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Waldfühlungen: Das ganze Jahr lang den Wald erleben. Naturführungen, Aktivitäten und Geschichtenfibel. Mit Spielen, Übungen und Rezepten von Antje Neumann, Burkhard NeumannGebundene Ausgabe von Ökotopia VerlagPreis bei Amazon: EUR 18,90, Angebote ab EUR 13,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3931902420, Erscheinungsdatum: Januar 2000, Auflage: 10., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Waldfühlungen:Das ganze Jahr lang den Wald erleben. Naturführungen, Aktivitäten und Geschichtenfibel. 5 von 5 PunktenEin sehr schönes Buch für Vor- und Grundschulkinder. Man kann durch das ganze Jahr sinvolle Projekte im Wald gestalten, die interessant für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren sind. Ein schöner Begleiter für den Waldtag. Den Wald spielerisch kennen lernen 5 von 5 PunktenAls ich dieses Buch bei einer Freundin entdeckte war ich sofort begeistert. Ziel dieses Buches ist es den Kindern eine emotionale Beziehung zum Wald zu ermöglichen und ein sensibles Verhältnis zur Natur zu entwickeln - und ich wage zu behaupten, dass es den Eltern ganz gut tut auch mitzumachen. Es gibt verschiedene Spiele speziell für den Wald ausgerichtet, die einen Waldkontakt ermöglichen. Auch Tiere und Pflanzen werden beobachtet. Themen wie: "Wie viel Zeit soll ich einplanen?", "Welches Waldstück ist geeignet?", "Welche Jahreszeit?" und wie der Inhaltliche Ablaufe am besten gestaltet wird werden ebenso angesprochen. Die Autoren achten auch darauf, dass der Wald mit allen Sinnen erfasst werden und das auch genug Platz für Bastelarbeit und kleine Erinnerungsstücke zum Nachhause nehmen besteht und sogar kulinarische Köstlichkeiten runden das Erlebnis ab. Das Buch geht auch auf die verschiedenen Jahreszeiten ein und zeigt, zu welchen Jahreszeiten was am besten getan wird. Bei den Spielen steht auch immer, ab welchem Alter das Spiel geeignet ist, so fangen die Spiele schon ab 3 Jahren an und die anspruchvollsten Sachen sind ab 8 Jahren. (aber wenn ich ehrlich bin, hätt' ich mir am liebsten gleich ein Kind geschnappt, um ein paar Sachen auszuprobieren......) Dieses Buch eignet sich meiner Meinung nach nicht nur für Eltern allgemein, sondern gibt auch gerade für heidnische Eltern, deren spezieller Wunsch es oft ist, dass ihr(e) Kind(er) einen stärkeren Bezug zur Natur lernen eine Fundgrube, speziell auch wenn man in der Stadt wohnt. Geeignet erscheint es mir auch für Leute in erzieherischen Berufen, welche so Ideen für ihre Arbeit erhalten können. Den Wald mit allen Sinnen entdecken 5 von 5 PunktenAls ich dieses Buch bei einer Freundin entdeckte war ich sofort begeistert. Ziel dieses Buches ist es den Kindern eine emotionale Beziehung zum Wald zu ermöglichen und ein sensibles Verhältnis zur Natur zu entwickeln - und ich wage zu behaupten, dass es den Eltern ganz gut tut auch mitzumachen. Es gibt verschiedene Spiele speziell für den Wald ausgerichtet, die einen Waldkontakt ermöglichen. Auch Tiere und Pflanzen werden beobachtet. Themen wie: "Wie viel Zeit soll ich einplanen?", "Welches Waldstück ist geeignet?", "Welche Jahreszeit?" und wie der Inhaltliche Ablaufe am besten gestaltet wird werden ebenso angesprochen. Die Autoren achten auch darauf, dass der Wald mit allen Sinnen erfasst werden und das auch genug Platz für Bastelarbeit und kleine Erinnerungsstücke zum Nachhause nehmen besteht und sogar kulinarische Köstlichkeiten runden das Erlebnis ab. Das Buch geht auch auf die verschiedenen Jahreszeiten ein und zeigt, zu welchen Jahreszeiten was am besten getan wird. Bei den Spielen steht auch immer, ab welchem Alter das Spiel geeignet ist, so fangen die Spiele schon ab 3 Jahren an und die anspruchvollsten Sachen sind ab 8 Jahren. (aber wenn ich ehrlich bin, hätt' ich mir am liebsten gleich ein Kind geschnappt, um ein paar Sachen auszuprobieren......) Dieses Buch eignet sich meiner Meinung nach nicht nur für Eltern allgemein, sondern gibt auch gerade für heidnische Eltern, deren spezieller Wunsch es oft ist, dass ihr(e) Kind(er) einen stärkeren Bezug zur Natur lernen eine Fundgrube, speziell auch wenn man in der Stadt wohnt. Geeignet erscheint es mir auch für Leute in erzieherischen Berufen, welche so Ideen für ihre Arbeit erhalten können. Empfehlung des Kindergarten-Workshop 5 von 5 Punkten"Wir gehen heute in den Wald!" - Und dann? Tja - was kann man dort alles tun und erleben? Was kann man Neues entdecken? Welche Waldspiele gibt es und was kann man mit nach Hause nehmen, um damit zu kochen? Was für Geschichten und Mythologieen verbergen die Bäume? Mit all dem und viel viel mehr befasst sich das Buch "Waldfühlungen". Wer in der Nähe eines Waldes wohnt oder Wald in der Nähe des Kindergartens hat, ist sehr gut mit diesem Buch beraten. Es stecken so viele Aktivitäten und Informationen drin, dass es lange dauern wird, alles ausprobiert zu haben. Beste Grüße aus dem Kindergarten-Workshop - Susi praxisnah und sehr gut aufbereitet 5 von 5 PunktenHinter dem Zusammenhang zwischen Natur und Sinnlichkeit darf sicherlich ein wichtiger Schlüssel für die Natur-, Wald oder Erlebnispädagogik gesehen werden. Schließlich verschaffen sich Kinder über ihre Sinne Zugänge zur Natur und zur Welt und der Wald bzw. die Natur erlaubt uns eine Fülle ungewohnter Sinneseindrücke, die wegen ihrer Ungewohntheit und Neuheit zumeist als etwas Spannendes und Interessantes wahrgenommen werden. Was fehlt, sind manchmal lediglich Ideen und Anregungen, die uns zeigen, wie wir Natur und Sinnlichkeit zueinander führen können, um Lern- und Bildungsprozesse auf den Weg zu bringen. Vorschläge finden sich in den hier vorgestellten Büchern. Das Ehepaar Antje und Burkhard Neumann, beides studierte Biologen und engagierte Greenpeace Mitglieder, legen im Ökotopia Verlag drei wunderschön illustrierte Bücher zu den Themen Wald, Wiese und Wasser vor, die von den Titeln her gesehen, dem Leser Naturerlebnisse in ihrer sinnlichen Qualität versprechen (Fühlungen"). Dieser Anspruch wird insofern eingelöst, als dass sich in den drei Büchern zahlreiche Erkundungsaufgaben und Experimente finden lassen, die von Kindern in der Natur ausprobiert werden sollen. Die zahlreichen Vorschläge sind originell und können zumeist ohne großen Materialaufwand umgesetzt werden. Auf diese Weise setzen sich die Lernenden mit bestimmten Phänomenen der Natur auseinander und begreifen so Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten. Ergänzt wird das Spektrum durch Wahrnehmungsaufgaben und zahlreiche Hintergrundinformationen zu Tieren und Pflanzen. Besonders interessant sind auch die mythischen Hintergründe, die beispielsweise im Zusammenhang mit den verschiedenen Bäumen und anderen Pflanzen referiert werden. |
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Mit Kindern in den Wald: Wald-Erlebnis-Handbuch. Planung, Organisation und Gestaltung von Katrin Saudhof, Birgitta StumpfTaschenbuch von Ökotopia VerlagPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 13,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3931902250, Erscheinungsdatum: Januar 2000, Auflage: 14., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Beste Anwendergestaltung 5 von 5 PunktenDieses Handbuch ist extrem benutzerfreundlich. Es eignet sich für den sofortigen Einsatz und ist dazu auch noch abwaschbar und nicht zu schwer.Habe es bei der durchführung unserer Waldwoche täglich eingesetzt. Mit Kindern in den Wald 5 von 5 Punktendas Buch war für mich während meiner Ausbildung eine tolle Möglichkeit,den Kindern für die Projekttage die verschiedensten Spiele anzubieten. Schönes Buch für Waldtage 5 von 5 PunktenDieses Buch bietet eine Fülle von Spielideen, Liedern, Aktionen, Kreatives... um mit Kindern die Natur zu erforschen. Besonders ist diese Buch für Kinder im Kindergartenalter geeignet. Auch die jüngeren Kinder werden dabei berücksichtigt und angesprochen. Für Schulkinder kann man einige Spiele verwenden oder selbst Variationen einbauen. Aber die Zielgruppe ist, meiner Meinung nach, der Kindergarten und hierfür ist es sehr gelungen mit nützlichen Tipps rund um die Waldaktionstage und deren Organisation. Überflüssig 1 von 5 PunktenWer die Bücher von Joseph Cornell kennt, die schon vor 30 Jahren erschienen sind, findet in diesem Buch kaum Neues. Ich finde es geradezu peinlich wie hier altbekannte Spiele in neuer Aufmachung verkauft werden. Das Original ist immer noch am besten. Mit Kindern in den Wald: Wald-Erlebnis-Handbuch. Planung, Organisation und Gestaltung 5 von 5 PunktenZu diesem Buch kann ich nur sagen einfach Klasse. Hier wird Waldprojekt groß geschrieben. Alles wird auf`s Kleinste erklärt. Erfahrungsberichte geben noch mals Hilfestellungen. Spiele sind sehr auf kindgerechte Art gestaltet und auch durchzuführen. |
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Der Wald als erlebnispädagogischer Lernort für Kinder von Margit Berthold und Jörg W. ZiegenspeckTaschenbuch von Verlag Edition ErlebnispäPreis bei Amazon: EUR 9,75, Angebote ab EUR 9,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895690589, Erscheinungsdatum: März 2002 |
2 Kundenrezensionen:Grundlegendes zur Waldpädagogik 5 von 5 PunktenWir, ein Waldkindergarten, nutzen dieses Buch um die pädagogische Arbeit zu verbessen. Grundlegende Fragen zu den Bedürfnissen des Kindes und deren Erfüllung durch den Aufenthalt in der Natur, machen das Buch auch für Waldkindergärten zu einer wichtigen Literaturquelle. Sehr übersichtliche Gliederung! Der Focus liegt in diesem Buch eigentlich eher auf den etwas älteren Kindern (Grundschulkinder, aber auch wir können dieses Buch aus der Sicht des Waldkindergartes auch zur Erstellung einer Konzeptionsarbeit nur empfehlen. Den Wald als Lernort entdecken 5 von 5 PunktenWälder sind nicht nur für Kinder überaus geheimnisvoll. Dort ist es einerseits zumeist viel ruhiger als in den Städten, andererseits gibt es dort viele fremde und manchmal auch unheimliche Geräusche. Die vielen Bäume und das Unterholz lassen den Wald oftmals sehr dunkel wirken, die vielfältigen Formen der Pflanzen und die Geländebeschaffenheit weichen so deutlich von den uns ebenso vertraut wie wohl geordnet erscheinenden Produkten der städte- und straßenbaulichen Architektur ab, so dass wir dem unwegsamen Wald immer etwas Neues, Interessantes abgewinnen können. Die hiervon ausgehenden Wirkungen lassen sich auch kulturgeschichtlich zurückverfolgen, denn Menschen haben seit jeher auch passende Produkte ihrer Fantasie in den Wald verortet: So existieren spannende Geschichten über Kobolde, Hexen oder Räuber, die im Wald wohnen und dort zumeist geheimnisvolle Dinge tun. Aber auch um viele Quellen, Bäume, Kräuter und Steine des Waldes ranken sich Mythen, Geschichten und Sagen. Diese vielen Geheimnisse legen es nahe, den Wald als erlebnispädagogischen Lernort zu erschließen. Margrit Berthold und Jörg Ziegenspeck haben in einem sehr spannenden Buch die erlebnispädagogischen Dimensionen des Waldes aufgearbeitet. Im Anschluss an einleitende Ausführungen und grundsätzliche Klärungen zum Zusammenhang aus Wald, Erleben, Lernen und Kinder folgt im zweiten Kapitel eine kulturhistorische Studie zur Waldthematik. Dort werden zahlreiche Bedeutungen, Mythen und Märchen aufgearbeitet, die Menschen auf den geheimnisvollen Wald hin auslegen. Im dritten Kapitel wird schließlich der Wert, den der Wald für Kinder haben kann, hinterfragt und mit zahlreichen Bedürfnissen von Kindern abgeglichen. Schließlich werden mögliche Waldaktivitäten tabellarisch zusammengefasst, Hinweise zur praktischen Umsetzung von Aktivitäten im Wald und Hintergrundinformationen zum Lernort Wald" gegeben. |
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Spielraum Wald: Praxisideen und Spiele für Kindergruppen von Monika Bezdek, Petra Bezdek, Ursula BezdekBroschiert von Don Bosco VerlagPreis bei Amazon: EUR 12,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3769814428, Erscheinungsdatum: April 2004, Auflage: 3., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Spieltaum Wald: Praxisideen und Spiele für Kindergruppen 5 von 5 PunktenEin Tolles Buch mit vielen Ideen, die ein Waldprojekt interessanter machen. Ideen für Projektarbeiten in Schulen und Kindergärten sehr geeignet. Für meine Arbeit habe einige Spiele und Anregungen für eine Bewegungsbaustelle im Wald heraus gezogen. Ich kann es einfach nur weiter empfehlen Viele Ideen für den Einsieg 5 von 5 PunktenHallo! ich hab mein Beurfspraktikum in einem Waldkindergarten gemacht. da ich wenige Methoden für die Arbeit draussen kannte, hab ich mir mehrere Bücher angeschafft. Mit diesem arbeitete ich am meisten, da es unheimlich viele verschiedene Ideen bereit hält, die dann ebi Bedarf auch leicht für andere Anlässe umgemünzt werden können :) lg tobi |
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Geschichte des Waldes. Sonderausgabe: Von der Urzeit bis zur Gegenwart von Hansjörg KüsterTaschenbuch von BeckPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 18,48 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406502792, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 2., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionSeit Jahrmillionen beeinflußt ein merkwürdig diffuses Ökosystem das Bild unserer Erde: Der Wald. Hansjörg Küster nimmt den Leser in seinem schön illustrierten Buch mit auf eine Reise durch die Jahrmillionen: Er zeigt, wie die ersten Pflanzen sich den Weg auf das Land bahnten, wie sie im Laufe der Evolution um das Licht kämpften, und welche Bedingungen das Entstehen des Lebensraumes Wald ermöglichten. Er wagt Thesen, daß der Wald mit für Klimaveränderungen verantwortlich war und noch immer ist. Er zeigt die ökologischen Zusammenhänge zwischen Tieren und ihrem Lebensraum Wald auf, die selten so klar dargestellt wurden. Auch der Mensch wurde von den Möglichkeiten, die ihm der Wald bot, stark beeinflußt. Aber auch der Wald veränderte sein Gesicht unter dem Einfluß des Menschen. Man kann bei einem vom Menschen nicht genutzten Wald, kaum noch von einem natürlichen Wald sprechen. Der Wald hat ein Gedächtnis, daß sich gut an die Geschichte der Menschheit erinnert und Sie nicht vergessen kann. Wie wird sich diese komplexe gegenseitige Beziehung weiter entwickeln? Nach der Lektüre der Geschichte des Waldes werden Sie mit Sicherheit nie wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Ein anspruchsvolles Buch mit Atmosphäre. --Sven A. Zörner 3 Kundenrezensionen:Eine wahre Geschichte 5 von 5 PunktenWenn wir im deutschen Sprachraum das Wort "Wald" hören oder lesen, so taucht bei sehr vielen von uns eine Vorstellung von unberührter Wildnis und Natur auf, ein weites Meer aus Blättern und Zweigen und Tieren in freier Wildbahn; das grüne Gegenstück zur menschlichen Zivilisation. Doch hat es den unberührten Naturzustand Wald in Mitteleuropa fast nie gegeben, selbst zur Zeit der alten Germanen nicht. Auch was wir heute als Wald sehen, ist keine ursprünglich gewachsene Natur, sondern ein Ergebnis, das über die Jahrhunderte durch ständige Einwirkung des Menschen entstanden ist. Warum und wie kam es aber sogar zu einem Mythos vom "wilden urwüchsigen germanischen Wald"? Hansjörg Küster liefert in seinem Buch eine ernüchternde und zugleich faszinierende Bilanz: Wald in Europa ist kein Zustand ursprünglicher Natur, sondern er ist das Ergebnis von Kultur! Die Entwicklung der Wälder ist eng verbunden mit der Entwicklungsgeschichte des Menschen, denn ohne Holz als Rohstoff hätte sich nie eine Zivilisation entwickeln können! Wald und Mensch hatten immer eine komplexe gegenseitige Beziehung, und Landschaft und Zivilisation entstanden und beeinflussten sich gegenseitig in einem eng verflochtenen historischen Prozess. Der Autor erzählt auf hervorragende Weise, wie sich das alles abgespielt hat, und irgendwann wurde mir beim Lesen bewusst, dass ich mit diesem Buch über die Geschichte des Waldes gleichzeitig auch ein faszinierendes Buch über die Entwicklungsgeschichte der Menschheit Mitteleuropas in den Händen halte, so eng ist alles miteinander verknüpft! Abschließend zeigt der Autor anhand der historischen Zusammenhänge, dass es beim Waldschutz heute so manche Faktoren gibt, die es gilt, ganz neu zu überdenken! Trotzdem man inzwischen weiß, dass das Ende des Waldes nicht gekommen ist, wäre eine Verharmlosung der Umweltsituation fatal! Glücklicherweise hat gerade das "Phänomen Waldsterben" zu einer intensiveren Waldschadenforschung geführt, die wesentliche neue Zusammenhänge aufdecken konnte und noch weitere aufdecken wird! Das Buch hat mir geholfen, den Wald auf eine neue Art zu sehen und zu verstehen, um ihn nun dadurch noch inniger zu lieben, zu achten und zu schützen! Wald ist etwas Besonderes, und seine Geschichte gibt wertvolle Anstöße für eine neue Zeit! Weit mehr, als ein Buch über Biologie 5 von 5 PunktenHansjörg Küster hat kein Biologiebuch geschrieben, er hat die Verflechtung der menschlichen Siedlungs- und Lebensweise mit dem Erscheinungsbild des deutschen Waldes und die lange gemeinsame Geschichte dargestellt. Herausgekommen ist die Beschreibung eines Waldes, den es als ?Urwald" in Deutschland nie gegeben hat, nicht einmal zur Zeit der Germanen. Von Anfang an hat der Mensch den Wald geprägt, sei es bewusst oder unbewusst. Die Entwicklung des Ackerbaus in der Jungsteinzeit, der Aufstieg der Städte im Mittelalter, die Verklärung des deutschen Waldes in der Romantik, sind nur einige wenige Beispiele für die vielen Faktoren, die den Wald zu dem gemacht haben, was er heute ist. Hansjörg Küster hat sich damit weit über die eigentlichen Grenzen seines Fachgebietes hinausbegeben. Ich finde, er hat die Aufgabe hervorragend gelöst. Dr. Frank Pawellek, Vorstand "GeoZentrum e.V" Spannend und ernüchternd zugleich 5 von 5 PunktenWer in dem 267 Seiten starken Buch eine trockene wissenschaftliche Abhandlung erwartet, wird überrascht sein. Der Professor für Pflanzökologie am Institut für Geobotanik der Universität Hannover, bekannt auch durch andere Bücher zur Geschichte der Landschaft Mitteleuropas, hat mit der Geschichte des Waldes ein gut lesbares Werk ohne die bei wissenschaftlichen Arbeiten üblichen endlosen Anmerkungen oder Fußnoten geschrieben. Wer sich intensiver einarbeiten will, findet dennoch im Anhang zahlreiche Literaturempfehlungen zu jedem der 23 Kapitel. Küster spannt den weitest möglichen Bogen, indem er tatsächlich mit der Entstehung der ersten Bäume und Wälder vor etwa 320 bis 400 Millionen Jahren beginnt und mit Überlegungen zur zeitgenössischen Waldthematik, etwa dem Baumsterben, endet. Dazwischen zeichnet er das Bild einer wechselhaften und dynamischen Entwicklung von Bäumen, Wäldern und Landschaften, die diesem Abschnitt der jüngeren Erdgeschichte als bestimmend für die Bildung, den Fortbestand und auch den vereinzelten Niedergang menschlicher Zivilisationen erkennt. Dabei wird deutlich, dass die intensive Interaktion zwischen Menschen und Wäldern lange vor dem Entstehen der ersten zivilisierten Gesellschaften Wirkung zeigten und die Wälder zum Zeitpunkt der ersten schriftlichen Reflexionen (z. B. in Tacitus Germania) schon längst keine ursprünglichen Urwälder mehr waren. Diese Entmythologisierung von Vorstellungen, die sich (v. a. in Deutschland) z. T. bis heute beständig gehalten haben, gehört sicher zu den ernüchternden Aspekten in Küsters Buch. Die historische Hinterfragung macht aber deutlich, welche enorme Bedeutung die Wälder und das aus ihnen gewonnene Holz für die gesamte Menschheitsentwicklung hatten und bis heute haben. Die historische Betrachtung des Wechselspiels zwischen Waldnutzung, Zivilisation und Landschaftsentwicklung kann als wichtige Voraussetzung gesehen werden, heute klar erkennbare Kurzsichtigkeiten und ökologische Fehlentwicklungen künftig zu vermeiden, damit die Geschichte des Waldes die Chance hat, weitere Kapitel zu schreiben. |
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Waldgeräusche-Spiel. CD und 28 Bildkarten: Forest Sounds. Hinhören und Lernen von Klaus Ruge, Carola PreußAudio CD von Verlag An der RuhrPreis bei Amazon: EUR 16,80, Angebote ab EUR 13,10 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3860721755, Erscheinungsdatum: 1994 |
Eine Kundenrezension:Im Unterricht nur für kleine Gruppen einsetzbar 4 von 5 PunktenDie Waldgeräusche sind sehr gut, meiner Meinung nach ein bisschen zu viele Vögel. Die sind natürlich sehr schwer zu erkennen und für kleinere Kinder uninteressant. Alle anderen Geräusche sind gut erkennbar. Die Bildkärtchen sind sehr klein, deshalb kann man das Spiel nur für kleine Gruppen im Unterricht einsetzen. Oder für ein oder zwei Kinder alleine. |
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Das große Handbuch Waldgarten von Patrick WhitefieldTaschenbuch von OLV Organischer Landbau VerlagPreis bei Amazon: EUR 18,00, Angebote ab EUR 12,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3922201253, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 2., Aufl. |
3 Kundenrezensionen:Konzept Waldgarten? 1 von 5 PunktenKonzeptidee Waldgarten? Die Idee von Patrick Whitefield besteht im Grunde genommen darin, die drei Schichten des Gartens / Waldes, also die Baum-, Strauch-, und Gemüseschicht zusammen zulegen, anstatt diese getrennt zu kultivieren (wie in einem normalen Garten). Ausgangspunkt seiner Überlegungen sind dabei die schon "seit Jahrhunderten" in den Tropen bestehenden Waldgärten. Leider geht er auf diese Ursprünge nur anfangs in ein paar Sätzen ein und kommt nicht mehr darauf zurück. Auch das ein oder andere Bild dieser "reich vernetzten und ökonomisch rentablen Systeme" hätte ich begrüßt, da mir diese Systeme (als Garten) bis dato nicht bekannt waren. Dass es in den Tropen verschiedene Etagen gibt, hatte ich schon in der Grundschule gelernt. Whitfield möchte nun in seinem Buch erklären, wie man ähnliche Gärten auch in unseren Breiten aufbauen kann. Erwähnenswert ist an dieser Stelle zunächst sein Bild eines Waldes: "Bei dem Wort Wald stelle ich mir, und viele andere Briten, ein königliches Jagdgebiet oder eine riesige dunkle, monokulturelle Pflanzung vor". Er relativiert dies zwar gleich wieder indem er sagt das er eine Waldlandschaft nachbilden möchte, aber ich hatte ab hier den Eindruck, dass das beste und interessanteste an der Sache das Wort "Waldgarten" ist.. Natürlich hatte ich mir "meinen" Mischwald beim Kauf des Buches vorgestellt und wie man hier einzelne Punkte in die Gestaltung des Gartens einfließen lassen kann. Wie eingangs schon erwähnt, besteht seine Idee im Zusammenfügen der 3 Schichten - er erkennt jedoch gleichzeitig an, dass "viele Gärten ... dieselben Pflanzen wie ein Waldgarten haben, aber sie wachsen in verschiedenen Bereichen, Obstgarten, Beerenstrauchgarten, Gemüsebeet und Kräuterbeet". Bis dahin hatte ich noch an eine (neue) Idee geglaubt, aber das Bild bröckelte nun weiter beim immer flüchtigeren Lesen. Zwar ist das Buch in sich logisch aufgebaut und macht einen augenscheinlich guten Eindruck, aber die Idee bleibt diskussionswürdig. Hier zum besseren Bild das Inhaltsverzeichnis in groben Zügen: - Warum einen Waldgarten anlegen? - Die Waldgartengesellschaft - Das Zusammenfügen der einzelnen Teile - Die Wahl der Pflanzen: Bäume, Sträucher, Gemüsepflanzen - Der Entwurf eines Waldgartens Beim der Wahl der Bäume greift er hauptsächlich auf eine Gattung zurück, die weder ihren Ursprung in den Tropen, in England oder Mitteleuropa hat, nämlich dem bekannten ... Apfel. Auch die anderen Vorschläge (Birne, Pflaume, Kirsche etc.) kennt der Gartenfreund zur Genüge. Gleiches lässt sich für die Sträucher und Gemüse sagen. Der Pfirsich zählt übrigens schon zu den weniger gängigeren Arten. Wer sich ein wenig mit Wildobst auskennt, wird auch nichts Neues finden in diesem konzeptionellen Buch. Besondern schlecht schnitt das Buch im Kern ("Zusammenfügen der einzelnen Teile") ab. Deswegen, da er hier erkennen muss, das sich einige Schichten eben doch nicht zusammenstellen lassen. Wenn ich durch den Wald gehe, dann finde ich die Beeren immer noch am Rand und im Wald selber wachsen nur eine beschränkte Anzahl Pflanzen, die dort mit den Lichtverhältnissen auskommen können. Die vorgeschlagenen Beispiele überzeugen nicht, zumal der selbst sagt: Bitte beachten Sie: bei den folgenden Abbildungen handelt es sich um Entwurfskonzepte, nicht um genaue Pläne existierender Gärten". Jedenfalls sind die Vorschläge ganz normale Zeichnungen und erinnern nicht an einen Wald. Aber hier gibt es ja sowieso keinen gemeinsamen Nenner zwischen Autor selbst und dem Leser - ich finde jedenfalls nichts was mich (1) an die Tropen, (2), einen britischen Wald (den ich wiederum nicht persönlich kenne) oder (3) einen Mischwald erinnert. Wie gesagt, ganz normale Apfelbäume, Johannisbeeren und einen Salatkopf etwas näher zusammengerückt, so das sie sich gegenseitig schön das Licht nehmen dann vielleicht doch lieber ab und zu mähen. Aufschlussreich ist auch die Zusammenfassung des Hauptteils - hier die Highlights (O-Ton): - der Entwurf eines Waldgartens ist eine Kunst, die nicht genau definiert werden kann. - eines Tages werden wir genug Wissen über Pflanzabstände, Schattenverträglichkeit ... gesammelt haben. Aber dieser Tag liegt noch in weiter Ferne - Während ich das hier schreibe, existiert nur ein ausgewachsener Waldgarten in GB, Robert Harts Waldgarten in Shropshire (auch von diesem Beispiel gibt es kein Grundriss...) Hier lässt er gewissermaßen die Katze aus dem Sack... Ach so, denke ich an dieser Stelle, ist also gar nichts richtig ausprobiert, nur Gedankenspiele, Träumereien. Spätestens als er erwähnt (und zugibt) das man dann doch nicht alles so eng stellen darf, muss man Fragen über das Konzept stellen dürfen. Wir kommen den derzeitig gängigen Gartenbild wieder sehr nahe und sehen ein, das man sich bei dessen Entwicklung über die Jahrhunderte seine berechtigen Gedanken gemacht hat. Die Farbbilder in der Mitte, die wahrscheinlich der Grund für den hohen Buchpreis sind, zeigen keinen Waldgarten, sondern verwilderte Gärten und zum Teil halb angelegte Flächen in denen alles kreuz und quer steht. So habe ich noch nie einen Wald gesehen und man wünscht sich einen starken Rasenmäher und Häcksler! Alles in allem kann das Konzept Waldgarten nicht überzeugen (und nur um die Beurteilung dessen geh es ja), wirft zu viele Fragen auf und ist in sich zu widersprüchlich (zumal es sich ja auch nur um eine Idee handelt). Das Buch mag die Referenz auf dem Gebiet sein, aber das allein sagt überhaupt nichts über dessen Qualität aus. Die vorstellten Pflanzen haben (für mich) nichts Neues Apfel, Birne, also bitte! Vielleicht wäre "Wildgarten" der bessere Titel, aber hier wird man sicher keinen "Wald" nachahmen können. Ich gebe 1 Punkt für dieses Buch sicherlich geschmeichelt und ich hätte gern noch weniger vergeben. Ich kann das Buch jedem empfehlen der einen etwas wilderen, romantischeren Garten haben möchte, jedoch bezüglich Pflanzen wirklich ein Neuling ist jeder andere kann das Geld lieb und gerne in Pflanzen investieren. Erweiterung des gärtnerischen Horizonts 4 von 5 PunktenDieses Buch ist für all jene eine große Hilfe, welche einen Haus- oder Schrebergarten zu einem waldartigen Garten gestalten wollen. Der Gedanke ist überzeugend, die Ökologie wird erklärt, geeignete Pflanzen werden vorgestellt, es gibt viele gute Tipps die man auch in anderen Fällen nutzen kann. Hat man jedoch die Idee in einem Waldgelände einen Garten zu schaffen, ist man mit diesem Buch weniger gut bedient. Aber wer hat schon einen Wald? unerreichtes Standardwerk 5 von 5 PunktenWaldgarten ist das zentrale Element der Permakultur in der gemäßigten Zone und der Permakultur der urbanisierten Länder mit den Wurzeln in tropischen Gärten Keralas, Chinas, Südamerikas und dem philosophischen Hintergrund Mollisons (und anderer). Dieses Buch ist gleichzeitig ein praxisbezogenes Lesebuch als Einführung und ein Nachschlagewerk. Es enthält eine Fülle von Informationen, die kohärent und übersichtlich aufbereitet sind. Das Buch setzt Maßstäbe in dem noch jungen Gebiet. Was bei Mollison (Praxis der Permakultur) noch flach und fragmentarisch ist, wird hier zu einem Ganzen zusammengesetzt. Nach diesem Buch kann man wirklich mit dem Anlegen des Gartens beginnen! Sicherlich ist einiges nicht vollständig, zweifelhaft, verbesserungsfähig, trotzdem ist es für mich die ultimative Referenz. |
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Die andere Seite des Waldes von Tim von LindenauGebundene Ausgabe von Neue Erde GmbhPreis bei Amazon: EUR 19,80, Angebote ab EUR 9,94 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3890602703, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Sehr erbaulich 4 von 5 PunktenWer einmal für eine halbe Stunde (denn länger dauert die Lektüre des Buches leider nicht) aus dem Wahnsinn des Alltags abtauchen will in die geheimnisvolle Welt des Waldes, dem sei dieses Buch empfohlen. Die ausgewählt ansprechenden Bilder und ein Text, der durchgängig tiefere Empfindungen anspricht, sind sehr wohltuend. Manchmal streift der Text hart an der Grenze des Esoterischen, aber der Autor bekommt es immer wieder hin, dass sich die Stirn des Lesers nicht allzusehr in Falten legt und er (der Leser) sich einfach unbedarft auf das Buch einlassen kann. Die immer wieder zitierten "Kleinen Leute" sehe ich selbst als Metapher für die Fähigkeit des "anderen Blicks", der sich von aller Rationalität löst und von Staunen, archaischen Glücksgefühlen und dem Sinn für das Wesentliche der Schönheit leiten lässt. Eine Reise in die Anderswelt 5 von 5 PunktenDieses Buch hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen! Mit einem flüssigen Schreibstil begegnet uns der Autor und "Wilde" Tim von Lindenau. Er hat lange Zeit im Wald gelebt, ohne Duschgel, ohne alles, was man als rational denkender Mensch glaubt zum überleben besitzen zu müssen. Als Leser hat man nicht zuletzt dank der reichen Bebilderung das Gefühl, als würde der Autor, Tim von Lindenau, ihn an die Hand nehmen und mit ihm durch die Wälder streifen und kleine Geschichten erzählen. Die Fotos sind unbeschreiblich, auf vielen kann man Gesichter oder mehrere Wesenheiten entdecken. Ich war so fasziniert, dass ich mich kaum von "Die andere Seite des Waldes" lösen konnte. Angespornt von diesem Buch streifte auch ich nach monatelanger Abstinenz wieder durch die Wälder und machte Fotos. Auch wenn das Buch bezüglich seines Umfangs vielleicht teuer erscheinen mag - jeder einzelne Cent ist die Reise in die Anderswelt zum Kleinen Volk wert! |
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Walderlebnisspiele: Mit Märchen und Detektivspielen den Wald entdeckenGebundene Ausgabe von Verlag An der RuhrPreis bei Amazon: EUR 19,80, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3860722948, Erscheinungsdatum: 1997 |
2 Kundenrezensionen:spitze 5 von 5 PunktenEin ganz tolles Buch mit vielen Spielen für eine abwegslungsreiche Waldführung!Sehr praxisnah für Kinder von 5 bis 12 Jahren. Der Wald wird für Kinder zum Erlebnis. Ich möchte es nicht missen! gelungene Praxisbroschüre 5 von 5 PunktenWälder sind nicht nur für Kinder überaus geheimnisvoll. Dort ist es einerseits zumeist viel ruhiger als in den Städten, andererseits gibt es dort viele fremde und manchmal auch unheimliche Geräusche. Die vielen Bäume und das Unterholz lassen den Wald oftmals sehr dunkel wirken, die vielfältigen Formen der Pflanzen und die Geländebeschaffenheit weichen so deutlich von den uns ebenso vertraut wie wohl geordnet erscheinenden Produkten der städte- und straßenbaulichen Architektur ab, so dass wir dem unwegsamen Wald immer etwas Neues, Interessantes abgewinnen können. Die hiervon ausgehenden Wirkungen lassen sich auch kulturgeschichtlich zurückverfolgen, denn Menschen haben seit jeher auch passende Produkte ihrer Fantasie in den Wald verortet: So existieren spannende Geschichten über Kobolde, Hexen oder Räuber, die im Wald wohnen und dort zumeist geheimnisvolle Dinge tun. Aber auch um viele Quellen, Bäume, Kräuter und Steine des Waldes ranken sich Mythen, Geschichten und Sagen. Diese vielen Geheimnisse legen es nahe, den Wald als erlebnispädagogischen Lernort zu erschließen. Das vorliegende Buch bietet eine Vielzahl interessanter Praxisideen für diesen Lernort. Da wird eine Sammlung spannender und erlebnisreicher Spiele von einer Forstbehörde herausgegeben, die das Ziel mitverfolgt, den Wald und die Natur nahe zu bringen. Hierfür werden im zweiten Kapitel acht Rahmengeschichten skizziert, vor deren Hintergrund Erkundungs- und Lernaufgaben wahrgenommen werden sollen. Auf diese Weise werden Waldbewohner und Pflanzen auf spielerischer und in ganzheitlicher Weise kennen gelernt. |
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Das Kosmos Wald- und Forstlexikon von Reinhold Erlbeck, Ilse Haseder, Gerhard StinglwagnerGebundene Ausgabe von Kosmos (Franckh-Kosmos)Preis bei Amazon: EUR 49,90, Angebote ab EUR 42,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3440121607, Erscheinungsdatum: August 2009, Auflage: 4., Aufl. |
Eine Kundenrezension:DAS Nachschlagewerk über den Wald 5 von 5 PunktenIn dem großformatigen schweren und dickleibigem Werk mit vielen farbigen Abbildungen wird das Thema Wald unter allen denkbaren Perspektiven abgehandelt. Der Schlagwortkatalog umfasst z.B. einzelne große Waldgebiete Deutschlands, Tier- und Pflanzenarten, Forstwirtschaft, Bodenkunde, Gehölzkunde usw. Ich habe noch keine mir bekannte Tier- und Pflanzenart, die ich als Waldbewohner kenne, gefunden, die in diesem umfangreichen Lexikon nicht erwähnt wurde. Geografisch liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Mitteleuropa bzw. Deutschland. Auch der Bereich Kulturgeschichte des Waldes wird auf gelungene Weise mit einbezogen. Es finden sich z.B. größere Übersichtskapitel zu solchen Themen wie der Wald in Dichtung und Literatur. Solche umfangreicheren Übersichtsartikel sind natürlich auch den Hauptdarstellern, den Bäumen gewidmet. Dort erfährt man u.a. auch etwas über die Nutzungsbereiche der verschiedenen Hölzer. Dem Verlag und seinen Autoren kann wegen dieses rundum gelungenen Buches ein Kompliment gemacht werden. Gerne würde man Nachschlagewerke dieses Formats auch für andere Lebensräume zur Verfügung haben, wie etwa Küste, Flüsse und Seen, Heide aber auch für die Kulturlandschaft usw. |
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