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Von Leserglück und Bücherfreuden. Heiterer Beitrag zum Fortbestand des Buchzeitalters im Sanssouci Verlag in Zürich.Unbekannter Einband von Zürich Sanssouci Verlag AGAngebote ab EUR 5,29 ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1972 |
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Mein Glück bist du von Heinz Janisch, Jutta BückerGebundene Ausgabe von Sanssouci Verlag AGPreis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 4,24 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3836300966, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Die reinste Poesie! 5 von 5 PunktenWenn der Bär am Meer ist, will er in die Berge. Ist er in den Bergen, will er ans Meer. Schläft er im hohen Gras, träumt er vom weiten Feld. Wandert er übers weite Feld, hat er Sehnsucht nach dem dichten, grünen Gras der Wiese. Im Dorf will er in die Stadt, in der Stadt will er aufs Dorf. Doch wenn der Bär mit seiner Liebsten zusammen ist, kann nichts sein Glück trüben. Das winzige, kurze Büchlein von Heinz Janisch und Jutta Bücker ist in einer Minute durchblättert. Nur kurz bleiben die Augen an den Bildern haften, nur Sekunden braucht man, um die knappen Textzeilen zu lesen. Und doch, hat man das Bilderbuch zur Seite gelegt, nimmt man es unwillkürlich wieder in die Hand, beginnt es von Neuem zu lesen und die Bilderchen zu bewundern. Janisch hat ein Gefühl in Textform gebannt, das jeder Mensch nur zu gut kennt. Das, was man hat, ist nie das, was man sich wünscht. Dort, wo man ist, will man plötzlich nicht mehr sein, man wünscht sich woanders hin. Stillstand macht nicht zufrieden, Veränderung ist schnell wieder Stillstand. Was den Menschen antreibt, was ihn wirklich glücklich macht, ist die Liebe, der Partner, die Frau, der Mann, sind Treue, Partnerschaft und Zuneigung. Genial fängt dieses Gefühl der wenigen Zeilen Jutta Bücker in ihren feinen, einfachen, fast simplen und doch so ausdrucksstarken Bildern ein. Zusammen entsteht ein Kunstwerk, das zum Träumen einlädt, zum sehnsuchtsvollen Seufzen, zum Hoffen und Glücklichsein. Eins aber ist dieses Buch ganz gewiss nicht, ein Buch für kleine Kinder. Sie verstehen weder dieses unstete Gefühl noch die Geborgenheit der Partnerschaft, die Ruhe, die der Geliebte gibt. Sie schauen zwar die Bilder an, hören auch gebannt zu, verstehen aber nicht den Sinn dieser kleinen Geschichte. So ist dieses Bilderbuch eines der seltenen Beispiele dafür, dass ein Bilderbuch, ein Kinderbuch eigentlich für Erwachsene gemacht ist und auch in deren Hände gehört. Das tut diesem Buch keinen Abbruch, sollte aber beachtet werden, wenn man es verschenkt. Doch ein netteres Mitbringsel kann es für einen geliebten Menschen nicht geben, das ist sicher. Stefan Erlemann |
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"Gnädigster Herr, ich habe Familie": Schillers Bitt- und Bettelbriefe von Friedrich SchillerGebundene Ausgabe von Sanssouci Verlag AGPreis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 4,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3836301598, Erscheinungsdatum: August 2009 |
Eine Kundenrezension:Wie gelangt man auf wunderbaren Wegen zu Ansehen und Reichtum? 5 von 5 PunktenHier wird es uns erzählt. Dass Schiller ursprünglich ein armer Schlucker war, wird nicht allen Lesern bekannt sein. In seinen Bitt -und Bettelbriefen an Freunde, Gönner, Theaterleute und auch Herzöge kann man sich ein Bild machen, wie geschickt und larmoyant Schiller jede Lebenslage zum eigenen Vorteil zu nutzen wusste. Teilweise unterwürfig, dann wieder stolz und überheblich, von der Not gepeinigt und immer wieder eindringlich bittet er bei allen möglichen Adressaten um materielle Hilfe und Geldzuwendungen. Er findet Unterschlupf bei den verschiedensten Gönnern und Gönnerinnen und weiß sich so lebhaft in den Mittelpunkt zu stellen, dass schier keiner ihm Hilfen verweigert. Er scheut nicht vor Übertreibungen zurück, so in seinen Briefen an Henriette von Wolzogen, die ihre Geldzuwendungen niemals wiederbekam, weil er immer neue Ausflüchte erfand, um seine Geldknappheit zu begründen. Wunderbarerweise verleiht ihm Carl August aus Sachsen -Weimar - Eisenach nach dem Vortrag des ersten Aktes von "Don Carlos" den Titel eines Rats, zwar ohne Salär aber mit Ansehen geadelt. Flugs weiß er ihn zu nutzen, um seine Wertigkeit und seine Bitten mit Nachdruck zu versehen. Durch die Briefe des Friedrich Schiller bekommt man einen ganz eigenen Eindruck vom Charakter dieses Menschen. Stets zu Diensten und doch äußerst bedacht auf das eigene Fortkommen erscheint er uns als ein sehr eigennütziger Charakter. Mit wohl gesetzten Worten weiß er zu imponieren und immer den eigenen Vorteil im Auge zu behalten. Und alle, alle folgen ihm! Als er 1785 ein Stipendium von Christian Gottfried Körner erhält, kann er es nicht fassen! Körner erkennt in ihm das Genie, fördert ihn und wird zu seinem lebenslangen Freund. Schiller setzt ihm und mehreren anderen mit seiner "Ode an die Freude" ein dauerhaftes Denkmal. Als er nach Weimar kommt und dort im Kreise der großen Geister hängen bleibt, sucht er sogleich die Freundschaft von Christoph Martin Wieland. Sein Lebensstil ist jedoch so aufwendig, dass ihn auch hier schon bald die materielle Not heimsucht. Weiter geht's mit seinen Bitt- und Bettelbriefen! Charlotte und Caroline von Lengefeld werden seine Musen, die eine für's Bett, die andere für den Geist. Friedrich Schiller bleibt sich treu: immer den größten Nutzen für sich aus allem zu schlagen. Schiller mutiert zu einem geschäftstüchtigen Mann, der sich nach und nach wirtschaftlich verbessert, zu Stand, Ansehen und Ehren kommt und seine Chancen überall zu nutzen weiß. Seine schriftstellerische Leistung bleibt davon unangefochten. Das hübsche bibliophile Werk ist von hohem Interesse und amüsantem Unterhaltungswert. Herausgegeben und mit erklärenden Zwischentexten versehen ist das Buch von Christiana Engelmann. Im Anhang gibt eine Zeittafel Auskunft über die Lebensdaten des Schriftstellers. Besonders zu loben ist eine Lebenshaltungskostenaufstellung um 1800. |
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Gute Besserung! von Ole KönneckeGebundene Ausgabe von Sanssouci Verlag AGPreis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 2,70 ISBN: 3836301989, Erscheinungsdatum: August 2009 |
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Die Tellerwächter oder wer das Wetter wirklich macht von Hans Zippert, Michael SowaGebundene Ausgabe von Sanssouci Verlag AGPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 4,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3836300826, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1 |
3 Kundenrezensionen:Gutes Geschenkbüchle 4 von 5 Punkten"Die Tellerwächter" ist ein nettes kleines Büchle mit witzigen Ideen und der Gesamteindruck ist rund. Das Büchle eignet sich sehr gut als Geschenk für Erwachsene mit Sinn für schräge Ideen und Humor oder auch Kinder ab ca.12 Jahren. Leichte lustige Kost für zwischendurch mit gewohnt schönen Bildern von Herrn Sowa. Eine Frage des Humors 3 von 5 PunktenAcht Jahre lang hat Hans Zippert als Redakteur und Chefredakteur für das Satiremagazin Titanic gearbeitet. Seit 1999 schreibt er die satirische Kolumne "Zippert zappt" für die Welt, für die er 2007 den Henri-Nannen-Preis bekam. In Die Tellerwächter oder "Wer das Wetter wirklich macht" zeigt der Autor, dass der vom Volksmund behauptete Zusammenhang zwischen einem leeren Teller und Sonnenschein tatsächlich existiert. Beim Lesen hat man immer wieder das Gefühl, dass der Autor beim Schreiben eine Menge Spaß hatte und seiner Fantasie keine Zügel angelegt hat, sodass eine absurde Idee der nächsten folgt, eine Pointe der nächsten. Allerdings wird dieser Spaß nicht jeden Leser erreichen. Zum einen sind nicht alle Pointen wirklich witzig, und wenn sie als solche dargestellt werden, kann das durchaus nerven und dem Autor eine Aura von Selbstverliebtheit verleihen. Zum anderen sind die Ideen oft zu vorhersehbar, zu geradlinig in ihrer Absurdität, zu wenig überraschend. Manche Vokabeln lassen vermuten, dass das Buch eher für Jugendliche oder Erwachsene gedacht ist. Es ist eine Mischung aus Komik, Krimi und Kinderbuch und will fantasievoll, rasant und witzig sein. Aber letztlich wirkt alles zu gewollt und aufgesetzt, zu unecht und trotz - oder auch gerade wegen - der vielen Ideen zu wenig inspiriert. Als Fazit kann man nur sagen, dass Humor sehr individuell ist. Es wird mit Sicherheit Leser geben, die Zipperts Art von Humor teilen und die werden wahrscheinlich jede Menge Spaß mit dem Buch haben. Eine Verrücktheit nach der anderen ergibt ein wunderbar schräges Buch 5 von 5 PunktenOh je, das haben unsere Eltern ja schon immer gewusst, dass nur gutes Wetter kommt, wenn der Teller brav leer gegessen wird. Die Wahrheit dieses Phänomens beweist Hans Zippert in seinem kleinen und mit viel Augenzwinkern geschriebenen Schmunzelbuch "Die Tellerwächter" (Sanssouci). Da werden die fast unangetasteten Reste von Mutters Kochkunst zur Beseitigung des Welthungers nach Bangladesh geschickt - und kommen postwendend zurück. Und wenn der Teller in der Pizzeria um die Ecke, die gern auch Käse nach Ablauf des Verfallsdatums obendrauf legt, leer gegessen wird, hat das Einfluss auf die Wetterentwicklung in Hannover. Die selbst ernannten Klimatologen um Inspector Ultra und Sergeant Marin von der Tellerwächter GmbH achten auf die Essgewohnheiten ihrer Mitmensche und tun dies mit durchaus subtilen Mitteln. Ach ja, armer Tobias, dem es so gut schmeckt, das in St. Anton Schneemangel herrscht. Der muß leider reduzieren. Schließlich noch ein paar tolle Bilder, die Michael Sowa mit unverwechselbarem Pinseleinsatz beigetragen hat. Eine runde Leistung! |
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Es wird eng im Kalender: 365 kuriose Gedenk- und Feiertage von Timo LokoschatGebundene Ausgabe von Sanssouci Verlag AGPreis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3836302187, Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
5 Kundenrezensionen:Kalenderblättern 5 von 5 PunktenKurzweilig und mit Witz verfasst, informativ und prägnant, erfährt man Dinge, die man eigentlich fürs Weiterleben nicht braucht. Doch das Wissen wächst und man kann mit Kenntnisse glänzen. Das Wort Kurios lenkt vielleicht von der Ernsthaftigkeit durchaus unkurioser Daten ab:Lebertag, Tollwuttag, Alzheimertag oder Tuberkulosetag. Etwas amerikanisch ausgerichtet, aber mit dem großen Plus, eine Agenda zu haben. Zudem ist das Buch gut greifbar, handlich und fest gebunden. Also kann man auch morgen noch ohne fliegende Seíten blättern. Tolles Buch! 5 von 5 PunktenEs müssen ja nicht immer Wein oder ein Strauß Blumen sein: Wer ein Mitbringsel oder ein Geburstagsgeschenk sucht, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Oder natürlich zum Selberlesen, denn "Es wird eng im Kalender" ist witzig und locker geschrieben und macht einfach Spaß. Absolute Kaufempfehlung! "Erfrischend unnütze" Lektüre für jede Handtasche und Party 5 von 5 PunktenWussten Sie, seit wann man in Deutschland am 27. Januar, dem Tag, als das KZ Auschwitz befreit wurde, den Opfern des Nationalsozialismus gedenkt und wer dies initiiert hat ? Oder seit wann in Deutschland am 1. September jeden Jahres der Antikriegstag begangen wird zum Gedenken an den deutschen Überfall auf Polen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ? Informationen über diese politischen Gedenktage, ihre Geschichte und Initiatoren finden sich in dem kleinen handlichen Buch von Timo Lokoschat über "365 kuriose Gedenk- und Feiertage", die er für jeden Tag des Jahres überall auf der Welt zusammengetragen hat. Wahrhaft kuriose und obskure Tage sind darunter, die für jede Zeitungsredaktion in der Saure-Gurken-Zeit ein Fundus für überraschende Nachrichten darstellt. Etwa der "Welt-Toilettentag" am 19.11., der seit 2001 von der World Toilet Organisation begangen wird und an das Fehlen jeglicher sanitärer Einrichtungen für 40 % der Weltbevölkerung erinnern soll. Aber auch für den Party-Smalltalk eignet sich dieses in jede Handtasche passende Büchlein, wenn es etwa darum geht, ob es tatsächlich einen Nationalen Martini Tag" in den USA gibt. Es gibt ihn seit 1996 und wird dort am 19.6. begangen mit der üblichen heftigen Debatte: "Soll er gerührt oder geschüttelt werden ?" Anlässe mit ernsten Hintergrund sind dabei, wenn auch in der Minderzahl, die meisten Gedenktage sind "erfrischend unnütz". Lesenswert ist oft der von Timo Lokoschat knapp zusammengefasste Hintergrund des jeweiligen Gedenk- und Feieranlasses. Ein schönes kleines Geschenk für unterschiedlichste Anlässe und ganz besonders für Journalisten im Sommerloch. Tag der Tiefkühlkost 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch gestern, also zum hochoffiziellen "Hast-du-gepupst-Tag" von Amazon geliefert bekommen ;-) Am Anfang war ich überrascht, weil ich eher mit einer Art "Kalender" gerechnet hatte. Es ist aber ein normales Buch und auch sehr schön gebunden. Das Titelbild mit dem Krokodil gefällt mir, obwohl es sich anscheinend nicht auf einen bestimmten Tag bezieht. Zum Inhalt: Auf 206 Seiten gibt es eine interessante Auswahl von höchst unterschiedlichen Gedenk- und Feiertagen, zu jedem Tag im Jahr mindestens einen. Das Besondere an dem Buch ist aber, dass die Tage nicht nur aufgelistet sind, sondern sich der Autor jedes Mal in kurzer Form seine Gedanken macht, die sich amüsant (wenn's passt), aber nicht albern lesen. Man erfährt zum Teil auch Hintergründe über die Entstehungsgeschichte oder Fakten, die einen natürlich nicht unbedingt beruflich weiterbringen, aber doch irgendwie wissenswert sind. Ein großes Plus: Weil die ausgewählten Tage immer auf den gleichen Termin im Jahr fallen, kann man auch 2011 oder später etwas mit dem Buch anfangen. Gut finde ich auch, das nicht nur völlig sinnbefreite Tage auftauchen, sondern auch etliche ernste Anlässe (Welt-Suizid-Präventionstag), die auf wirkliche und oft verdrängte Probleme aufmerksam machen. Wobei ich zugeben muss, dass die bizarrsten "Gedenktage" (etwa der Tag der Tiefkühlkost!) oft die besten sind und dazu einladen, seiner Phantasie freien Lauf zu lassen, wie man das wohl mit seinen Freunden feiern könnte... Ungewöhnliches Geschenk 5 von 5 PunktenDa ich dieses Buch jetzt schon mehrfach verschenkt habe und es immer gut ankam, will ich mit einer Empfehlung nicht hinterm Berg halten: Also, die meisten Beschenkten haben (wie auch ich) zuerst einmal nachgeschaut, an welchem "Welttag" sie Geburtstag haben, wobei die Reaktionen von erfreut ("Tag des Champagners") bis entsetzt ("Nationaler Enthauptungstag") reichten. Auf jeden Fall gab's immer Gesprächsstoff, jede Menge "unnützes Wissen" und manchmal auch den Anstoß, sich über ein Thema genauer schlau zu machen. Das Gute an dem Buch ist, dass man es eigentlich immer verschenken kann, weil es eben an (fast) jedem Tag im Jahr einen Anlass gibt, und sei er noch so überflüssig, lustig, anregend, verwirrend, nachdenklich oder wahnsinnig. Zu jedem "Welttag" ist ein kurzer und meistens unterhaltsamer Text vorhanden, mit Informationen zur Entstehungsgeschichte (manchmal steckt die Blumenindustrie dahinter, manchmal Ronald Reagan) und vor allem zu tatsächlichen oder möglichen Zeremonien. Unbedingt lesenswert, nicht nur am Tag des Buches. |
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Grundwortschatz Baby und Familie von Katharina Mahrenholtz, Dawn ParisiGebundene Ausgabe von Sanssouci Verlag AGPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 2,10 ISBN: 3836301997, Erscheinungsdatum: August 2009 |
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Florenz für 5 Florentiner am Tag: Eine Stadt in der Renaissance von Charles FitzRoyGebundene Ausgabe von Sanssouci Verlag AGPreis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 7,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3836302101, Erscheinungsdatum: März 2010 |
2 Kundenrezensionen:Kleine Zeitreise in die Renaissance 4 von 5 PunktenReiseführer, die einem das "echte" Leben in einer Stadt nahe bringen wollen und dabei helfen sollen, Geld zu sparen, sind äußerst beliebt. Warum dieses erfolgreiche Konzept nicht auch für ein etwas ungewöhnlicheres Ziel anwenden, zum Beispiel für eine Stadt in der Vergangenheit? So lädt Charles Fitzroy mit seinem Buch "Florenz für 5 Florentiner am Tag" in die Stadt zur Zeit der Renaissance ein - und bietet dabei eine interessante Mischung aus Reiseführer und Geschichtsbuch. Natürlich findet man viele Teile, beziehungsweise Kapitel, wie man sie auch aus einem modernen Reiseführer kennt. Zudem sind Orte wie der Dom ja auch heute noch zu besichtigen. Auch die Einführung kennt man aus heutigen Reiseführern, mit dem Unterschied, dass sich dieses Buch auf die Zeit um 1490 beschränkt und so natürlich viel detaillreichere Informationen zu dieser Periode und der Geschichte der Renaissance bietet. Wer sich für die Toskana und ihre Geschichte oder für die Zeit der Renaissance interessiert, bekommt mit diesem "Reiseführer" eine interessante Alternative zu herkömmlichen historischen Büchern. Gestützt auf "authentische Quellen" schafft es der Autor, das frühere Florenz lebendig und mit einer bekannten Sprache zu erschaffen. Leider gibt es keine Angaben zu den Quellen, wenn man von dem im Buch verwendeten Bildern absieht. Lediglich die eingestreuten Zitate geben Hinweise auf andere Bücher und Akten aus der Zeit. Das Konzept ist anders und neu und wirkt dadurch kurzweilig und nicht zu kompliziert. Gleichzeitig hat man aber trotzdem das Gefühl, dass es der Autor wirklich schafft, genaue und korrekte Informationen zu sammeln und zu präsentieren. "Florenz für 5 Florentiner am Tag" ist ideal, wenn man eine kleine Zeitreise in die Renaissance unternehmen möchte. Reiseführer in das Florenz der Renaissance 4 von 5 PunktenFlorenz für 5 Florentiner am Tag ist der vierte Band der Reiseführer in die Vergangenheit und behandelt nach London eine weitere Stadt der Renaissance. Die anderen Bände der Reihe sind: Athen für 5 Drachmen am Tag: Eine Stadt vor 2500 Jahren Rom für 5 Denar am Tag: Ein Reiseführer in die Antike Shakespeares London für 5 Schilling am Tag: Eine Stadt in der Renaissance Auch dieser Band, der das Florenz der Renaissance im Jahre 1490 zum Thema hat, ist aufgebaut wie ein moderner Reiseführer, nur richtet er sich an einen fiktiven Reisenden des Jahres 1490. Das Buch behandelt teilweise etwas andere Themenbereiche als ein moderner Reiseführer. 1 Vorbereitung auf die Anreise 2. Lebend er Florentiner 3. Unterwegs in Florenz 4. Politik und Kultur 5. Sehenswürdigkeiten 6. Zünfte, Handel und Steuern 7. Religion 8. Feste und Turniere 9. Auf dem Land 10. Die Toskana. Es gibt einige witzige Anekdoten, wie jene über die Giraffe, die ein türkischer Botschafter Lorenzo de' Medici mitbrachte und die sich den Schädel wegen der Unnachgiebigkeit der Florentiner Architektur einschlug. Auch das Thema Bankgeheimnisse und die Erklärung woher viele unserer heute noch gebräuchlichen Begriffe in der Finanzwelt stammen war sehr unterhaltsam. Spannend ist auch die Schilderungen des damaligen Fußballspiels mit 27 Spielern pro Mannschaft, dass eher eine Prügelei war, denn ein Ballspiel und dass das damalige Florenz den Ruf einer Homosexuellenhochburg hatte. Das wichtigste Thema des Florenz der Renaissance ist und war neben der Politik der Medici die Kunst. So ergeht sich der Autor leider in teils langen und ermüdenden Beschreibungen von Kunstwerken und Künstlerbiografien, gespickt mit Anekdoten über Lorenzo de' Medici und seine berühmten Zeitgenossen. Diese Passagen ziehen sich teilweise doch recht zäh, besonders, wenn die beschriebenen Kunstwerke nicht abgebildet sind und man von diesen Künstlern noch nie etwas gehört hat. Jedes Kapitel ist reich in schwarz-weiß bebildert und nach dem ersten und zweiten Drittel des Buches befinden sich mehrere Seiten mit Hochglanz Farbabbildungen. Teilweise sind einige der Abbildungen etwas klein, besonders bei Gemälden die s/w wiedergegeben werden ist es teilweise schwer diese wirklich zu erfassen. Die Terrakotta auf S. 13 ist z. Bsp. zudem noch um 90° verdreht gedruckt, so dass man erst nach Drehen des Buches erkennt, was überhaupt dargestellt ist. Da sich das Buch an einen Reisenden des Jahres 1490 richtet ist der Ausblick in die Zukunft von Michelangelo (S. 73) und Savonarola (S. 107 und Abbildung XI) zeitlich deplaziert, für den modernen Leser jedoch eine interessante Ergänzung. Positiv ist anzumerken, dass dieser vierte Band der Reihe schwarz gedruckt ist und nicht wie seine Vorgänger teils in Sepia oder anderen schlecht lesbaren Farben. Fazit: Eine gelungene Mischung aus unterhaltsamem Geschichtsbüchlein und Reiseführer. Wenn man einen Ausflug nach Florenz geplant hat wäre es sicherlich spannend zu erforschen wie und wo sich die Stadt des Lorenzo de' Medici verändert hat und was erhalten geblieben ist. Für alle anderen Leser ist es eine interessante Beschreibung einer Stadt der Renaissance ohne allzusehr mit historischen Details und Daten gequält zu werden. |
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Loch in Erde, Bronze rin: Schiller-Parodien von Dieter HildebrandtGebundene Ausgabe von Sanssouci Verlag AGPreis bei Amazon: EUR 6,90, Angebote ab EUR 3,50 ISBN: 3836301636, Erscheinungsdatum: August 2009 |
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Wien. Eine Melange: Oasen für die Sinne von Julia KospachGebundene Ausgabe von Sanssouci Verlag AGPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 7,45 ISBN: 3836301369, Erscheinungsdatum: August 2009 |
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