozentig ernst gemeint ist auch nicht alles, aber für den Hörer hält er einige Lebensweisheiten bereit - und wenn es nur dieser unnachahmliche Hang zu Frechheit, Optimismus, Fleiß und Ironie ist.
Keine Vergnügen-pure Laberei
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Oh was habe ich das nur gekauft! Ich dachte an lustigen Zeitvertreib, mal was seichtes zwischendurch, die ersten beiden Bücher konnte man ja prima dazu benutzen dem selbsternannten Poptitan beim Lästern zuzuhören...hier das pure Gegenteil...Selbstdarstellung vom übelsten...hab das Ding nach 4 Kapiteln von den Ohren genommen...ging überhaupt nicht mehr!!!! Dümmliche dünne Geschichtchen...grottenschlecht vorgelesen....ich bin richtig enttäuscht und bereue diesen Kauf zutiefst!!!
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Produkt-Bild: Kim Novak badete nie im See von Genezareth (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.)

Kim Novak badete nie im See von Genezareth (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.) von Hakan Nesser

Audio CD von Random House Audio Editionen
Preis bei Amazon: EUR 8,47, Angebote ab EUR 4,27

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866047533, Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Kim Novak badete nie im See von Genezareth (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Erik und Edmund, beide 14 Jahre alt, verbringen ihre Sommerferien an einem See in Schweden. Henry, Erics älterer Bruder, beginnt eine Affäre mit Ewa, jener umwerfend schönen jungen Frau, die Kim Novak so sehr ähnelt und eigentlich leider schon vergeben ist. Eines Tages findet man die Leiche von Ewas Verlobtem.
Ein Buch, das man leicht und flott durchliest; da passiert über lange Strecken gar nichts sonderlich Aufregendes, auf einen Krimi Deutendes. Dafür stimmungsvolle Sommertage am idyllischen See, ein altes Haus mit Namen Genezareth. Ferienidylle eben. Probleme, pubertäre Wünsche und Fantasien von 14-Jährigen. Kindheitsgeschichten eben. Alles so normal, so vorstellbar, so alltäglich. Und dann kommt sie: Ewa, Kim Novak wie aus dem Gesicht geschnitten. Alle macht sie verrückt, das hormonelle Leben in der kleinen Gemeinschaft gerät in den Schleudergang. Eifersucht und Imponiergehabe, Rivalitätsgefühle und Hengstmanieren bringen die ruhige Sommeridylle gehörig auf Trab. Auch das normal, vorstellbar, alltäglich. Und dann, schon geahnt und angedeutet, aber doch erst weit in der zweiten Buchhälfte: ein Mord, brutal, ohne jede Spur. Wie ein Paukenschlag.
Es wäre kein Håkan-Nesser-Buch, wenn da nicht doch noch der Hammer käme -- spät, aber genial, eingebettet in eine tiefe psychologische Kenntnis der Situation, die man sich bis dahin äußerst lesewillig und -süchtig erworben hat. "Mich interessiert der ... Hintergrund der Verbrechen. Die Motive", sagt Nesser, der erklären möchte, "warum die Dinge passieren". Mord, Ermittlung, Täter, Strafe? Nein, dieser Schablone folgt Nesser, der so poetisch, eigenwillig und individuell schreibt, natürlich nicht. Erst nach langen 25 Jahren wird der Icherzähler Erik noch einmal mit dem Mord konfrontiert. --Barbara Wegmann
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5 Kundenrezensionen:

Dietmar Bär reißt alles raus!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mit Hörbüchern habe ich recht wenig Erfahrung, bin halt der klassische Buchleser. "Kim Novak..." war mein erstes Hörbuch.

Ich habe so meine Probleme mit den Büchern von Hakan Nesser, da ich bereits mehrfach an ihnen gescheitert bin. Ich habe mir das Hörbuch in erster Linie auch wegen Dietmar Bär gekauft, nicht wegen Hakan Nesser, eben aufgrund meiner leichten Antipathie. Die Story - über die hier ja nun mehrfach geschrieben wurde - plätschert - wenn auch recht interessant - zunächst vor sich hin. Dietmar Bär reisst alles raus! Man kann sich so schön in die beiden Protagonisten hineinversetzen - alles läuft einem vor dem inneren Auge ab. Dietmar Bär berührt den Hörer mit seiner Stimme, mit seiner Art und Weise des Lesens. Er schafft es, bildlich gesprochen, den Hörer zu packen und an sein Herz und seine Seele zu kommen. Die Spannung steigt und wird bis zum Ende aufrecht erhalten. Klasse! Nesser sollte seine Bücher vielleicht nur noch als Hörbuch veröffentlichen, dann kann er bei mir auch landen ;-)

Ich wünsche mir, dass Dietmar Bär noch mehr Hörbücher spricht, obschon ich glaube, dass "Kim Novak..." ihm sehr gut gelegen war.
Man möchte, dass es nie aufhört...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hervorragend gelesen. Ich habe vorher das Buch gelesen und war begeistert, das Hörbuch jedoch ist etwas ganz besonderes. Die Geschichte hat keine Hänger, sie baut sich langsam auf und wenn sie zu Ende ist, ist man traurig, dass man die Jungs nicht kennengelernt hat. Einfach traumhaft.
Kein klassischer Krimi
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Lassen Sie gleich zu Anfang etwas gestehen: Eigentlich wollte ich keine Krimis mehr lesen oder hören. Der Grund: Die Qualität hat in den vergangenen Jahren sehr abgenommen. Das ist fast immer der Fall, wenn ein Produkt zur Massenkost wird. Die vermeintliche Lösung: Manche Autoren versuchen es mit noch mehr Bestialität und Perversion.

Das vorliegende (gekürzte 300 Minuten lange Hör-) Buch ist dem Autor Hakan Nesser über weite Strecken m. E. erstaunlich gut als Roman einer Adoleszenz in Schweden geraten. Wir haben es also mit einem der inzwischen seltenen Fälle von Kriminalromanen mit literarischem Niveau zu tun. Es tut gut, dass es auch doch noch ohne ständige Brutalität geht.

Lediglich der Schluss wirkt "herbeigeschrieben" und ist auch logisch wenig kongruent oder überzeugend. Nur aus diesem Grunde ein Stern weniger als verdient.

Dietmar Bär als Vorleser war für mich neu - und hat mir überaus gut gefallen. Der Mann kann offenbar doch mehr, als im Tatort neben Klaus J. Behrendt als bulliger Serien-Kommissar zu chargieren.

Fazit: Ein spannender Roman, der erst zum Ende hin ein Krimi wird.
Nach Anlauf Hochsprung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die ersten Seiten wollten bei mir nicht so recht zünden. Es wird aus der Perspektive pubertierender Jungen erzählt, die beinahe meine Enkel sein könnten. Und ein bisschen nervig fand ich den Erik, der nur in Gemeinplätzen reden konnte.
Aber dann hat es mich doch gepackt.
Ich mag den schnörkellosen Stil.
Für mich ein tolles Buch über eine schwierige Phase!
wunderbar atypischer Krimi
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ist das überhaupt ein Krimi? Gut, es gibt eine Leiche, einen Verdächtigen, den Kommissar und am Ende erfährt man auch, wer der Täter war - alle Ingredienzen für einen Krimi sind also zusammen. Aber der Roman handelt hauptsächlich von zwei pubertierenden Jugendlichen, die die Sommerferien gemeinsam an einem See verbringen und von der schönen Aushilfslehrerin Ewa träumen. In diese Ferienidylle passiert "das Schreckliche" - der Mord an Ewas brutalem Verlobten. Ziemlich spät, erst im letzten Drittel der Geschichte. Ein Verdächtiger wird verhaftet und wieder frei gelassen und dann wächst Gras über die Sache. Das Leben geht weiter, es wird nicht mehr über "das Schreckliche" geredet und erst ganz zum Schluss, als die Tat verjährt ist, erfährt man die Auflösung, die man irgendwie die ganze Zeit geahnt hat.
Dieter Bähr erzählt diese Geschichte ruhig und gelassen aber trotzdem ausdrucksstark, so dass man vom ersten bis zum letzten Wort ganz Ohr bleibt.
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Produkt-Bild: Glennkill. Starke Stimmen. Brigitte Hörbuch-Edition 2,  4 CDs

Glennkill. Starke Stimmen. Brigitte Hörbuch-Edition 2, 4 CDs von Leonie Swann

Audio CD von Random House Audio
Preis bei Amazon: EUR 9,47, Angebote ab EUR 4,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866041888, Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Glennkill. Starke Stimmen. Brigitte Hörbuch-Edition 2,  4 CDs

5 Kundenrezensionen:

Witzige Idee, aber Story mit vielen Längen und Hängern
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Idee des Tierkrimis ist durchaus nicht neu, wohl aber, dass es hier Schafe sind, die den gewaltsamen Tod ihres Hirten untersuchen. Bei Katzen oder Hunden mag das "Schnüffeln" näher liegen, doch gerade Schafe, nicht eben ein Ausbund an Intelligenz, machen die Originalität des Hörbuchs aus.

Anfangs musste ich tatsächlich oft schmunzeln, wenn die Schafe mit ihrer begrenzten Sichtweise tapfer in die verwirrende Menschenwelt eindringen, doch der Krimi will einfach nicht in Gang kommen. Immer wieder werden neue Geheimnisse und Charaktere eingeführt, doch das kann nicht entschädigen für eine Geschichte mit vielen Längen und einigen Hängern.

Dem Krimi fehlt ein wenig Charm und Pepp wie z.B. der frechen und erstaunlich intelligenten Schafherde um "Shaun, das Schaf" und plätschert mit sehr gemächlicher "Schafslogik" so vor sich hin wie ein Tag auf der Weide...

Fazit: nur für hartgesottene Fans von Tierkrimis.
"Gerechtigkeit!"
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das blökt die Schafherde um das kluge Schaf Miss Maple in den irischen Abendhimmel. Gerechtigkeit! Genau darum geht es. Die Herde hat ihren Schäfer verloren. George Glenn, der gutmütige alte Herr, der seinen Schafen immer aus Kriminalromanen vorlas, liegt tot auf der Weide. In seinem Inneren steckt zudem ein Spaten. Das ist mehr als ungewöhnlich. Als dann auch noch jede Menge Menschen auf der Weide erscheinen, um sich um den toten George zu kümmern, wird schnell von Mord gesprochen. Aber wer sollte dem gutmütigen George etwas angetan haben? Darauf kann sich niemand in Glenkill einen Reim machen.

Miss Maple und ihre Mitstreiter machen sich an die Ermittlungen. Und wenn Maple, Mopple the whale und Othello kombinieren, kommen sie manchmal zu recht eigenwilligen Schlussfolgerungen. Hat der furchterregende Fleischer etwas mit dem Mord zu tun? Welche Rolle spielt der Pfarrer? Hat Beth ihre Finger im Spiel? Und der Schäfer Gabriel benimmt sich seltsam, oder? Wieso suchen die Menschen im Schäferwagen nach Gras, wo das Zeug doch hier draußen auf der Wiese nur so rumsteht? Fragen über Fragen bringen die Schafherde zwar ins Grübeln, aber nicht so schnell zu einem Ergebnis. Das scheint erst in greifbare Nähe zu rücken, als der "Smartest sheep contest" ansteht und Miss Maple die Veranstaltung nutzen will, um den Mord an George aufzuklären. Tatsächlich gelingt das, aber das Ermittlungsergebnis passt so gar nicht in die Wollwelt unserer Schafermittler.

Leonie Swanns Glenkill ist ein humorvoller Kriminalroman ohne besonderen Tiefgang. Die Geschichte lebt von den Missvertändlichkeiten zwischen Schafen und Menschen und von den Charakteren der Story. Dem roten Faden ist leicht zu folgen und Andrea Sawatzki bringt den Stoff sauber und klar an den Hörer. Da stört es auch nicht all zu sehr, dass Andrea Sawatzki nicht unbedingt eine klassische Erzählerstimme hat(wofür sie nichts kann). So begleiten wir die Geschichte um den toten George und seine hinterbliebenen Schafe mit Kurzweil und einem Schmunzeln auf den Lippen. Man kann sich durchaus schlechter unterhalten lassen. Wenn am Ende der Geschichte auch noch die vielbeschriebene Gerechtigkeit triumphiert, ja, was will man dann noch mehr?
so eine gute Idee so öde umgesetzt.........mäh..
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten

Schade, ich fand die Grundidee eines Krimi`s mit Schafen einfach wunderbar und hoffte (wie in vielen Kritiken von Zeitungen angekündigt...wieso eigentlich?), auf ein unterhaltsames, witziges und kurzweiliges Buch. Und nichts, aber gar nichts davon ist eingetroffen. Wurde selten von einem Buch so enttäuscht wie von diesem.
Kann einfach nicht nachvollziehen, weshalb dieses Buch in Zeitungen, Zeitschriften etc. so absolut positiv und überschwenglich empfohlen wird. Ich lese ausgesprochen viel und es bedarfs bei mir wirklich schlechter Wortwahl oder Langeweile, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese. Bei diesem ist es mir passiert. Schade ums Geld.........
Lustiger Krimi aus einer völlig neuen Perspektive
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich muss sagen ich habe das Hörbuch genossen.
Dieser Krimi (primär aus der Sicht der Schafe geschildert) fesselt von der ersten bis zur letzten Sekunde.
Wer allerdings erwartet einen wirklich spannenden Krimi zu bekommen, der wird sicherlich enttäuscht sein. Der kriminalistische Hintergrund bietet keine Neuerungen, und wer schon ein paar Krimis gelesen / gehört hat dem kommt das meiste bekannt vor. Aber darum geht es in diesem Hörbuch auch nicht. Den Charm dieses Buches machen die Schafe aus, die versuchen, mit ihrem Verständnis für die Welt den Fall zu lösen.

Ich habe für das Hörbuch "nur" 4 Sterne vergeben, da man der Erzählerin bei Übergängen von einer Handlung zu einer anderen Handlungen nur schwer folgen kann (kurz mal lufholen hätte hier schon geholfen!).

Ansonsten passt die Erzählerin mit ihrer Stimme perfekt zu diesem Buch.
Nett
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ob Schafe tatsächlich intelligenter sind als sie scheinen, sei dahingestellt. In Leonie Swanns (nein, keine skurile Engländerin, sondern gebürtig in Bayern) Roman sind sie es jedenfalls.

Sie entwickeln auch nicht nur kriminalistischen Spürsinn, sondern sprechen sogar in ganzen Sätzen mit Subjekt, Prädikat und Objekt miteinander - des besseren Verständnisses wegen auf Deutsch. Und so lösen sie den ersten bekannten Mordfall der Moderne im Schafsmilieu (nein, keine Sorge, es wird kein Schaf umgebracht, sondern nur der Schäfer).

Wem das nicht zu albern ist, der wird besonders mit der gekürzten Hörbuchversion, gelesen von Andrea Sawatzki (Sie wissen schon, die sinnliche rotblonde Dame, mit den hellblauen Augen und dem breiten Mund aus dem Fernsehen), auf vier CDs und 312 Minuten gut bedient.

Fazit: Nette Idee für ein modernes Schafsmärchen, in dem natürlich auch Wölfe vorkommen.
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Produkt-Bild: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (17 Audio-CDs)

Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (17 Audio-CDs) von Christopher Paolini

Audio CD von Random House Audio
Preis bei Amazon: EUR 23,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 386604903X, Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (17 Audio-CDs)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der fünfzehnjährige Eragon lebt mit Onkel und Cousin in einen kleinen Dorf in der Bergen von Alagaesia. Die Menschen sind arm, das Leben ist hart - aber Eragon gefällt es. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er in den Bergen einen geheimnisvollen Stein findet, der sich als Drachenei entpuppt. Denn kaum ist der Drache geschlüpft, gerät Eragons ganze Welt ins Wanken: Brutale Schergen des grausamen Königs Galbatorix jagen ihn, ermorden seinen Onkel und stecken den Hof in Brand. Eragon verliert in einer einzigen Nacht seine Familie und seine Heimat. Und so verlässt er das Dorf und macht sich auf die Suche nach den Mördern.
Dabei steht ihm nicht nur der Drache Saphira zur Seite, sondern auch der alte Brom, ein Geschichtenerzähler mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Er offenbart Eragon nach und nach, warum Galbatorix so versessen darauf ist, Eragon und Saphira zu finden. Der König ist nämlich an die Macht gekommen, indem er die einst mächtigen Drachenreiter vernichtet hat. Und jetzt bedroht mit Eragon ein neuer Drachenreiter sein Imperium. Zuerst versteht Eragon die Furcht des Königs nicht - doch dann lernt er mithilfe von Brom seine magischen Fähigkeiten kennen. Auf ihrer Reise übt er sich in dieser gefährlichen Kunst, aber die bösen Mächte scheinen ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Bis Eragon schließlich das geheime Versteck der Varden findet, die schon seit Jahrzehnten im Verborgenen gegen Galbatorix kämpfen. Alles läuft auf eine entscheidende Schlacht zu ...
Der erst fünfzehnjährige Autor hat mit diesem Buch ein klassisches Fantasy-Epos geschaffen, das alles bietet, was das Herz eines Fantasy-Fans höher schlagen lässt: monströse Urgals und mysteriöse Elfen, kämpferische Zwerge und gefährliche Zauberer, telepathische Drachen und kluge Werkatzen, Magie - und einen jugendlichen Helden, der Schritt für Schritt seine Fähigkeiten entwickelt und seinen Platz in der Welt sucht. Der Beginn krankt ein wenig an dem Hang des Autors zu ausufernden Beschreibungen. Doch die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und lässt einen dann so schnell nicht mehr aus ihren Drachenfängen. Und das Ende lässt hoffen, dass man von Eragon noch mehr lesen wird. Denn nach der großen Schlacht ist seine Reise lange noch nicht zu Ende... -- Gabi Neumayer
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5 Kundenrezensionen:

griff ins Klo
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Habe mir das Buch für die Weihnachststage ausgeliehen und bis heute durchgequält. Es ist lahm, platt und spannungsfrei. Spart euch die Zeit!
Fantastisches Buch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Echt ein super Buch: -spannend
-geheimnisvoll
-"nicht-auhören-zulesen" effekt

Kann ich nur empfehlen!!!
Schönes Buch für entspannte Stunden auf dem Sofa
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich habe das Buch mit viel Freude gelesen - die Story ist gut geschrieben, spannend und abwechslungsreich.

Eragon ist weniger innovativ als es seinerzeit "Herr-der-Ringe" war,
und weniger fantasievoll als "Tintenherz" - aber wen stört das schon,
wenn die Unterhaltung stimmt...

Mein Fazit: Ich werde auf jeden Fall den 2. Band lesen.
Einfach super!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lange Zeit war ich skeptisch, was dieses Buch angeht, weil mir beim Start der Reihe einfach zu viel Werbung gemacht wurde und ich so einem Rummel gegenüber immer etwas verhalten gegenübersteht. Aber irgendwann war es doch soweit, dass ich zuschlagen musste - und ich habe es nicht bereut, im Gegenteil!! Eine durch und durch spannende Geschichte mit tollen Kniffen, um die Spannung zu erhöhen. Es konnte es darum kaum erwarten, den zweiten Band zu bekommen - und jetzt endlich auch den dritten ... Einfach nur fantastisch!
Fantasyliteratur vom Feinsten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zum Inhalt etwas zu sagen, wäre schon fast eine Gemeinheit. Man muss es lesen und wer Fantasy mag, der ist mit dieser Saga wirklich gut bedient.
Wichtiger ist mir, den Autoren zu loben.
Christopher Paolini zeichnet etwas aus, was eben einen guten Autoren ausmacht: Er schreibt umfassend und erzählend.
Bei Band 1 merkt man noch seine Jugend. Die Charaktere sind ein wenig unausgewogen, sehr jung in ihrer Art und sehr jung in ihrer Lebensweisheit. Darin steckt viel Hoffnung, aber auch mangelnde Lebenserfahrung.
In Band 2 wirds besser. Die Charaktere entwickeln sich, die Geschichte wird komplexer, die Gespräche umfangreicher und das jeweilige Szenario bunt und vielfältig.
Band 3 ist dann wirklich gut und hier kann man anfangen wirklich zu vergleichen.
Es gibt Kritiker, die Paolini in einem Atemzug mit J.R.R. Tolkien nennen. Diese haben meiner Ansicht nach Tolkien nie wirklich gelesen. Dieser ist und bleibt unerreicht. Was Tolkien auszeichnet ist, dass er Geheimnisse in Charakter und Geschichte erschafft und eben deshalb seine Protagonisten so realistisch macht. Schließlich ist keiner so einfach gestrickt, wie er von außen aussehen mag.
Aber, Paolini kann durchaus mit Raymond Feist konkurrieren, ja übertrifft diesen in einigen erzählerischen Aspekten sogar. Seine Figuren lernen dazu, die von Feist tun das nur auf der Oberfläche, nicht aber psychologisch. Meint: gerade die Jugend Paolinis ist sein großer Vorteil, wenn es darum geht, echte Weisheit aus den Erfahrungen zu ziehen. Die Gestalten Feists lernen, als wäre das etwas wie im Schulunterricht, die von Paolini lernen, wie man es wirklich tut. Durch Nachdenken, in Zusammenhänge setzen, durch die Frage, was wirkliche Weisheit ist. Gute Fantasyliteratur gewinnt hierdurch massiv, der Leser kann sich identifizieren und die Fragen, die sich die Protagonisten stellen, ins eigene Leben übertragen.
Deshalb ist Paolini ein Autor, den man vor allem Jugendlichen ab 12 Jahren empfehlen kann. Sie können sich mit Eragon identifizieren und aus seinen Erfahrungen und seinem Nachdenken wirklich etwas lernen.
Paolini scheint mir auch stark von Feist beeinflusst zu sein, was ja nicht schadet. Eragon erinnert in einigen Aspekten an Pug und Thomas (Midkemia-Saga), Oromis an die Eldar, Saphira und die anderen Drachen erkennt man in Shuruga wieder, Nasuada und ihre Ideen lassen Mara von den Acoma wieder auferstehen (Kelewan-Saga) und Roran hat viele Ähnlichkeiten mit Erik (Schlangenkrieg-Saga).
Paolini spinnt aber Feists Ideen sehr viel weiter.
Man könnte das so beschreiben: Tolkien lässt die Charaktere und ihre Hintergründe offen, Paolini füllt dort (für Jugendliche gut), während Feist irgendwo knapp unter Paolini liegt.
Ich habe alle drei Bücher in drei Wochen gelesen, und je weiter ich kam, desto geiziger wurde ich mit den Zeilen. Man mag sich nicht verabschieden von den lieb gewordenen Freunden im Buch. Und es freut mich zu hören, dass aus der Trilogie nun eine Saga wird. Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen auf Teil 4.
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Produkt-Bild: Horst Evers erklärt die Welt. CD: Lesung, humoristische Kurzgeschichte, Live-Aufnahme

Horst Evers erklärt die Welt. CD: Lesung, humoristische Kurzgeschichte, Live-Aufnahme von Horst Evers

Audio CD von Random House Audio
Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 11,53

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866041225, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: Unveränd. N.-A.
Zoom ± Produkt-Bild: Horst Evers erklärt die Welt. CD: Lesung, humoristische Kurzgeschichte, Live-Aufnahme

Audiobook-Rezensionen


Gleich vorweg: Horst Evers liest Geschichten. Und wie er das tut! Er selbst nennt diese Kabarettform "Vorleseshow". Er ist ein Geschichtenerzähler zwischen Kabarett und Comedy. Dabei nutzt er seine gründliche Ausbildung im Lesen, die er auf Kosten der Steuerzahler gemacht hat. Sein Thema: der brutale, harte Alltag, die Existenzbewältigung an sich. Beispielsweise die Geschichte "Ich war ein Appendix" mit dem ganz eigenem Humor der Mediziner, der etwas skurrilen Art des Klinikpersonals, mit Notfällen umzugehen und der Hilflosigkeit des Patienten. Bei seiner "naturalistischen" Sicht kann man nicht anders: Man muss einfach lachen! Natürlich nimmt Evers auch die Bahn oder die allseits geliebten Handytelefonierer auf die Schippe. Genial ist die Story, wie er einen ganz und gar wichtigen Zeitgenossen namens Protzner, der alle mit seiner Telefoniererei nervt, dazu bringt, den ICE zu verlassen und ihn buchstäblich in den Wald schickt. Eine extrem kurze, aber nachhaltige Beziehung zu Monika in seiner neu bezogenen Wohnung zeugt von Evers ausgesprochen trockenem Humor. Überhaupt beweist der notorische Müßiggänger unglaublich viel Einfallsreichtum im Umgang mit unerledigten Aufgaben, bei der Bewältigung des ganz normalen Alltagswahnsinns.
Einer, der sich nur auf die Kraft der Worte beschränkt und dabei von nichts anderem als vom komischen Alltag erzählt, muss heutzutage einfach gut sein. Die Formel "Alltags-Philosoph im Gewand des Schelms" hat dem ehemaligen Lehramtsstudenten mit klassischem Werdegang schon viel Lob eingebracht; z.B. auch den "Paulaner Solo"-Preis in München. Es liegt wohl an der Art, wie er uns die Welt erklärt. Lesung, Spieldauer: ca. 77 Minuten, 1 CD. Mit Booklet.
-- culture.text
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4 Kundenrezensionen:

Begeisternd
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin komplett begeistert von "Horst Evers erklärt die Welt". Er liest vorzüglich und schreibt noch besser. Seine Geschichten mögen im Alltag spielen, sind aber von so umwerfenden Ideen und unerwarteten Wendungen gespickt, daß man aus dem Staunen und Lachen nicht mehr herauskommt. Immens erfrischend, von einer mutigen Phantasie und einem Niveau, das eines Hans-Dieter Hüsch würdig ist. Man kann Evers nur wünschen: Mach weiter so, auf einen wie Dich haben wir lange gewartet.
Göttlich !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Welt aus den Augen einer faulen Natur. Nur allzu sehr kann man in gewissen Situationen den Worten des Autors folgen und sich fragen, ob einem das nicht selbst passieren könnte. Ab und zu gleiten die Geschichten vom alltäglichen Wahnsinn in geradezu phantastische Welten des Blödsinns. Dabei verliert sich allerdings nie der rote Faden der sich durch die ganze CD schlängelt. Fast 78 Minuten gute Laune zum immerbereiten Abspielen. Ein Pflichtkauf für Liebhaber von Lesebühnen und Kurzgeschichten.
Wenn im Fernseh nichts läuft - dann Horst Evers
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine CD, die ich ungefähr zweimal pro Tag höre. Sie ist eine der besten Lesungen, die ich je erlebt habe. Horst Evers trockener (norddeutscher) Humor lässt die Sonne scheinen. Seine Geschichten über den Alltag sind so gut, dass der Hörer oftmals sagen kann: "Stimmt, genauso habe ich auch gedacht!" Was aber bei den meisten beim Denken bleibt, spricht Evers offen aus. Dabei bleibt er immer sehr trocken und nicht in irgendeiner Art und Weise unfair. Er greift seine Gegenüber nicht an. Gut finde ich, dass es Zwischenmoderationen gibt, die einem ein bisschen in die kommende Geschichte einleiten.
Welterklärung absolut gelungen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Horst Evers erste CD ist da und er hat sich gleich ein hohes Ziel gesteckt, er will uns die Welt erklären. Ob ihm dies gelingt? Besonders stolz ist Evers darauf, dass er irgendwann mal lesen gelernt hat. Deshalb liest er auch seine Texte, was allerdings dem Lachen keinen Abbruch tut. Evers schaut der Gesellschaft gekonnt aufs Maul und wer hätte gedacht, dass eine Beziehung 5 Sekunden dauern kann...
Wer gepflegtes Kabarett mag, der wird diese CD lieben. Absolute Kaufempfehlung!
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