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Einmal o.k. - immer o.k.: Transaktionsanalyse für den Alltag von Amy Bjork Harris, Thomas A. HarrisTaschenbuch von rororoPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 1,35 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499187884, Erscheinungsdatum: August 1990, Auflage: 13 |
4 Kundenrezensionen:Einfach Perfekt 5 von 5 Punkteneines der besten bücher die ich je gelesen habe ! es schildert detailiert die abläufe in unserem inneren, hilft die verhaltensweisen in unseren beziehungen zu verstehen und somit bewußt zu verändern ! meiner ansicht nach ist die lektüre von ich bin o.k. - du bist o.k vorher nicht unbedingt erforderlich, anstelle sollte man gleich zum - extrem anspruchsvollen - "spiele der erwachsenen" übergehen ! Zwischen "How-To" und Wissenschaft 5 von 5 PunktenDie meisten Menschen, die solche Bücher lesen, sind auf der Suche nach Lösungen. Dabei stoßen sie entweder auf die klaren, einfachen Anweisungen eines Heilsbringers der seinen -ismus verkaufen will("Glücklich in 2 Stunden durch die Abrakadabra-Technik") oder auf abstraktere, wissenschaftliche Abhandlungen, bei dene man Zeit braucht um sie umzusetzen. Dieses Buch ist eine gelungene Umsetzung einer wissenschaftlichen Theorie. Was dabei herauskommt sind klare, eindeutige Aussagen. Für jeden zu empfehlen den das Thema interessiert, ebenso wie die Bücher von Harris' Lehrer Eric Berne. Bewegt etwas. 4 von 5 PunktenAn sich nicht gerade ein Freund von Ratgeber-Literatur, muss ich nach dieser Lektüre sagen: obwohl viele "Tipps" reichlich weltfremd klingen, obwohl die Autorin durch und durch die Disziplin-Haltung der Elterngeneration (und ihres Eltern-Ichs) transportiert, hat sie in mir einiges bewegt. Wertvolle Einsichten in das, was mich antreibt. Eine klare Sicht darauf, wie ich meine Beziehungen zu Freunden oder Kunden und letztlich zu mir selbst weiter verbessern kann. Habe mir auf diese Anregung hin ein paar nützliche Verhaltensweisen zur Gewohnheit gemacht. Eine Befreiung 5 von 5 PunktenDieses Buch hat mein Leben in mancherlei Hinsicht veraendert. Ich habe gelernt, meinen Gefuehlen auf den Grund zu gehen, bzw. sie wenigstens wahrzunehmen. Durch dieses Buch und durch den erlernbaren Umgang der Gefuehle wird der eigene Charakter, die eigene Persoenlichkeit viel fassbarer, so jedenfalls ging es mir. Ich werde transparenter, kann mich und meine Absichten durchschauen, somit auch die anderer Menschen. Ich habe bisher nur dieses eine Ratgeberbuch gelesen und muss sagen, ich haette nie gedacht, dass es so eine Wirkung haben koennte. Das Buch ist einfach geschrieben und fuer jedermann zugaenglich. Es ist eine Befreiung fuer mich, und es kann auch eine Befreiung fuer andere sein! |
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Yoga - Tradition und Erfahrung. Die Praxis des Yoga nach dem Yoga Sutra des Patanjali von T. K. V. DesikacharGebundene Ausgabe von Via NovaPreis bei Amazon: EUR 18,50, Angebote ab EUR 14,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3928632000, Erscheinungsdatum: Oktober 2005, Auflage: 4. |
Eine Kundenrezension:Absolut empfehlenswert 5 von 5 PunktenMehr kann ich dazu fast nicht sagen: Absolut empfehlenswert! für alle die tiefergehend praktizieren möchten. Sehr fundiert!! gut zu lesen. |
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Ubik von Philip K. DickTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 345387336X, Erscheinungsdatum: November 2003 |
Aus der Amazon.de-Redaktion"Haben Sie Lust auf ein erfrischendes, wohlschmeckendes Bier? Dann bestellen Sie ein Ubik. Hergestellt aus hochwertigem, Hopfen und feinem Quellwasser ... Starten Sie den Tag mit einem Teller gesunder wohrlschmeckender Ubik-Flocken! ... Meidet man Sie wegen Körpergeruch? Dann benutzen Sie das Ubik-Deospray ..." Joe Chip ist Angestellter bei Runciters Anti-PSI-Gesellschaft, deren Telepathen engagiert werden, um andere Telepathen zu überwachen, sie davon abzuhalten, die Konsumwelt einer nahen Zukunft mit schmutzigen Tricks zu manipulieren. Runciter selbst vertraut noch immer auf den Rat seiner verstorbenen Frau Ella, die er regelmäßig aus ihrer Stasis in eine Art Halbleben zurückruft. Jetzt steckt er allerdings in Schwierigkeiten: Anscheindend verschwinden die Telepathen weltweit, und niemand weiß wohin. Runciters Ermittlungen stoßen jedoch auf wenig Gegenliebe: Bei einer Explosion kommt er ums Leben, eindeutig kein Unfall. Von diesem Zeitpunkt an gerät die Welt für Joe Chip aus den Fugen. Die Zeit scheint rückwärts zu laufen, und immer wieder tauchen rätselhafte Botschaften seines verstobenen Arbeitgebers auf. Das wiederkehrende Schlüssewort ist Ubik -? doch was ist Ubik? Der 1969 erschienene Roman gehört zu den herausragenden Werken Philip K. Dicks. Seine Fähigkeit, die Realität zu hinterfragen und bislang unbenutzte Hirnareale seiner Leser zu aktivieren, erreicht hier einen unübertroffenen Höhepunkt. Dabei bleibt die metaphysische Achterbahnfahrt erstaunlich lesbar: "Dass unter dieser ontologischen Wucht der Roman nicht zusammenbricht, liegt nicht nur an den zahllosen unvergesslichen Details und Momenten, mit denen Dick seine futuristische Konsumwelt anreichert, sondern vor allem an den Charakteren, die sich in einer lebensfeindlichen, traumhaften Umgebung bewegen und doch völlig authentisch bleiben, weil sie sich weiterhin als Teil dieser Welt verstehen und beanspruchen, über sie Bescheid zu wissen", so Sascha Manczak in dem glänzend geschriebenen Vorwort. Lange überfällig, ist Ubik jetzt endlich wieder auf deutsch lieferbar, in vollständig überarbeiteter Übersetzung. Als Dreingabe enthält die Ausgabe das von Dick selbst verfasste Drehbuch, mit dem er seinen Roman näher ausleuchtet. "Ich bin Ubik. Ich war, bevor das Universum war. Ich habe die Sonnen und die Welten gemacht. Ich erschuf das Leben..." --Birgit Will Amazon.co.ukNobody but Philip K Dick could so successfully combine SF comedy with the unease of reality gone wrong, shifting underfoot like quicksand. Besides grisly ideas like funeral parlours where you swap gossip for the advice of the frozen dead, Ubik (1969) offers such deadpan farce as a moneyless character's attack on the robot apartment door that demands a five-cent toll: "I'll sue you," the door said as the first screw fell out.Chip works for Glen Runciter's anti-psi security agency, which hires out its talents to block telepathic snooping and paranormal dirty tricks. When its special team tackles a big job on the Moon, something goes badly wrong. Runciter is killed, it seems--but messages from him now appear on toilet walls, traffic tickets or product labels. Meanwhile fragments of reality are time-slipping into past versions: Joe Chip's beloved stereo system reverts to a hand-cranked 78 player with bamboo needles. Why does Runciter's face appear on US coins? Why the repeated ads for a hard-to-find universal panacea called Ubik ("safe when taken as directed")? The true, chilling state of affairs slowly becomes clear, though the villain isn't who Joe Chip thinks. And this is Dick country, where final truths are never quite final and--with the help of Ubik--the reality/illusion balance can still be tilted the other way...Another nifty choice from Millennium SF Masterworks. --David Langford Amazon.comNobody but Philip K. Dick could so successfully combine SF comedy with the unease of reality gone wrong, shifting underfoot like quicksand. Besides grisly ideas like funeral parlors where you swap gossip for the advice of the frozen dead, Ubik (1969) offers such deadpan farce as a moneyless character's attack on the robot apartment door that demands a five-cent toll: "I'll sue you," the door said as the first screw fell out. Chip works for Glen Runciter's anti-psi security agency, which hires out its talents to block telepathic snooping and paranormal dirty tricks. When its special team tackles a big job on the Moon, something goes terribly wrong. Runciter is killed, it seems--but messages from him now appear on toilet walls, traffic tickets, or product labels. Meanwhile, fragments of reality are timeslipping into past versions: Joe Chip's beloved stereo system reverts to a hand-cranked 78 player with bamboo needles. Why does Runciter's face appear on U.S. coins? Why the repeated ads for a hard-to-find universal panacea called Ubik ("safe when taken as directed")? The true, chilling state of affairs slowly becomes clear, though the villain isn't who Joe Chip thinks. And this is Dick country, where final truths are never quite final and--with the help of Ubik--the reality/illusion balance can still be tilted the other way. --David Langford, Amazon.co.uk 4 Kundenrezensionen:metaphysik für konsumkinder 5 von 5 Punktenseltsam, dass sich hier jemand, 2001, darüber wundert, dass das buch noch nicht auf deutsch erschienen ist. ich besitze eine ausgabe aus den 70er jahren, mit einem nachwort des - meiner meinung nach - hoffnungslos überschätzten stanislaw lem. lem will in seinem nachwort beweisen, dass "ubik" auch als science fiction funktioniert. in seinem ausufernden buch "phantastik und futurloge" widmet er sich, wiederum unter ähnlichen vorzeichen, ausführlich philip k. dick. für lem geht es um die möglichkeit der simulation von realität. dem werden wohl auch die meisten dick-fans folgen, die in den büchern dieses autors mittlerweile lediglich vorläufer von banalen populär-ontologien a la "matrix" sehen. da bin ich anderer meinung. vielleicht empfielt es sich grundsätzlich, die romane dicks mehrmals zu lesen. bei "ubik" muss man schon sehr gezwungen wegsehen, um nicht schließlich die tatsache zu konstatieren, dass der realitätszerfall, der hier geschildert wird, lange vor der explosion auf dem mond einsetzt. tatsächlich gibt es einen prozess der deformation, der sich durch das ganze buch hinzieht. man kann zum beispiel auch schon joe chips geldgierige tür als psychotische deformation interpretieren. die explosion selbst ist ein bedeutungsloses ereignis, eine finte. auch pats begabung ist eine finte. letztlich ist hier alles eine finte. "ubik" ist etwas wie die komödie des menschen, der sich mit einer realität konfrontiert sieht, die plötzlich eigenen gesetzen gehorcht, die er sich nicht erklären kann. der clou, den viele leser übersehen: jede erklärung, die im laufe der handlung angeboten wird, erweist sich als unhaltbar. vielleicht liegen runciter und joe chip schon zu beginn der handlung in der kaltpackung? vielleicht gibt es gar keine kaltpackungen, vielleicht ist dies von vorne bis hinten der traum eines schizoiden? persönlichkeitszerfall und anachronismus sind motive, die schon sehr früh, beiläufig, auftauchen. bemerkenswert ist, meiner meinung nach, welchen wert dick zum beispiel auf die schilderung von kleidung und mode legt (die zukunft, die er da vorhersieht ist ziemlich grell!). und wie sehr die figuren des buches durch solche umstände charakterisiert werden. ich halte das keinesfalls für nebensächlich, denn eine pointe von "ubik" besteht, wie ich glaube, darin, dass inhalte, die aus metaphysischen, religiösen oder philosophischen kontexten stammen, auf eine konsumwelt projiziert werden. die beiden "letzten wesen", ella und jory, sind von banaler diessietigkeit, die erlösung steckt in einer spraydose, offenbarungen sind werbebotschaften. das buch selbst, das übersieht lem völlig, ist schon simulation, die sprache erschafft die wirklichkeit. das ist eine apokalypse im stil eines groschenromans. dick ist, obwohl er nicht, wie dieser, collagiert und viel weniger destruktiv vorgeht, längst so weit wie william burroughs (beide hatten sie einen drogenhintergrund). allerdings würde ich zustimmen, dass "ubik" nicht dicks bestes buch ist. "the man in the high castle" habe ich nicht gelesen (wäre vielleicht lohnend). aber "a scanner darkly" und "martian time slip" machten auf mich, bei einer wiederlektüre nach mehr als 30 jahren, weitaus größeren eindruck. dick "auch als science fiction" zu lesen, worauf stanislaw lem pocht, heißt meiner meinung nach, ihn nicht zu lesen - das tiefe drama, das sich in diesen büchern versteckt, das mitgefühl mit jenen, für die die realität nicht mehr bestehen kann, die, klinisch, toxisch oder intellektuell, ein opfer ihrer innenwelt wurden, zu ignorieren. philip k. dick war ein autor, der mit den mitteln der trivialen sf über existenzielles schrieb. seine biografie dürfte das belegen. Tolles Buch - nur viel zu schnell vorbei!!! 5 von 5 Punkten"Glen Runciter ist tot." Mit diesem Satz beginnt die Inhaltsangabe hinten auf dem Buch. Mal abgesehen davon, dass gar nicht so klar ist, ob das überhaupt stimmt, geschieht das erst, nach einem guten Drittel des Buches. Das tut dem ganzen aber keinen Abbruch. Im Gegenteil - Ubik ist ein ganz hervorragendes Buch, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, wo ich es einzuordnen habe: Ende der 60er Jahre veröffentlicht, war es natürlich ein Science Fiction, in dem Dick die Welt in den frühen 90ern beschreibt. Raumflüge sind Alltag, der Mars kolonisiert und sprechende Maschinen, Türen, Fernseher, Kühlschränke u.ä. verlangen für die kleinste Leistung (z.B. das Öffnen einer Tür) Geld. Aber mit naturwissenschaftlichen Erklärungen, wie was funktioniert, hält sich Dick nicht auf. Insofern werden Freunde der klassischen Hard-SF nicht auf ihre Kosten kommen. Phantastische Literatur ist es natürlich auch: PSI-Agenten sind im Auftrag von Runciter unterwegs, um andere Menschen mit PSI-Kräften auszuschalten bzw. zu neutralisieren. Metaphysisch-mystisch wird's bei Ubik nicht zu knapp: Klinisch Tote werden in einem Kälteschlaf-ähnlichen Zustand gehalten (bis sie endgültig sterben und wiedergeboren werden) und die Lebenden können mit den so genannten Halblebenden weiterhin kommunizieren. Aus diesem Szenario erwächst ein bei Dick immer wieder kehrendes Motiv: Was ist real? Was ist Fiktion? Illusion und Wirklichkeit vermischen sich und die Protagonisten müssen entdecken, dass die Welt, die sie kannten (und für real hielten) zerfällt und nicht das ist was sie zu sein scheint... und das Ganze gipfelt schließlich in einem genialen, überraschenden Ende, mit dem Dick dieses Motiv auf die Spitze treibt. Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch, für das man kein SF-Fan sein muss. Sicherlich wird Ubik auch einem gewissen intellektuellen Anspruch gerecht. Was aber für meinen Geschmack viel mehr zählt, ist, dass das Buch gut geschrieben, leicht lesbar und sehr unterhaltsam ist und auch noch zum Nachdenken anregt. Was will man mehr??? "Mehr" ist genau das Stichwort - ich hätte wirklich gern mehr davon gehabt. Der Roman selbst ist nach noch nicht mal 300 Seiten leider schon zu Ende. Das Buch enthält nämlich auch noch das von Dick selbst verfasste Drehbuch zu Ubik - für eine Verfilmung, die es nie gegeben hat. Guter Visionär - aber etwas überholt mittlerweile ... 4 von 5 Punkten5 Sterne sind etwas übertrieben, denn das hieße: Besser gehts nicht. Aus meiner Sicht hat das Buch im Vergleich mit moderner Literatur nur 3 Sterne verdient. Dick hat die Frage nach der "wahren Realität" aber immerhin schon vor über 40 Jahren zu seinem Hauptthema gemacht - nicht nur mit "Ubik". Hier aber erstmalig in einer etwas längeren, ausgearbeiteten Geschichte. Durchaus lesenswert vor dem Hintergrund, das es sich hier tatsächlich um einen "Klassiker" handelt - aber die Wendungen sind heute für Fans des Genres nicht wirklich überraschend. Der Schreibstil ist manchmal etwas "ungelenk" und Manches ist auch nicht wirklich nachvollziehbar. Den vierten Stern bekommt dieses Buch von mir, wegen des nachgeschalteten Drehbuchs von Dick: Dieser Teil hat mit viel Freude bereitet, da nun durch konkrete Beschreibung des "Sets" vorstellbarer wird, was dem Auge des Autors vorschwebte, als er Ubik schrieb. Gute Idee ! Dirk Wahnsinnig spannend! 5 von 5 PunktenDies ist eine der besten SF-Geschichten, die mir je begegnet sind. Selten habe ich so ein spannendes Buch gelesen, ich wollte es nicht mehr aus der Hand zu legen. Der Leser findet sich in einer Welt mit Telepathen und Precog wieder, gegen die die Protagonisten vorgehen, wenn diese in private Bereiche eindringen, Firmen manipuliren oder Geheimnisse stehlen wollen. Es gibt zahlreiche solche Talente, selbst die Manipulation der Vergangenheit scheint nicht ausgeschlossen. Außerdem haben die Menschen einen Weg entdeckt, die Toten zu konservieren, so dass sie noch eine Zeit in der Welt ihrere Gedanken weiter existieren und die Angehörigen mit ihnen sprechen können. Bei einem Einsatz gegen Telepathen wird nun ein Anschlag auf die Protagonisten verübt, nach dem sich alles ändert. Die Welt scheit aus den Fugen geraten. Seltsame Veränderungen finden statt und immer wieder tauchen Botschaften von ihrem verstorbenen Chef auf. Was ist passiert - manipuliert jemand die Realität? Oder sind sie bei dem Anschlag selbst gestorben? Eine beklemmende Flucht vor dem Tod und Suche nach der Wahrheit beginnt nun, die mich völlig mitgerissen hat. Selten konnte ein Buch mich so in seinen Bann ziehen und eine solch beklemmende Atmosphäre schaffen. Fazit: Pflichtlektüre! ;-) |
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Harry Potter: Die Märchen von Beedle dem Barden / Wilharm: Ein Klassiker aus der Zaubererwelt von Harry Potter von Joanne K. RowlingTaschenbuch von Carlsen Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 2,93 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3551359261, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 4 |
4 Kundenrezensionen:Nichts für Kinder! 3 von 5 PunktenIch habe das Buch mit großen Interesse gelesen. Jedoch halte ich es für Kinder nicht geeignet: Es geht hier um grausame Taten, wie Menschen einander quälen und töten können. In einer Geschichte wird einer jungen Frau sogar das Herz heraus geschnitten....Für Kinder ist das Buch absolut nicht zu empfehlen, Erwachsene brauchen starke Nerven! Nicht nur für Kinder! 5 von 5 PunktenIch fange am Besten mit dem Schlechten an: Das Buch ist Recht kurz und es werden darin weitere Märchen genannt die nicht vorkommen. Dennoch gibt das bei mir keinen Punktabzug. Und jetzt zu dem Guten: 1. Dumbledores Meinung nimmt über die Hälfte des Buches ein. Das ist Allerdings nicht Schlecht man erfährt z.B. Warum Lucius Malfoy Dumbledore so sehr hasst bzw. wie der Streit zwischen den Beiden angefangen hat oder mehr Details über den Zauberzweig der Animagi. 2. Die Märchen sind ausserdem sehr gut Geschrieben und man zieht seine Lehren daraus auch durch Dumbledores Anmerkungen die einen auf Dinge aufmerksam machen, die man beim ersten Lesen schnell übersieht. Des weiteren sind die Kommentare und Märchen so gut geschrieben, dass man beim Lesen wirklich glaubt das alles wäre passiert und man sich genauso schwer wieder in die "Muggelwelt" einfindet wie bei den richtigen Harry Potter Büchern. Alles in Allem ist das Buch wirklich kaufenswert. Es ist zwar für die wenigen Märchen recht teuer aber da das Ganze eingenommene Geld gespendet wird kann man das schonmal in Kauf nehmen. Schöne Ergänzung zu den Harry Potter Büchern 3 von 5 PunktenIch habe mir die Märchen von Beedle dem Barden geholt, weil mich die vollen Märchen interessiert haben, die JKR in den Harry Potter Büchern schon erwähnt. Ich wurde in dieser Hinsicht auch nicht enttäuscht. Die Märchen sind schön zu lesen und es ist erfrischend Märchen mal aus der Zaubuerersicht zu lesen. In den üblichen Märchen sind Zauberer normalerweise ja immer böse. Auch die Anmerkungen von Albus Dumbeldore sind sehr amüsant. Da einem im Vorwort erzählt wird, dass Harry in diesem Buch seine Antworten gefunden hat, erscheinen diese kleinen Anmerkungen noch aufschlussreicher. Allerdings war ich ein wenig enttäuscht, dass ich nach einer guten halben Stunde schon mit allen Märchen fertig war. Wäre ich nicht ein großer Harry Potter Fan, wäre diese Enttäuschung wohl noch größer ausgefallen. Alles in allem eine nette Ergänzung zu Harry Potter, mehr meiner Meinung nach aber auch nicht. Nicht so besonders 2 von 5 PunktenIch habe nach 7 Harry Potter Romanen echt was besseres erwartet. Die Phantasie, der Zauber, das fehlt in dem Buch. 50% des Buches sind "Kommentare von Albus Dumbledore" zu den Märchen... Für absolute Hogwarts-Fans natürlich ein Muss, aber wer Harry Potter ähnliche Spannung und Phantasie erwartet, sollte sich das nicht bestellen. War nach 2 Stunden durch und echt enttäuscht. Und das liegt nicht nur daran, dass die Märchen nicht gut ausgehen, sondern an besagter Knappheit und Phantasielosigkeit. |
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Ruf des Blutes: Ein Anita Blake Roman von Laurell K. HamiltonTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,49 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404159721, Erscheinungsdatum: März 2009, Auflage: 1. Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Ein echt gelungenes Buch! 5 von 5 PunktenDie Anita Blake Reihe lohnt sich von Anfang bis Ende. Das ist ein Muss für alle Vampir-Fans. Kann ich nur empfehlen! Nie wieder Anita Blake! 1 von 5 PunktenIch bin Anita-Blake-Fan seit dem es das erste Buch in einer Sonderausgabe gab und habe die folgenden Romane verschlungen. Doch von diesem Werk bin ich mehr als enttäuscht. Die Gefahren werden langweiliger, da menschlicher, die Spannung schrumpft auf Sexszenen und deren Beschreibung wird immer deutlicher und detailreicher. Mir hatte die Mischung aus Spannung, Sarkasmus, Gefahr und Erotik gefallen. Will ich Sexszenen lesen, nehme ich ein anderes Buch. Dieses war garantiert das letzte aus der Reihe, das ich angelesen habe...fertig lesen werde ich diesen Schund nie. Anita immer gerne und wieder!!! 5 von 5 PunktenIch hab mir Ruf des Blutes bis ez aufbehalten weil ja nicht sicher war ob und wenn ja wann ein neuer erscheint. Nun is es ja Gott sei Dank in 5 Tagen so weit und ich freue mich!!! Klar gibts diesmal mehr Sex aber Anita war ja noch nie eine Teeniegeschichte wie ''Biss''. Und ja es fließt Blut. Anita is einfach nur cool. Action reich. Einfach fantastisch!! Einfach nur vulgär! 2 von 5 PunktenAls Anita Blake hört, dass ihr Exverlobter Richard Zeeman verhaftet wurde, macht sie sich sofort auf den Weg um ihn aus dem Gefängnis zu retten. Denn Richard ist ein Werwolf und in wenigen Tagen ist die Nacht des blauen Mondes, in der sich kein Werwolf der Verwandlung entziehen kann. Nach einigen Streitereien mit ihrem Freund, den Meistervampir von St Louis: Jean-Claude, macht sie sich auf den Weg, zusammen mit ihrem Rudel der Werleoparden und einigen Vampiren, die sie beschützen sollen. Doch nach ihrer Ankunft geschehen seltsame Dinge: Leichen werden völlig entstellt aufgefunden. Alles scheint mit einem Grundstück zusammenzuhängen, auf dem sich Richard um Trolle kümmert. Trotz Denn Richard ist ein Werwolf und in wenigen Tagen ist die Nacht des blauen Mondes, in der sich kein Werwolf der Verwandlung entziehen kann. Nach einigen Streitereien mit ihrem Freund, den Meistervampir von St Louis: Jean-Claude, macht sie sich auf den Weg, zusammen mit ihrem Rudel der Werleoparden und einigen Vampiren, die sie beschützen sollen. Doch nach ihrer Ankunft geschehen seltsame Dinge: Leichen werden völlig entstellt aufgefunden. Alles scheint mit einem Grundstück zusammenzuhängen, auf dem sich Richard um Trolle kümmert. Trotz Drohungen bleiben sie in der Stadt und versuchen das Rätsel zu lösen....... Für Ruf des Blutes von Laurell K. Hamilton habe ich etwas länger als eine Woche gebraucht und normalerweise hätte ich das Buch spätestens nach 4 Tagen durchgehabt. Obwohl Hamilton es schafft viel Spannung in das Buch zu bringen und sie es meisterhaft beherscht ihre Personen oder Kämpfe detailgetreu zu beschreiben, war mir das ganze Buch doch etwas zu ausgeflippt. Angefangen hat es schon mit den Personnen: Der größte Teil von ihnen war mir vom Aussehen einfach zu arg. Das Ganze hat mich dann irgendwie an eine Party von durchgeknallten Masochisten erinnert. Gefallen hat mir auch nicht wie sich die Personen untereinander verhielten. Die ganze Story bestand mindestens zur Hälfte aus Sex und Erotik und solche Bücher mag ich persönlich überhaupt nicht. Ein weiterer Punkt war die Sprache: Für mich viel zu umgangssprachlich und ordinär. Ich denke ein bisschen mehr zivilisierte Gespräche hätten dem Buch sehr gut getan. Fazit: Leider ein Fehltritt! Aber wem es gefällt, dem gefällts. Nur 2 Sterne von mir. |
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Die Entscheidung liegt bei dir!: Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit von Reinhard K. SprengerAudio CD von Campus VerlagPreis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 7,10 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3593392194, Erscheinungsdatum: Januar 2010, Auflage: 4 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDer Management-Trainer und Bestsellerautor Reinhard K. Sprenger hat in seinem neuen Titel Thesen für ein selbstbestimmtes Handeln zusammengestellt. Sein Credo lautet: Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Die Behauptungen klingen plausibel, wenngleich Sprenger seine Hauptthese des eigenständigen Vorgehens dem Leser durch permanente Wiederholung geradezu einhämmert. Bei all denjenigen, die andere für Pannen verantwortlich machen, wird sich Sprenger sicher keine Freunde machen. Und diejenigen, die ihr Leben bereits nach dem Sprengerschen Modell führen, werden sich bestätigt fühlen. Rigoros lehnt der Autor angebliche Sachzwänge oder Opferhaltungen als Ausreden für Mißerfolge ab. Er mag mit seiner konsequent rationalen Sichtweise vielfach recht haben, doch erhebt er seine Grundsätze zum Dogma. Und das macht ihn nicht besser als die anderen, die jammern. Sprenger stellt sich dem Extrem der Opferhaltung genau gegenüber und beißt sich dort in seine Ansätze fest. Was fehlt, sind die Zwischentöne. Der Verfasser kann nicht nachvollziehen, daß Raucher zum Rauchen verführt werden. Wie sehr die Werbung in die Psychotrickkiste greift, ist längst bekannt. Und auch dem stärksten Rationalisten wird es schwer fallen, sich dem zu entziehen. Sprenger gibt sich mit seinem Leitfaden als Psychologe, ist aber keiner. Gefühle, Ängste, Hoffnungen oder gar den Glauben negiert er und versucht, alles zu rationalisieren. Für ihn stimmt die Gleichung, daß ein Mensch über einen Willen verfügt und die freie Wahl hat, zu entscheiden. Sicherlich ist es richtig, daß hinter einem dauernden Abwägen eines Tuns vielleicht Feigheit steckt. Aber der Autor hinterfragt nicht, woher das kommt. Und er geht davon aus, daß jeder eine seiner Ansicht nach falsche Vorgehens- oder Sichtweise willentlich ändern kann. Doch dazu gehört eine gehörige Portion Selbstvertrauen, das nicht jeder aus seiner kindlichen Entwicklung mitbringt. Der Ratgeber enthält wichtige Kernsätze und Denkanstöße zu einem glücklicheren und selbstverantwortlicheren Leben. Niemand sollte sich jedoch von den als Leitsätzen formulierten Thesen bange machen lassen. --Corinna S. Heyn 4 Kundenrezensionen:Gutes Buch 5 von 5 PunktenJeder sollte dieses Buch lesen. Ich möchte sogar behaupten, dass dieses Buch in jeden Haushalt gehört und an Schulen durchgenommen werden sollte. In der heutigen Zeit werden solche Bücher immer wichtiger. Einfach ein paar Euros investieren und dieses Buch kaufen, es lohnt sich, versprochen! Einfach perfekt! 5 von 5 PunktenIch habe schon so viele Ratgeber gelesen dass ich sie kaum noch zählen kann. Von klinischer Psychologie bis Esoterik und Religion,von Kindererziehung bis Partnerschaft, Motivation, Gesundheit...einfach alles.Das ist geradezu ein Hobby von mir. OBACHT! DIESES BUCH IST DAS BESTE, WELCHES ICH JE GELESEN HABE! Und das soll was heißen! Egal für welchen Bereich, mich hat es schon bein Lesen froh gemacht. Es ist manchmal "hart", dafür aber sehr sehr wirksam und total realistisch. Ich kann es mehr als empfehlen,egal bei welchem "Problem", sei es die Liebe, der Job, Kinder, Krisen..einfach nur umwerfend. Meiner Meinung nach sollte man das Kindern schon im Elternhaus und in der Schule beibringen.Sehr sehr lesenswert! Ein typischer Sprenger! 4 von 5 Punkten"Tu, was Du willst, sagte Gott, und zahle dafür." Das 1. Zitat im Buch Das Buch liest sich "sprengertypisch" gut und flüssig! Sprenger schafft es, wie auch schon in seinen anderen Büchern, über das gesamte Werk eine gleichbleibend hohe Sachlichkeit, aber gleichzeitige Spannung aufzubauen. Die Zusammenhänge der einzelnen Kapitel sind sehr gut gelungen und wollen gerade zu in einem Stück gelesen werden. Das Buch gibt Denkanregungen ohne Lösungswege vorwegzunehmen und motiviert immer wieder kleine oder große alltägliche Problemchen als nicht allzu dramatisch zu kategorisiern, sondern stattdessen darin neue Stärken zu generieren und die eigene Lebensleistung positiv heraus zu arbeiten. Sicherlich spricht Sprenger hier mit dem Buch, wie andere Autoren in ihren Büchern auch, einmal mehr Allgemeinplätze an. Er lässt aber dem geneigten Leser die gedankliche Freiheit das im Buch stehende, festgehaltene Wissen frei zu interpretieren. Er zeigt kein Schema "X", macht auf negative bzw. schädigende äußere Einflüsse aus der Umwelt aufmerksam und er fordert unaufdringlich aber konsequent zu persönlicher, aktiver, eigener Verantwortung auf. Das Buch ist nicht geeignet für jemanden der einen Lösungsweg seines bestehenden Problems sucht. Viel mehr dient es als kurzweiliger Ratgeber um Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen und vor allem die intrinsische Sichtweise auf das Selbst zu stärken. Vieles aus dem Buch erscheint so trivial, dass es noch lange im Gedächtnis bleibt. Quintessenz des Buches ist, das Handleln oder eben Nichthandeln immer mindestens eine Konsequenz nach sich zieht, oder wie Herr Sprenger es treffend formuliert: "Die Entscheidung liegt bei Dir!" Warum Sie für Ihr Leben selbst verantwortlich sind... 4 von 5 PunktenJeder Mensch ist seines Glückes Schmied - das ist die Kernthese von Reinhard K. Sprengers Ratgeber. Der Autor rechnet in seinem Bestseller gnadenlos und provokativ mit den Ausreden und Rechtfertigungen ab, mit deren Hilfe viele die Verantwortung für ihre eigene Lebenssituation von sich weisen. Sprenger zeigt auf, wie wir uns von anderen manipulieren lassen und was wir tun können, um selbstbestimmt zu leben. Denn nur dann erleben wir seiner Meinung nach wirkliche Freiheit und nur dann können wir ein glückliches Leben führen. Der Ratgeber lädt ein, aus neuen und erfrischenden Perspektiven auf altbekannte Situationen zu blicken. Dabei werden dieselben Argumente immer wieder aufgenommen; Sprenger versucht, seine Thesen in das Gedächtnis des Lesers regelrecht einzuhämmern. Das erzeugt zwar so manche Wiederholung, die Methode funktioniert aber: Das Buch regt an, sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Die Entscheidung liegt bei dir! ist Pflichtlektüre für alle, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, meint getAbstract. |
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Erdsee. 4 Romane in einem Band von Ursula K. LeGuin, Margot Paronis, Hilde Linnert, Ursula K. Le GuinTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 1,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492285236, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: Bearbeitete Neuausgabe. |
Aus der Amazon.de-RedaktionBei manchen Büchern bleibt auch viele Jahre nach dem Lesen, wenn Einzelheiten der Handlung und der Personen längst vergessen sind, der tiefe Eindruck einer bestimmten Atmosphäre bestehen -- einer bestimmten Stimmung, die durch das Buch erzeugt wurde. Der Erdsee-Zyklus von Ursula K. Le Guin könnte eines dieser Bücher sein. Vielleicht läßt sich ein solches Leseerlebnis -- fünfzehn Jahre nach dem ersten Erscheinen der Ausgabe -- jetzt mit dem neu erschienenen Sammelband wiederholen? Tatsächlich macht die Sprache zunächst eher den Eindruck eines Jugendbuches. In schlichten Bildern wird die Geschichte des Jungen Sperber erzählt, der auf der Insel Gont inmitten der Inselwelt Erdsee aufwächst. Als seine ungewöhnlichen magischen Fähigkeiten entdeckt werden, schickt man ihn auf die Zauberschule der Insel Rok. Dort entfesselt er in einem kindischen Zweikampf das namenlose Böse, das erst wieder gebannt werden kann, wenn sein wahrer Name gefunden wird. Jene wahren Namen der Ursprache sind es, die den Zauberern Macht über Dinge, Menschen und Naturgewalten verleihen. Mit dieser Macht heilen sie Dorfziegen, gebieten über Wind und Regen und hüten das empfindliche Gleichgewicht der märchenhaften Inselwelt. Nachdem Sperber im ersten Band seine eigene Macht kennengelernt hat, begegnet er im folgenden der jungfräulichen Priesterin Tenar im dunklen Labyrinth von Atuan. Im dritten Band ringt er als ehrfurchtgebietender Erzmagier um die Rettung von Erdsee, bis er schließlich wieder der ehemaligen Priesterin Tenar begegnet, die auf ihre ganz eigene Art die Welt rettet, abseits von Ruhm und Heldentaten. Mit ihrer einfachen und wunderschönen Sprache trifft Le Guin mitten ins Herz. Die Handlung ist geradlinig, in keinem der Romane findet man mehr als eine Handvoll wichtiger Personen, und doch wirkt die kraftvolle und unaufdringliche Symbolik der Geschichte, die fast greifbare Präsenz der beschriebenen Welt wie ein Rausch auf die Sinne. Keine Frage, Erdsee gehört zu den wenigen wirklich großen Büchern der Fantasy -- damals wie heute. --Birgit Will 4 Kundenrezensionen:Leider nicht so gut ... 3 von 5 Punkten..wie ich das nach den Rezensionen hier erwartet habe. Da Erdsee überall mit dem "Herrn der Ringe" verglichen wird, habe ich mir hier wirklich gute Unterhaltung versprochen. Leider liegt der Roman meines Erachtens weit unter dessem Niveau. Die Inselwelt in der diese 4 Geschichten stattfinden, ist ansich noch gut erdacht. Auch die Story ist nicht schlecht, das Böse, das danach trachtet die Welt freudlos zu machen, der Magier der sich aufmacht um die Welt zu retten...naja, so oder ähnlich nicht erst einmal gelesen ;o)) Manches wie die zum Beispiel die Ursprache,Dinge beim wahren Namen zu nennen, die Weisheit der Drachen, findet man auch in späteren Werken von anderen Schrifstellen (z.B. Eragon um hier nur ein Buch zu nennen)wieder. Aber wenn der ein oder andere hier vielleicht "abgeschrieben" hat, so sind deren Geschichten meist spannender und tiefgreifender. So habe ich in diesen 4 Büchern nie so richtig Zugang zur Handlung gefunden, die Charaktere bleiben oberflächlich, deren Handlungsweisen oft unverständlich. Ausserdem fand ich die Handlungssprünge verwirrend und habe nicht selten noch einmal zurückblättern müssen um zu schauen ob ich vielleicht was überlesen habe. Die Geschichten sind auch nicht so wirklich spannend, selten hatte ich das Gefühl unbedingt weiterlesen zu wollen um zu erfahren, was denn nun passiert.Und das ist etwas, was ich von einem guten Buch egal zu welchem Thema letztendlich erwarte!!! Schliesslich habe ich die Bücher durchgelesen, damit ich mir ein abschliessendes Bild von dieser so hochgelobten Romanreihe machen kann. Ich bin leider sehr entäuscht ...Lesern die diesen Roman gut finden würde ich wirklich mal empfehlen Maron Zimmer Bradley, Tad Williams, Christopher Paolini(um hier nur ein paar zu nennen die es meiner Meinung nach besser können bzw. konnten) oder wirklich den "Herrn der Ringe" (nochmal) zu lesen ;o)) Sehr ruhige Fantasy mit ganz wenig Handlung 3 von 5 PunktenDas Buch besteht aus 4 kleineren Romanen, von denen die ersten drei 1968-1972 entstanden und das vierte 1990. Die Autorin selbst ist 1929 geboren. Das alles vor dem Lesen zu wissen, kann nützlich sein, um vor Enttäuschungen zu bewahren. In älteren Büchern geht die Handlung bekanntlich oft langsamer voran als in moderneren Romanen und man muss mit vielen Beschreibungsblöcken und wenig Action (nein, null Action) rechnen. Auch ist es typisch für ältere Bücher, das Unwichtige auszuwälzen und das Wichtige kurz abzuhandeln, die Geschichte im zusammenfassenden Erzählton rüberzubringen ("tell") statt in mitzuerlebenden Szenen ("show"). Das alles trifft auch auf "Erdsee" zu. Für Herr-der-Ringe-Fans ist das Buch kaum was (es sei denn, Sie mochten in HdR die "langweiligeren" Passagen am besten: Landschaftsbeschreibungen, ereignisloses Wandern, Nahrungssuche). Aber gerade Fantasybücher werden früher noch selten gewesen sein. Sicherlich war dieses Werk damals eine Sensation. Tja, ... und so sollte man dieses Werk auch lesen: als Klassiker, der damals begeistert hat. Wenn ich diesen Hintergrund ausblende und das Ganze als ein aktuelles Werk lese, würde ich allerhöchstens 2 Sterne vergeben. Kurz zur Handlung der 4 Bücher (die im Grunde nur breitgetretene Kurzgeschichten sind): 1. Buch: Ged wird zum Zauberer ausgebildet und wird von einem mysteriösen Schatten verfolgt. (Eindeutig das beste Buch, das trotz einiger Längen gute Erwartungen an die anderen drei Bücher weckt.) 2. Buch: Ged wird von einer Priesterin der Gräber in einem Grablabyrinth gefangen gehalten. (Zuerst ist man enttäuscht, weil die Schattengeschichte des ersten Bandes sich als nicht weiter wichtig entpuppt, aber man beginnt im Verlauf auch an dieser neuen Geschichte Interesse zu finden.) 3. Buch: Ged nimmt Prinz Arren als Gefährten und sie besiegen jemanden, der die Unsterblichkeit gefunden zu haben glaubt. (Das Buch ist lange Zeit langweiliger als Buch 2, aber dafür das "Finale" interessant.) 4. Buch: ... keine Ahnung, um was es da ging. Da hab ich so was wie eine interessante Haupthandlung endgültig vermisst und ständig überflogen, weil ich überall nur ereignisloses, erzähltes Leben eines Mädchens sah. (Mit Abstand das schlechteste Buch. Hier geht auch das verloren, was den Reiz der Bücher 1-3 ausgemacht hatte: die vielen Weisheiten und die trotz der insgesamt schlichten Sprache vielen schönen Metapher.) Gut gelungen ist in dem Werk aber das Magiekonzept und dass der Magier seine Macht auch wirklich nutzt (wem also Gandalf in "Herr der Ringe" zu lasch war ..). Was mich dagegen wieder enttäuscht hat, war die fehlende feministische Perspektive. Diese Autorin ist mir als Feministin bekannt, aber stattdessen fand ich Märchen mit den für Fantasy üblichen Rollenverteilungen und Weltsichten vor. Ich konnte keine gesellschaftskritische Perspektive erkennen. Ich hatte mehr so eine Art alternative Fantasy erwartet. Die Auszeichnung "weise Erzählerin" (Buchrückseite) hat sie sich zwar wirklich verdient (für die Bücher 1-3), aber leider nur für phantastische Elemente, etwa Magie und Unsterblichkeit. Annette S. Eines der schönsten Bücher 5 von 5 PunktenAlso dieses Buch hat sich regelrecht in mein Herz gefressen. Habs durch meine Freundin empfohlen bekommen, die regelrecht von diesem Buch schwärmte, hab es mir dann gekauft und es gefiel fast auf anhieb. Im ersten Buch gab es halt noch die Formulierungen die für Kinderbücher sehr normal sind, aber von Seite zu Seite änderte sich der Schreibstil (oder vielleicht hat man sich daran gewöhnt) und wurde immer Grandioser. Erdsee ist kein Buch für leute die auf Epische Fantasy aus sind. Das Buch ist zwar auch Episch, aber auf seine eigene Art. Mehr fürs Herz, mehr zum nachdenken, mehr zum Träumen. Mich ließ das Buch beim Schlafen und beim Arbeiten gar nicht mehr los. Ich mag es jedem empfehlen, Leuten die gerne Träumen und sich auch gerne in diesen Traum fallen lassen ohne auftauchen zu wollen. Wird leider nicht seinem Ruf gerecht 3 von 5 PunktenIch hatte mir die vier Bänder gekauft, weil ich den "zweitbesten" Fantasy Klassiker neben Herr der Ringe lesen wollte. Aber: Die Befriedigung beim Lesen und die erzeugte Spannung bei den Abenteuern sind leider sowas von Wechselhaft. Um es mal in Noten auszudrücken: Dem tollen ersten Buch würde ich eine 1- geben, dem zweiten eine 2, dem dritten eine 3+ und was zum Teufel soll das vierte Buch bitte (4-) ? Ich habs dort angekommen, Monate weggelegt, weil ich immer eingeschlafen bin. Heidi auf der Farm interessiert mich nicht. Fazit: Tolle Welt,Konzept. Gute , aber keine tiefen Charaktere. Die Erste Hälfte der Saga ist gut, die andere langweilig. Hätte man mehr draus machen können. In den letzten 3 Jahren sind mehrere Sagen rausgekommen, die Erdsee in fast allem übertreffen. |
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Stimmen der Straße: Roman von Philip K. DickGebundene Ausgabe von LiebeskindPreis bei Amazon: EUR 22,00, Angebote ab EUR 18,80 ISBN: 3935890729, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1., Auflage |
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Tanz der Toten: Ein Anita Blake Roman von Laurell K. HamiltonTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,19 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404156269, Erscheinungsdatum: Mai 2009, Auflage: 3 |
4 Kundenrezensionen:Viel Sex und Gewalt und mittendrin Anita...! 4 von 5 PunktenDer für mich beste Roman bisher, es geht gleich zu Begin heiß her. Anita erfährt von Edward das ein Killer auf sie angesetzt wird und versucht sich darauf bei Richard zu verstecken, der aber zu sehr mit Rudel- Schwierigkeiten beschäftigt ist als sie zu beschützen. Kurzer Hand zieht Anita zu Jean- Claude, der sie natürlich mit offenen Armen empfängt. Edward spielt derweile den Leibwächter den Anita hat nicht nur damit zu tun sich am Leben zu erhalten, sondern sich auch noch zwischen den beiden Männer, Richard und Jean- Claude zu entscheiden und sie muss auch noch einem anderen Vampir helfen, der an einer misteriösen Krankheit leidet. Dieser Band ist nicht nur wegen der ganzen Sexualität wahnsinnig mitreisend, sondern auch wegen der Tief, die die meisten Personen hier bekommen. Richard werden seine Hohen Moral Vorsätze zum Verhängnis, Jean- Claude wirkt an manchen Stellen mehr als menschlich und auch ein wenig zerbrechlich und Anita muss sich entscheiden was sie wirklich im Leben will. Was mir nicht so gefallen hat, waren wie immer die Übersetztungsfehler, die diesmal zu Hauf aufgetretten sind. Man musste manche Stellen mehrmals lesen bis man den Fehler gefunden hat und es einen Sinn ergab, sehr Schade. Zum anderen erschreckte mich Anitas Kaltblütigkeit und die Schwierigkeiten die sich, selbstverschuldet, mit der Polizei einhandelte. Zum anderen sind die ganzen Machtspielchen und Rudelrangeleien, wer dominat oder nicht ist, reichlich verwirrend. Was ich aber sehr gut fand, waren die vielen Wort und Sinnspiele, komische Situationen die arg zum Schmunzeln anregen oder auch Anitas direkte Art die manch eine verfahrene Position wieder ins lustig zerren. Das Ende ist um ehrlich zu sein, etwas drückend, passt aber sehr gut zur gesamten Atmosphere des Romans. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen 5 von 5 Punkten3Wochen habe ich für die gesamte Reihe gebraucht da diese Bücher mich einfach so gefesselt haben!!! Ich kann es kaum erwarten das endlicher der 9. Teil rauskommt. Ich kann es echt nur jedem weiter empfehlen, wer auf Spannung, Action, Horror, Humor und Liebe steht für den ist es ein absolutes muss. bis jetzt bester anita band 5 von 5 Punktenvon allen anita blake romanen, die ich bisher gelesen habe, ist das mein lieblingsband (bin bis dunkle glut gekommen), denn endlich endlich ACHTUNG SPOILER kommt anita mit jean-claude zusammen... desweiteren find ich es klasse, dass anita mitlerweile so machtvoll ist... also wie gesagt einer meiner liebsten anita blake romane.... die comics kann ich auch nur empfehlen. richtigen fans werden sie gefallen auch wenn sie etwas teurer sind Ein echt gelungenes Buch! 5 von 5 PunktenDie Anita Blake Reihe lohnt sich von Anfang bis Ende. Das ist ein Muss für alle Vampir-Fans. Kann ich nur empfehlen! |
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Warte auf das letzte Jahr: Roman von Philip K. DickTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,65 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453532104, Erscheinungsdatum: März 2006 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Erde steht am Rande der Apokalypse. Seit Jahren schon ist sie in einen sinnlosen intergalaktischen Krieg gegen das insektenähnliche Volk der Riegs verwickelt. Gefährlicher noch als der Feind selbst scheinen jedoch die Verbündeten der Menschen zu sein: die Bewohner des Planeten Lili-Stern haben es vor allem darauf abgesehen, Macht und Einfluss über die Erde zu gewinnen. Generalsekretär Gino Molinari, genannt ?der Maulwurf?, ist der Einzige, der die Erde vor der vollständigen Übernahme durch die Sternmenschen bewahren kann -- doch Molinari leidet an einer tödlichen Krankheit. Als Molinari den Transplantchirurgen Eric Sweetscent als persönlichen Leibarzt anheuert, ist dieser hocherfreut. Eric ist unglücklich verheiratet und seine Frau Kathy nutzt jede Gelegenheit, um ihm seinen Mangel an beruflichem Ehrgeiz vorzuwerfen. Nun bietet sich ihm endlich die Chance auf eine große Karriere. Doch je mehr er versucht, Molinaris Krankheit auf den Grund zu gehen, desto rätselhafter wird diese. Derweil flüchtet sich Kathy in Drogenexperimente und schluckt eine Substanz namens JJ-180. Sie ahnt nicht, dass diese Droge in Wahrheit ein von den Sternmenschen entwickelter biologischer Kampfstoff ist, der die Zeit selbst aus den Fugen geraten lässt. Warte auf das letzte Jahr ist eine Achterbahnfahrt zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Der Roman bietet geniale Ideen im Überfluss, die wie beiläufig in die Geschichte eingestreut werden, komplexe Figuren und eine wahrhaft labyrinthische Handlung. Doch wann immer Dick das Steuer aus der Hand zu gleiten droht, fängt er den Leser mit einer unerwarteten Wendung des Geschehens wieder auf. Zugleich ist der Roman eine ätzende Satire auf die Sinnlosigkeit des Krieges und eine von den Gesetzen der Marktwirtschaft beherrschte Gesellschaft. Angesichts einer auf Gleichförmigkeit programmierten Kriegsmaschinerie scheint sich die Identität des Einzelnen ebenso aufzulösen wie die Grenzen von Zeit und Raum. -- Einer der düstersten und faszinierendsten Romane Philip K. Dicks! --Sara Schade 4 Kundenrezensionen:Gutes Buch, aber nicht Dicks Bestes 4 von 5 PunktenWir begleiten im Buch Dr. Sweetcent, der zunächst persönlicher Arzt eines Großindustriellen, später der des Führers der Menschheit ist. Diese ist durch diplomatische Fehlentscheidungen mitten in einen interstellaren Krieg geschlittert, in dem die eigenen Verbündeten für die Menschen gefährlicher sind als der Gegner. Eine neue Droge, die scheinbar Zeitreisen oder das Besuchen alternativer Realitäten ermöglicht, rundet die "dick'sche" Welt ab. Das Buch ist sicher nicht Dicks bester Roman, doch wer den Stil des Autors mag, der wird auch hier seine Freude haben. Neben den zwischenmenschlichen und den galaktischen Problemen steht wieder eine von Dicks zentralen Fragen im Raum: Was ist die Realität? Interessant finde ich die Antwort, die das Buch mir (andere mögen andere Schlussfolgerungen ziehen) auf diese Frage gegeben hat: Es gibt nicht DIE eine Realität. Doch egal in welcher du lebst, du wirst mit Problemen konfrontiert werden und du musst dich ihnen stellen. Mag auch die Politik mal so und mal anders stehen, du wirst immer die Verantwortung für dein Handeln tragen müssen. Jammere nicht, sondern versuche das Beste aus den Möglichkeiten zu machen, die sich dir offenbaren. Warte auf das letzte Jahr 2 von 5 PunktenInhalt: Die Erde steht am Rande der Apokalypse. Seit Jahren schon ist sie in einen sinnlosen intergalaktischen Krieg gegen das insektenähnliche Volk der Riegs verwickelt. Gefährlicher noch als der Feind selbst scheinen jedoch die Verbündeten der Menschen zu sein: die Bewohner des Planeten Lili-Stern haben es vor allem darauf abgesehen, Macht und Einfluss über die Erde zu gewinnen. Generalsekretär Gino Molinari, genannt der Maulwurf, ist der Einzige, der die Erde vor der vollständigen Übernahme durch die Sternmenschen bewahren kann -- doch Molinari leidet an einer tödlichen Krankheit. Als Molinari den Transplantchirurgen Eric Sweetscent als persönlichen Leibarzt anheuert, ist dieser hocherfreut. Eric ist unglücklich verheiratet und seine Frau Kathy nutzt jede Gelegenheit, um ihm seinen Mangel an beruflichem Ehrgeiz vorzuwerfen. Nun bietet sich ihm endlich die Chance auf eine große Karriere. Doch je mehr er versucht, Molinaris Krankheit auf den Grund zu gehen, desto rätselhafter wird diese. Derweil flüchtet sich Kathy in Drogenexperimente und schluckt eine Substanz namens JJ-180. Sie ahnt nicht, dass diese Droge in Wahrheit ein von den Sternmenschen entwickelter biologischer Kampfstoff ist, der die Zeit selbst aus den Fugen geraten lässt. Offensichtlich gehöre ich nicht zu den Leuten die automatisch jedes Buch des Autors in den Himmel loben. Dieses Buch ist so ziemlich das zäheste und langatmigste Werk das mir in letzter Zeit untergekommen ist. Bar jeglicher Spannung oder eines halbwegs plausiblen Handlungsbogens hangelt sich der Held durch seine persönlichen Probleme mit seiner Frau und seinen verwirrenden Zeitreisen. Als Leser lechzt man förmlich nach irgendeinem Clou der zumindest zum Ende hin der Geschichte den nötigen Pfiff gibt - vergebens. Die Protagonisten ergehen sich in nichtsbringenden Diskussionen und je mehr Zeitreisen Dr. Sweetcent durchführt, umso verwirrender wird die ganze Geschichte. Da wird fleißig in der Zukunft hin und her gesprungen, es werden alternative Handlungsbögen entdeckt, aber wozu? Da keine Zukunft die nötige Wahrscheinlichkeit entwickelt ist alles nur Makulatur. Dick liefert auch keine Begründung warum es auch nur ansatzweise möglich ist durch die Droge in der Zeit zu springen. Es ist halt so und damit hat sich der Leser abzufinden. Punkt. Am Ende des Buches ist man praktisch genau da, wo man auch am Anfang gewesen ist und man (ich) fragt sich: "Und, was sollte das jetzt? Ist das wirklich alles?" Das Buch kann ich definitiv nicht empfehlen. © deval Automaten heiraten nicht 5 von 5 PunktenAllein die Szene, in der ein birnenförmiger Telepath von dem Beteigeuze dem Protagonisten eine tiefenpsychologische Analyse der Ehe liefert, ist unfassbar. Eine Betrachtung von zwischenmenschlichen Beziehungen jagt die nächste, in einer Welt, die irgendwo zwischen Pulp und Metaphysik schwebt. So lieben wir ihn. Ich kann nicht sagen, wie sehr ich Dick bewundere. Zeitreisen unter Drogen 4 von 5 PunktenDer Transplantionsarzt Eric Sweetcent ist weltweit führend auf seinem Gebiet, so kommt es, daß der mächstigste Mann der Erde, Gino Molinari, ihn in seinem Stab aufnimmt. Gino ist verblüfft, denn Molinari scheint todkrank zu sein, strotzt ihn Fernsehauftritten aber vor Kraft und Gesundheit. Schließlich entdeckt Eric sogar eine dritte Version Molinaris, nämlich tot in einer Kühlkammer, von Kugeln durchsiebt. Etwa zur gleichen Zeit kommt seine Frau Kathy, die eine merkwürdige Haßliebe verbindet, in Berührung mit der neuen Designerdroge JJ-180. Schon die Herkunft der Droge ist rätselhaft, die Regierung behauptet, die Alliierten hätten sie zur Vernichtung der Feinde entwickelt, andere behaupten, es sei genau anders herum, dritte behaupten sogar, sie sei auf der Erde hergestellt worden. Wer sie einnimmt, scheint Zeitreisen zu erleben, doch bei dem Versuch, dies zur Veränderung der Gegenwart zur Beendigung des Krieges zu nutzen, scheinen sich Realität und Fiktion zu vermischen. Wie häufig in Dicks Büchern sind einige gute Ideen enthalten, die zu einer atmosphärischen dichten Handlung zusammengepackt wurden, was eine originelle Geschichte ergibt, doch irgendwie bleibt immer der Eindruck zurück, daß sich aus den Ideen mehr hätte machen lassen. Insgesamt ein guter klassischer Science Fiction, aber wer eine gute Zeitreisestory erwartet, dürfte eher enttäuscht werden. |
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