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Produkt-Bild: Sieben - Premium Collection [Blu-ray]

Sieben - Premium Collection [Blu-ray]
mit Brad Pitt, Morgan Freeman, Gwyneth Paltrow, R. Lee Ermey, Richard Roundtree, Regie: David Fincher

Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 20,99

2 Punkte.
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Sieben - Premium Collection [Blu-ray]

Eine Kundenrezension:

Schade ...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
... dass auch diese Blu-ray ohne deutschen HD-Ton veröffentlicht werden wird.

Für mich ein klarer Kaufhinderungsgrund; in der heutigen Zeit gehört auf ein HD-Medium nicht "nur" ein HD-Bild (ob hochskaliert oder neuer Transfer sei dahingestellt), sondern auch ein HD-Ton in deutsch.
Insbesondere bei diesem Film stellt sich der verzweifelte DVD-Film-Fan die Frage, warum dies der Fall ist; da auf der Platinum Edition ein schon überaus beeindruckender discreter 6.1 dts-Ton in deutsch vorhanden war ...

Zumindest für alle, welche eine HD-Anlage aufgebaut haben (vielleicht sogar in 7.1-Aufstellung) eine gewisse Enttäuschung, da David Fincher damals für die Platinum-Edition nochmals selbst mit Hand anlegte.
Und der Ton spielt eben (mal mehr, mal weniger) eine gewichtige Rolle beim Filmgenuß (insbesondere bei diesem Film!).

Für alle, die meinen, man solle sich über den marginalen Unterschied bei den Tonformaten der bisherigen AC3-Spuren bzw. der HD-Formate nicht so anstellen, sage ich nur: dann dürftet ihr euch beim Unterschied zwischen gut hochsklaiertem SD-Bild und "echter" Blu-ray auch nicht anstellen ... ist doch nur ein minimaler Unterschied ...

Ich habe diverse Vergleiche bisheriger DVD's und neu erschienenen Blu-rays durchgeführt und bin eindeutig der Meinung, dass man diesen Unterschied hört (vorausgesetzt man hat das entsprechende Equipment).

Toller Film, schickes Media-Book, sicherlich Warner-übliches gutes HD-Bild, aber beim Ton geschlampt bzw. auf eine bessere (teurere) Abmischung verzichtet.
Nicht das dieser Ton nun grottenschlecht ausfallen wird (ja, ja ... ich weiß: die BD ist noch nicht erschienen), aber ein in allen Belangen sehr gutes Produkt sieht anders aus.
Und hier geht es ja ums Produkt; den Film, kennt sowieso fast jeder und wird sich jeder selbst beurteilen.
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Produkt-Bild: Mars Attacks! [Blu-ray]

Mars Attacks! [Blu-ray]
mit Jack Nicholson, Glenn Close, Pierce Brosnan, Danny DeVito, Michael J. Fox, Regie: Tim Burton

Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 16,99

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Mars Attacks! [Blu-ray]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es ist fast eine Offenbarung, Tim Burtons Mars Attacks! als verdrehte Satire auf den Kassenschlager Independence Day zu sehen, der kurz zuvor in die Kinos kam -- obwohl beide Filme zur gleichen Zeit in Produktion waren. Burtons erstaunlicher, trashiger Tribut an die UFO-Filme der 50er Jahre kommt auf Video tatsächlich besser rüber als im Kino. Die Idee von angreifenden Aliens, die Hollywood-Größen mit der Strahlenpistole nachstellen, ist geschickt subversiv, und die glühbirnenköpfigen animierten Marsmenschen mit ihren komischen Tönen sind ganz schön cool. Aber auf der großen Leinwand wirkte alles ziemlich dünn und eindimensional. Auf Video dagegen wirkt der abgedrehte Humor des Films irgendwie konzentrierter. Unter den irdischen Schauspielern (von denen die meisten für wissenschaftliche Experimente der Marsianer abgeknallt bzw. entführt werden) befinden sich keine Geringeren als Jack Nicholson, Glenn Close, Annette Bening, Pierce Brosnan, Danny DeVito, Martin Short, Sarah Jessica Parker, Rod Steiger, Michael J. Fox, Lukas Haas, Jim Brown, Tom Jones und Pam Grier. --Jim Emerson

Amazon.de DVD-Bewertung


Die Produktionsnotizen, die sich über die Special Features der DVD aufrufen lassen, sind sehr gut gemacht (auch wenn es natürlich anstrengend ist, einen längeren Text am Fernsehbildschirm zu lesen). Nur wecken die darin veröffentlichten Zitate von Tim Burton noch stärker den Wunsch nach einem durchgängigen Audio-Kommentar, den der Film ganz sicher verdient hätte und der Mars Attacks! zu einer rundum perfekten DVD machen würde -- denn ihre Bildqualität und die Genauigkeit ihrer Farben ist selbst für dieses Medium noch beeindruckend. --Jim Emerson
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4 Kundenrezensionen:

Star-Aufgebot in Spiel-Laune
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nur wenige Regisseure schaffen es, große Star-Ensembles zu einem homogenen Ganzen zu verbinden. Einer von ihnen ist Tim Burton. Wen er in seiner Hommage an den Sci-Fi-Trash der 1950er Jahre vor der Kamera hat, ist einfach nur beeindruckend. Jack Nicholson als US-Präsident und als Casino-Besitzer, Glenn Close als First Lady, Natalie Portman als deren Tochter, Pierce Brosnan als schmieriger Professor, Rod Steiger als kriegsgeiles Militäroberhaupt, Michael J. Fox als Nachrichtensprecher, Sarah Jessica Parker als Talk-Masterin, Annette Bening als Spät-Hippie, hinzu kommen noch Auftritte von Danny DeVito, Pam Grier, Tom Jones, Jack Black und Christina Applegate - um nur ein paar zu nennen.
"Mars Attacks!" spaltet die Meinungen der Filmfans. Die einen sehen einen schwachsinnigen Science-Fiction-Film, die anderen eine gelungene Parodie. Eine Mitte gibt es eigentlich nicht. Eines schönen Tages taucht plötzlich eine fliegende Untertasse, schlicht in silber, weit weg vom schicken Raumschiff-Design von "Star Wars" und "Star Trek". Was wollen die Marsianer? Und warum reagieren sie ausgerechnet auf eine Friedenstaube so verstimmt, dass sie erstmal ein Massaker während einer Live-TV-Übertragung anrichten? Nun ja, betrachtet man den Film, würde ich sagen: Aus hundsgemeinem Spaß, weil sie so ein Massaker anrichten können. Die Menschheit ist jedenfalls machtlos - glaubt man zumindest.
"Mars Attacks!" ist ein irrer Spaß. Die Darsteller agieren so übertrieben, dass es Spaß macht, ihnen zuzusehen. Burton zeigt vor allen Dingen, dass die Mars-Invasion niemanden verschont, egal ob Trailer-Park-Bewohner oder Präsident einer Wirtschaftsmacht. Und wie er Wahrzeichen der Erde und kirchliche Einrichtungen, unabhängig der Konfession, in Schutt und Asche legt, das ist schon großartig!
Nicht typisch Burton, aber genial!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Von Tim Burton ist man stets düstere Schönheit gewöhnt, aber dennoch ist dieser Film sehenswert! Typischer Burton-Humor und auch ohne die dunklen Bilder einfach genial!
miese DVD Qualität
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich möchte nicht den Film selbst bewerten, das ist halt geschmackssache, sondern lediglich die Qualität der DVD Umsetzung.

Vielleicht haben einige andere Rezensenten die Bildqualität noch auf einem Röhrenfernseher bewertet, um zu dem Schluss zu kommen, es würde eine gute Bildqualität vorliegen. Ich setze einen Full HD 107 cm HDMI Fernseher ein und ich habe bereits viele DVD's deren Qualität deutlich besser ist, als die Qualität dieser DVD Umsetzung.

Das Bild wirkt sehr streifig (horizontal) so als wenn die verwendete Zeilenanzahl deutlich geringer ist als die eigentliche PAL Auflösung zuläßt. Dadurch wirkt der Film sehr unscharf und ist nicht schön anzusehen. Für einen Film auf DVD und von diesem Produktionsjahr kann man technisch deutlich mehr erwarten oder bringen die Macher bald ne Blu-ray raus und dort ist dann zwar keine Blu-ray Qualität aber immerhin schon eine gute DVD Qualität dann drauf zu sehen ???!!!???

Weil ich das eine ziemlich Zumutung finde, daß hier doppeltes Geld genmacht wird auf Kosten der Kunden gebe ich nur ein Stern, damit der Qualitätsmangel auch auffällt und nicht in den anderen Rezensionen untergeht.

Zudem ist der Film mal wieder in einem extremen Widescreenformat auf die DVD gebracht worden. Somit liegen 40% der Bildschrimfläche als schwarze Balken vor und der Rest ist streifig und unscharf. Da macht DVD Fernsehen richtig Spass, lach.
Guter Film, Schlechte Bildqualität
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Mars Attacks zeigt eine klassische Alieninvasion, super in Szene gesetzt und sehr lustig. 4 Sterne für den Film.
Jedoch ist die Bildqualität so dermaßen schlecht. Selbst eine Fernsehausstrahlung sieht besser aus. Ich habe den Film auf einen 37 Zoll Full HD über die PS3 geguckt. 1 Stern für die Bildqualität. Ich hätte die DVD nicht gekauft, wenn ich das vorher gewusst hätte.

Insgesamt vergebe ich 2 Sterne.
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Produkt-Bild: Timecop [Blu-ray]

Timecop [Blu-ray]
mit Jean-Claude Van Damme, Mia Sara, Ron Silver, Bruce McGill, Gloria Reuben, Regie: Peter Hyams

Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 15,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Timecop [Blu-ray]

Eine Kundenrezension:

Zugreifen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
der film ist top und die dvd leider out of print habe richtig tief in die tasche greifen müssen für diesen streifen und er ist es definitiv wert jetzt gibt es ihn auf blueray und dass wesentlich günstiger als auf dvd
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Produkt-Bild: Lost in Space [Blu-ray]

Lost in Space [Blu-ray]
mit William Hurt, Mimi Rogers, Heather Graham, Gary Oldman, Regie: Stephen Hopkins

Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 16,99

Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Lost in Space [Blu-ray]
Produkt-Bild: Einer flog über das Kuckucksnest [Blu-ray]

Einer flog über das Kuckucksnest [Blu-ray]
mit Jack Nicholson, Louise Fletcher, William Redfield, Michael Berryman, Sydney Lassick, Regie: Milos Forman

Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 16,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Einer flog über das Kuckucksnest [Blu-ray]

3 Kundenrezensionen:

Über Qualität lässt sich eben nicht streiten!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe mir den Film mit wenigen Erwartungen gekauft. Dachte mir "NA ein so alter Schinken wird wohl nicht sooooo gut aussehen"
Pustekuchen! Der Film wurde Liebevoll Restauriert und zu einem Optischen Leckerbissen! Wenn man sich eines der Zahlreichen Extras anschaut kann man sehr gut den Unterschied erkennen, da diese nicht aufgearbeitet wurden.
Kleines minus gab es wegen dem Ton, allerdings ist dies kein Film der von irgendwelchen Special Effekten leb sondern von seiner Story. Von daher ist dies ausser acht zu lassen.
Film ist natürlich Klasse, ein Oscar gekrönter Film eben.

Wer auf Klassiker steht... ZUGREIFEN! ;)
Einer der besten Filme überhaupt!!!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Film: der absolut überragende Oberhammer!!! Jack Nicholsons unglaubliche Präsenz haut mich jedes Mal vom Hocker. Louise Fletcher, Danny DeVito, Christopher Lloyd - in weiteren Rollen - alle ideal besetzt. Regie: Milos Forman (z.B. auch "Amadeus"). Bild und Ton gehen auf der DVD dem Alter des Films entsprechend (von 1975) völlig in Ordnung. Blu Ray: weiss ich nicht. Einer der besten Filme überhaupt! Gehört in jede Sammlung.
Ein Klassiker auf einer sehr guten Blu-ray!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für all jene, die diesen Klassiker noch nicht gesehen haben eine kurze Inhaltsangabe: Randle McMurphy(Jack Nicholson) wird von einer Strafanstalt zur Beobachtung in eine Anstalt für psychisch Kranke überstellt, dort muss er erstmal unter Beweis stellen, dass er auch wirklich verrückt ist, also stiftet er Unruhe und lehnt sich gegen die teils unsinningen und unmenschlichen Regeln auf. Als er erfährt, dass er nun erst dann wieder entlassen werden kann, wenn man ihn für geheilt erklärt, beschließt er auszubrechen, aber nicht ohne vorher noch eine große Abschiedsparty zu geben, doch diese läuft schrecklich aus dem Ruder.
Die Blu-ray bringt diesen Klassiker nun in wirklich guter Qualität ins Heimkino. Die BD ist der DVD in allen Belangen überlegen. Das Bild ist für einen 35 Jahre alten Low Budget Film wirklich sensationell, besonders die Nahaufnahmen sind wirklich detailliert und zeigen jede Falte und jedes Haar. Die Farben sind dem Thema entsprechend nicht kräftig sondern dezent gehalten. Leichtes Graining ist vorhanden, welches auffälligerweise gegen Filmende hin stärker wird, aber noch nicht störend wirkt.
Ein Audiokommentar, ein 48min Making of und zahlreiche deleted Scenes runden diese gelungene BD ab.
Da Warner diese BD wieder für den Weltmarkt produziert hat, hat man als Sammler die Wahl. Mein Tipp: Die wirklich schöne Book-Edition aus den USA!
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Produkt-Bild: Alarm im Weltall [Blu-ray]

Alarm im Weltall [Blu-ray]
mit Warren Stevens, Leslie Nielsen, Anne Francis, Earl Holliman, Walter Pidgeon, Regie: Fred McLeod

Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 16,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Alarm im Weltall [Blu-ray]

Amazon.de


Leslie Nielsen spielt die Hauptrolle in einem Klassiker des Science-Fiction Films: Alarm im Weltall ist nicht nur aus filmhistorischer Sicht einen eingehenderen Blick wert.
Ein Raumkreuzer der Erde unter Commander Allen (Leslie Nielsen) trifft im Jahr 2200 in einem entfernten Winkel des Weltalls auf ein verlorenes Schiff der eigenen Flotte. Die Besatzung ist bis auf den Wissenschaftler Morbius (Walter Pidgeon) und dessen Frau Opfer einer mysteriösen Raumkrankheit geworden. Nach der Geburt von Töchterchen Altaire (Anne Francis) starb auch Morbius Frau. Vater und Tochter führen seitdem mit Roboter ?Robby? ein geradezu idyllisch anmutendes Leben. Allerdings verbirgt sich hinter der Entstehung des Roboters ein Geheimnis: Morbius hat ihn nach den Bauplänen und Anweisungen der längst untergegangenen Kultur der Krel gefertigt, deren Infrastruktur und merkwürdige Wissenschaft noch immer intakt ist und genutzt werden kann. Als sich Morbius Tochter in Commander Allen verliebt wird das Schiff von einem unsichtbaren Wesen attackiert.
Alarm im Weltall nimmt sich im Rückblick wie ein verzweifelter Versuch aus die ?Space Opera? wiederzubeleben, der das Genre in den fünfziger Jahren seine Blütezeit zu verdanken hatte. Im Vergleich zum Konkurrenzprodukt Metaluna 4 antwortet nicht lässt Alarm im Weltall mit seinen, für die damalige Zeit, grandiosen Produktionswerten am ehesten erahnen, welchen Weg das Genre schließlich mit 2001-Odyssee im Weltraum und Star Wars einschlagen sollte. Der Plot greift zudem Motive der avancierten Genreliteratur auf, in der es im Kern um die Darstellung von Ideen und Gefühlen geht ? ein Ansatz der bis dahin im SF-Film unbekannt war. Die Handlung ist unter diesem Gesichtspunkt durchaus als Traumprojektion zu sehen. Es geht um elementare Themen wie die Trennung von Vater und Tochter und die Erlösung durch den Traumprinzen. Es sind die Grenzen, an die der Aufbruch ins Weltall unweigerlich stößt und die die Figuren wie in einem Spiegel auf ihre Erdenexistenz zur¸ckwirft.
Alarm im Weltall war eine der letzten Großproduktionen bevor Ausgangs der fünfziger Jahre die B-Movie Welle auf Monster und Mutationen setzte und die Space Opera bis weit in die siebziger Jahre hinein verdrängte. Thomas Reuthebuch
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4 Kundenrezensionen:

KULT!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer sich für Science Fiction interessiert und diesen Meilenstein nicht kennt:
Diese DVD kaufen!
Alarm im Weltall Premium Edition
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Selten war die Bezeichnung "Premium" zutreffender als bei der Premium Edition von "Alarm im Weltall"! Warner Home Video setzt hiermit Maßstabe und spendierte dem Film von 1956 zum 50sten einen neuen Transfer und brachte ihn in unterschiedlichen Editionen auf den Markt. Ich habe noch nie eine technisch derart gut präsentierte Wiederveröffentlichung eines älteren Films gesehen: Keine Kratzer, kein Staub, keine Unschärfen sondern im Gegenteil ein frisches, farbenfrohes und kontrastreiches Bild sowie perfekter Bildstand. Der deutsche Ton wurde jedoch nur sanft nachbehandelt und weist die typische, blecherne Charakteristik älterer Filme auf was m.M.n. allerdings auch ok ist, da authentisch. Der englische Ton wurde 5.1 abgemischt.
Hinzu kommen haufenweise Extras (inkl. einer TV-Episode und einem kompletten Spielfilm (!) in denen Robbie wiederverwertet wurde) sowie Hintergründe und Interviews mit Genre-Ikonen wie Steven Spielberg, George Lucas, Ridley Scott und James Cameron. Na, und Leslie Nielsen kommt natürlich auch zu Wort.

Ich habe eine Menge jüngerer Filme auf DVD und BR gesehen, die deutlich schlechter aussahen als dieser 50 Jahre alte Kultstreifen. Eine angemessene Wiederveröffentlichung eines der Meilensteine des SF-Kinos --- uneingeschränkt empfehlenswert!

Abspielgeräte:
Sony BDP-S760
Sharp Aquos LC-40LE700E
Alarm im Weltall
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Gute Special-Effects für die damalige Zeit, Handlung gibt auch zu Denken und Lesslie Nielsen kann auch nicht nur den Komiker spielen!
Id vs. ego
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In the 23rd century a rescue ship is sent to the planet Altar to look for survivors of an earlier expatiation. They find nothing except an ominous voice warning them not to land. What would you do?

Notice that the investigating party is the captain, first officer, and medical doctor. Can you say "Star Trek?"

This movie has many plusses as both sociological (people like to compare this to Shakespeare's "The Tempest"). Visual from the color of the sky to the accoutrements of Altiara (Anne Francis). The speculation on what would you do in this situation. And the introduction of Robby the robot who went on to be a star in other movies and a guest on many TV programs.

The movie was great I watch it over and again. However it made a major deviation from the book or the book by W.J. Stuart, also written in 1956, deviated from the movie.

Mrs. Miniver
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Produkt-Bild: A Nightmare on Elm Street (Steelbook) exklusiv bei Amazon.de [Blu-ray]

A Nightmare on Elm Street (Steelbook) exklusiv bei Amazon.de [Blu-ray]

Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 24,97

2,5 Punkte.
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Zoom ± Produkt-Bild: A Nightmare on Elm Street (Steelbook) exklusiv bei Amazon.de [Blu-ray]

3 Kundenrezensionen:

Vieles anders - aber nicht schlechter
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Remake von Nightmare on Elm Street hat ja schon im Vorfeld für Diskussionen gesorgt, da Robert Englund nicht mehr den "Freddy" spielt.
Doch wenn man den Film mal aus dieser nähe weg nimmt, ihn teilweise als eigenständigen Film sieht, dann ist er grundsolide und auch sehenswert, nicht perfekt aber gut.
Das Grundszenario ist das gleiche geblieben: Freddy wurde von den Eltern getötet und rächt sich in den Träumen, alles bekannt alles beliebt. Doch nun haben die Macher noch mehr Querverbindungen zwischen den Charakteren hergestellt, also nicht einfach die Story des ersten Teils 1:1 übernommen. Es war für mich so dann doch noch etwas überraschend, selbst wenn man den erstne Teil gesehen hatte, auch wenn man wusste, dass früher oder später eine Verbindung kommen muss.
Natürlich wurden Mordszenen teilweise aus dem erstne Teil fast gleich übernommen, aber ich sehe das eher als Tribut und nicht als billige Nachmache.
Auch in diesem Teil kann Freddy mal einen lustigen, dummen Kommentar ablassen, schließlich hat er in der Original Reihe seinen richtigen Sarkasmus auch erst im 3. Teil gelernt.

Für mich ist es ein gutes Remake, das anders ist, aber trotzdem dem Original nicht so wirklich nachsteht. Natürlich kann der "Legenden" - Status und die "Vorreiter" Rolle nicht übertroffen werden und trotzdem ist es ein sehenswerter guter Film, den ich jedem der Horror Unterhaltung genießt ans Herz legen kann.
Und Freddy wird auch überzeugend gespielt.
Das ist nicht Freddy!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Alle die Freddy Krüger in diesem Film erwarten muss ich leider enttäuschen. Der zynisch/sarkastische Killer wurde in diesem Film gegen einen wortlosen Kinderschänder ausgetauscht. Wenn man das ganze unter einem anderen Namen präsentieren würde wäre es vermutlich ein netter Film für zwischendurch. Fans der Nightmare-Serie werden enttäuscht sein. Von mir gibts daher 1 Stern!
Versuch gescheitert
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Alle die einen nervenaufreibenden, stellenweise zynisch - lustigen aber blutigen Horrorfilm erwarten, werden maßlos enttäuscht werden. Die Handlung ist völlig daneben (dabei gab es doch eine gelungene Vorlage ihr Deppen!), die Schauspieler zu 95% fehlbesetzt bis grottig, kaum Spannung, vorhersehbare Schockmomente (und ich bin echt schreckhaft, aber habe mich nicht einmal erschrocken geschweige denn gegruselt!).
Das einfache, aber logische Prinzip des Originaldrehbuchs wurde durch eine Möchtegerntwisthandlung ersetzt, die einen durchweg den Kopfschütteln lässt.
Einzig Jackie Earl Haley sorgt dafür, dass ich 2 Sterne gebe, ok er ist nicht Robert Englund, aber er braucht sich auch nicht hinter ihm verstecken, eine Kultfigur zu ersetzen ist ja nun mal in der Regel zum Scheitern verurteilt. Er macht das beste draus und ist der einzige Lichtblick des Films, was leider nichts rettet.
Finger weg und lieber zum 300. Mal das Original anschaun.
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Produkt-Bild: Sex and the City 2 (Special Edition im Hochglanzformat) [Blu-ray]

Sex and the City 2 (Special Edition im Hochglanzformat) [Blu-ray]

Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 28,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Sex and the City 2 (Special Edition im Hochglanzformat) [Blu-ray]

Produktbeschreibung


"Fun, Fashion and Friendship" spielen auch in Sex and the City 2 die Hauptrolle ? und damit nicht genug: Carrie (Sarah Jessica Parker), Samantha (Kim Cattrall), Charlotte (Kristin Davis) und Miranda (Cynthia Nixon) beißen erneut kräftig in den Big Apple ? ihr hektisches Leben und ihre komplizierten Beziehungen stehen in diesem wahrhaft prickelnden Sequel wieder im Mittelpunkt.

Wenn man ?Ja? sagt ? wie geht es dann eigentlich weiter? Die Ladys haben sich jeden Wunsch erfüllen können, aber so wie wir Sex and the City kennen, beschert ihnen das Leben dennoch neue Überraschungen ? diesmal als glamouröses Abenteuer unter südlicher Sonne: Die Freundinnen reisen von New York in eines der exotischsten Paradiese dieser Erde, wo das Leben eine nie endende Party ist und jeden Moment etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Dieser Fluchtpunkt präsentiert sich den vier Freundinnen genau zur rechten Zeit, denn sie haben gerade begonnen, gegen die traditionellen Rollen der Ehefrau und Mutter zu rebellieren. Manchmal muss man einfach alles hinter sich lassen ? aber natürlich nicht die Girls...

Sex and the City 2

Sex and the City 2

Sex and the City 2

Sex and the City 2

Sex and the City 2

Sex and the City 2

Sex and the City 2

Sex and the City 2

Sex and the City 2
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Eine Kundenrezension:

Film war 1A
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Alle sagen dass der Film schlecht oder gar nicht mehr SATC like war. Find ich nicht. Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda geben in diesem Film wieder alles und entführen uns dabei nach Abudabi ("Das neue Dubai" laut Film). Glamour, Krisen, ein Urlaubsflirt mit Folgen und das in mehr als 2 Stunden Film! Echt SUPER!
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Produkt-Bild: Inception [Blu-ray]

Inception [Blu-ray]
mit Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page, Tom Hardy, Ken Watanabe, Regie: Christopher Nolan

Blu-ray von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 23,97

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2010
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4 Kundenrezensionen:

Überbewertet!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Die meisten, die in diesen Film stürmen, erwarten sich wahrscheinlich eine Art " 'Oceans 113' mit gigantischen Effekten für Intellektuelle", weil die Presse von ach-so-vielen Traumebenen schwärmt und davon, wie surreal und irreal das alles sein soll und daß man nach der Vorstellung selbst nicht mehr wisse, was real sei.......blalblabla und lächerlicher Unfug. Überdeutlicher und langatmiger hat einem noch kein Film ständig ins Hirn gerammt, auf welcher Ebene man sich gerade befindet.....Bis das Spektakel wirklich losgeht(abgesehen von den ersten 15 Minuten) dauert es erstmal ca.1 Stunde mit der Einführung und Vorstellung der Figuren.Die darstellerischen Leistungen sind auf gewohnt guten Niveau,es sticht aber ausser Dicaprio und Page niemand wirklich hervor.Die Effekte waren schön anzusehen und perfekt in Szene gesetzt obwohl manches ziemlich sinnlos für den Film ist......was ist die Bedeutung einer sich biegenden Straße, was bringen die malerisch explodierenden Obststände? Nichts.Die Sequenz im Hotel toll aber definitiv wieder viel zu lange und an seinem Höhepunkt wird ausgerechnet eine Schneelandschaft-Ballerei präsentiert, die die miese James-Bond-Action der Roger-Moore-Jahre zu kopieren versucht......

Fazit:
Während des Filmes, etwa nach der ersten Stunde, fallen einem alle möglichen Twists ein, wie das wohl enden könnte, und man findet sie als Zuschauer alle interessant, nur um am Ende festzustellen, daß der Film den twistlosesten alle Wege direkt in das absolut vorhersagbarste Ende geht. So vorhersagbar, daß man gewettet hätte, daß es garantiert nicht so dämlich enden kann.Äußerst ärgerlich und meiner Meinung nach hat das dem Film den Todesstoß versetzt....Außerdem wie bereits angemerkt mit 148 Minuten ca. 40 Minuten zu lange, die eigentlich nur dazu verwendet werden dem Zuschauer alles genau zu erläutern,da man ja anscheinend angenommen hat das der gemeine Kinogänger zu blöd ist dem Film zu folgen....Trotz allem noch 3 Sterne für die Idee und die nette Umsetzung.
"Einführung" in Nolans Vorstellungskraft.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nolan versteht es wie kein anderer, Mainstream-Blockbuster auf höchstem Niveau zu drehen. Im Gegensatz zu z.b. Cameron's lächerlichem "Avatar".
"Ein Gedanke ist wie ein Virus." Nolans bahnbrechendes Kino!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich konnte anfangs nicht verstehen, warum Christopher Nolan nicht den dritten Batman verfilmt, sondern sich diesem Traumepos widmete. Nun kann ich kaum noch an Batman denken, weil "Inception" nicht nur der beste Film 2010, sondern auch einer der besten Filme aller Zeiten für mich ist. Und das nicht zuletzt, weil er so umstritten auf das Kinopublikum wirkt, wie zum Beispiel "Avatar". Diese beiden Kaliber kann man aber in keinem Fall vergleichen.
"Inception" ist so markant und packend, weil er die Dimensionen sprengt, die wir bisher gekannt haben und dies auf eine unnatürlich faszinierende Art macht.

!ACHTUNG WEGEN EVENTUELLER SPOILER!

In der Geschichte geht es um den Extractor Dominic Cobb, der durch das Eindringen in fremde Träume wichtige Informationen stehlen kann. Damit verdient er sein Geld, um zurück zu seinen Kindern zu gelangen, weil er gesucht wird. Er soll eine Frau umgebracht haben. Mit einem neuen Team soll er für den japanischen Geschäftsmann Saito eine sogenannte Inception durchführen, statt eines Gedanken zu "extrahieren", soll er nun eingepflanzt werden. Wenn Cobb das schafft, könnte er wieder zu seinen Kindern zurück...

Die Handlung klingt zunächst sehr simpel, ist aber durch die Logik der Träume und deren Regeln ein anspruchsvolles Werk. Nolan nimmt sich für die Erklärung und Einführung in das Traumuniversum viel Zeit, macht es aber dem Zuschauer, wie gewohnt nie zu leicht. Durch die neue "Architektin" Ariadne wird dem Zuschauer Alles nötige erklärt. Und dies zu erleben ist einfach der Wahnsinn: Es geht nicht nur in einen Traum... Es werden sogar Träume in Träumen durchgeführt, um somit tiefer in das Unterbewusstsein einzudringen und somit schneller und sicherer an Informationen zu gelangen oder auch Gedanken einzupflanzen.
Für den finalen Auftakt (der Inception) gehen Cobb und seine Mannschaft in drei Traumebenen. Da dies aber sehr instabil sei, benötigen sie ein Serum, dass so stark ist, dass man nicht gleich wieder aufwacht. Dadurch kommt aber auch eine große und elementare Gefahr ins Spiel: Der Limbus. Dieser ist ein Traumraum, in den man fällt, wenn man stirbt und nicht aufwacht.

Das sind nur die wichtigsten Elemente des Films, in den zweieinhalb Stunden bekommt man im Prinzip einen Crashkurs in Nolans geniale Idee. Man erfährt viel über allgemeine Traumregeln, zum Beispiel, wie man plötzlich aus einem Traum aufwacht, warum man sich nicht erinnern kann, wie man dort hin gekommen ist usw. Das macht "Inception" so ungemein interessant, weil mit dem Thema eigentlich jeder etwas anfangen kann. Man sollte aber nicht auf zu abgedrehte Träume hoffen, denn diese sind immer sehr real gehalten, was aber auch Sinn macht, denn zum einen werden größere Veränderungen von den Projektionen (Menschen in Träumen, die aus dem Unterbewusstsein kommen) erkannt und diese gehen dann auf den Träumer los und zum anderen sind doch unsere Träume doch auch selten mal so irreal, dass wir uns nach dem Aufwachen an den Kopf packen. Ich kann in diesem Bezug natürlich nur aus meiner Sicht sprechen... Fakt ist aber, dass wir uns an dem orientieren, was wir kennen, das heißt Orte und Personen, mit denen wir zu tun haben.
Dennoch sind die Traumphasen keineswegs langweilig, nein! Das Geniale ist, dass die physikalischen Gesetze ihre Kraft in Träumen verlieren können, zum Beispiel, als der Van von der Brücke stürzt und in dem Hotel plötzlich Schwerelosigkeit herrscht.
Auch die Idee mit dem Tresor, der die wichtigen Erinnerungen oder Geheimnisse versteckt, ist einfach großartig umgesetzt.

In diesem ganzen Hin und Her der Träume hat Nolan eine spannende Geschichte eingebracht, die sich hauptsächlich um Cobb dreht. Sein Hintergrund ist der Kern des Films und ausschlaggebend für die meisten Ereignisse. Zudem bringt er ethische Fragen auf, zum Beispiel wann man loslassen muss, um einen geliebten Menschen zu verabschieden. Für mich ist die Idee der Inception das größte Thema für Diskussionen, denn die Vorstellung von Menschen, die während unseres Schlafs uns einen einfachen, aber effektiven Gedanken einpflanzen, der uns dann plötzlich verändert, ist nicht nur real, sondern auch ehrlich gesagt erschreckend... Auch die Frage nach der Realität spielt eine große Rolle und fasziniert genauso, wie damals in "Matrix"!
Weiterhin ist die Art, wie Nolan Spannung aufbaut und sie immer weiter und weiter spannt eine Kunst für sich: Schon die erste Stunde lebt von einer besonderen Atmosphäre. In der zweiten Hälfte besteht der Film im Prinzip aus einer großen Actionszene, die so packend ist, dass man nach dem bahnbrechenden Finale erstmal durch atmen muss!
Im ganzen Film glänzen dazu hervorragende Schauspieler, allen voran Leonardo Di Caprio, der mittlerweile für mich einer der besten im Moment ist, die aktuell auf der Leinwand zu sehen sind. Dazu die tolle Ellen Page, die schon in "Juno" perfekt gespielt hat. Dazu noch Ken Watanabe, Cillian Murphy, Joseph Gordon-Levitt oder auch Michael Caine in einer kleinen Rolle. Allerdings spielt Caine in so vielen Nolanfilmen mit, dass ich es immer schwer habe mich ihn in einer neuen Rolle vorzustellen...^^

Vom optischen her ist "Inception" ebenso faszinierend, wie storymäßig. Obwohl Noaln dafür bekannt ist, wenige Special Effects zu benutzen, kommen hier viel mehr zum Einsatz, als in "The Dark Knight". Diese tun aber ihre Arbeit und auch Wirkung, besonders in der Limbusszene, oder wenn ein Traum kollabiert. Dennoch legt der Regisseur wieder viel Wert auf Live Action und besonders der Kampf in der Schwerelosigkeit ist einfach atemberaubend. Und obwohl "Inception" im Prinzip kein richtiger Actionfilm ist, so geht es in den zweieinhalb Stunden richtig zur Sache.
Und zum Glück hat sich Nolan auf keine nervige 3D Version eingestellt, die versucht aus so einem Meisterwerk unnötiges Geld zu schlagen...

Obendrauf gibt es einen genialen Score vom Komponistengenie Hans Zimmer, der wieder mal beweist, dass er einer der Besten seines Faches ist. Ein packendes Hauptthema und eine atmosphärische Komposition, die die Bilder zu 100 % unterstützen und die Gefühle und Emotionen noch verstärken!

Meine Freunde und ich waren nach dem ersten Sehen einfach nur sprachlos. Ich musste durch atmen und das Geschehen erstmal sacken lassen. Nach dem ersten Mal kann man unmöglich Alles verstehen, dazu gibt es zu viele kleine Details und Hinweise auf eventuelle Filmfehler oder Logiklöcher. Selbst nach dem zweiten Mal gucken hatte ich eigentlich Alles verstanden, weil ich mich auf Alles sehr konzentriert habe. Dennoch gibt es viele Sachen, die wahrscheinlich nie ganz gelüftet werden. Zum Beispiel die Theorie, die am Ende des Films aufgeworfen wird. Diese Sachen sind es, die "Inception" zu einem der besten Filme aller Zeiten macht. Jeder interpretiert ihn anders und jeder kann sich was anderes vorstellen. Dieser Film bedient sich weniger daran, etwas vorzugeben, als dem Zuschauer selbst etwas abzuverlangen.
Ich kann einige negative Kritiken verstehen, aber ehrlich gesagt sind viele dieser Kritiken Ursachen davon, dass entweder einige Sachen nicht ganz verstanden worden sind oder auch dass Viele sich mit dem Ende nicht zufrieden geben. Auch die Begründung, dass ein paar Leuten hier der Film, trotz seiner komplexen Aufbauweise, zu einfach gestrickt ist, kann ich nicht nachvollziehen, denn "Inception" ist, so wie er ist, schon anspruchsvoll genug. Aber ich will mich nicht daran aufhalten. Jeder soll entscheiden, ob er diesen Film mag oder nicht. Ich zu mindestens, empfinde Nolans Werk als ein Stück Filmgeschichte, das nicht nur über Nacht zu einem meiner neuen Lieblingsfilme geworden ist, sondern auch ein faszinierendes Werk über Gegenwart und Zukunft darstellt.
Eine Traumwelt voll technischer Brillianz aber auch charakterlicher Armut
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Stellt man Inception in eine Reihe mit den üblichen Sommer-Blockbustern, die Jahr für Jahr von Hollywood am Fließband produziert werden, dann müsste man dem Film schon aufgrund seiner technischen Raffinesse 5 Sterne verleihen. Allerdings müssen sich der Film und Regisseur Christopher Nolan durch die Filmhistorie und die vorgegebene Erwartungshaltung dann doch höher angesetzte Kritik gefallen lassen, als jeder Jerry Bruckheimer Streifen.
In dieser Kritik ist der Film nicht perfekt, sondern offenbart klare Schwachstellen, die ich versuche, mit dieser Rezension aufzuzeigen für all diejenigen, die an einer abweichenden Betrachtung interessiert sind.

Wie es völlig zurecht von so ziemlich allen Seiten bezeugt wird, fußt der Film auf einem Fundament, das über alle Zweifel erhaben ist. Er hat eine durchdachte Grundidee, ist stilsicher und zeugt von großer, technischer Qualität. Allein als visuelles Erlebnis bietet der Film über seine ganze Länge Überzeugendes und sollte schon aus diesem Grund absolut zur Pflichtschau gehören. Das mag man für selbstverständlich halten, ist aber leider im Bereich der (Action)-Blockbuster aufgrund der, auf wirtschaftlicher Ebene sogar verständlichen, wachsenden Risikoscheue bei den großen Filmstudios nur noch sehr selten anzutreffen. Der Kern meiner Kritik an dem Film ist jedoch ganz anders geartet.

Inception hat einfach keine emotionale bzw. charakterliche Tiefe, er hat kein Herz. Der Film ist extrem unterkühlt, bis in die kleinste Ecke durchgestylt und erzählt seine Geschichte mit äußerst grob gezeichneten Figuren, die nicht das tragen können, was an gedanklicher und visueller Wucht präsentiert wird. Nolan war schon immer mehr ein begeisterter Techniker, der lieber in seiner Garage an handwerklichen Details gefeilt hat, als seinen Charakteren bemerkenswerte und skurril-erinnerungswürdige Züge zu verleihen, mit der wohligen Ausnahme von Teddy in Memento und des Jokers in The Dark Knight. Hier aber bin ich zum ersten mal richtiggehend enttäuscht von der Belanglosigkeit und der glatten Kalkuliertheit, mit der die agierenden Personen dargestellt werden.
Das liegt nicht an den Schauspielern, sondern an dem dünnen Material, mit dem sie arbeiten müssen. Ganz extrem fällt das bei den beiden Frauenrollen auf. Während bei der einen (Mal) der große Fehler gemacht wird, sie fast ausschließlich als unsympathische Gedankenprojektion darzustellen, was die Emotionalität der Beziehung zum Helden (Cobb) in einem sehr entscheidenden Moment total untergräbt, muss die andere (Ariadne) als dumpfe Fragenstellerin für die Zuschauer herhalten, um ihnen die Traumregeln des Films ellenlang zu erklären; Quasi eine wandelnde Bedienungsanleitung.
Diese Beschränkung der Charaktere auf reine Funktionen in der Gleichung des Films zieht sich wie ein roter Faden durch die komplette Spielzeit. Ironischerweise bleiben sie dadurch genau auf dem Level stehen, welches eigentlich nur den unwichtigen Gegnern zugedacht wurde, die in den Actionsequenzen als Kugelfänger herhalten müssen: Sie sind uninteressante Projektionen.

Warum soll man Interesse an einem Paar entwickeln, dessen beste Gedankenkreation es ist, in einer frei gestaltbaren Traumwelt und im Verlauf von mehreren Jahrzehnten äußerst öde Aneinanderreihungen von Wolkenkratzern zu "bauen"? Ist das ernsthaft die Vorstellung Nolans, was sich ein Liebespaar in deren innersten Träumen wünscht? Warum sollte man mitfiebern, ob der alles entscheidende Job wirklich klappt, wenn die zugrunde liegende Vater-Sohn-Beziehung nicht über lahme Klischees herauskommt und deswegen überhaupt nicht anrühren kann? Und letzten Endes: Warum sollte man sich mit der fadenscheinigen Ambivalenz am Ende des Films beschäftigen wollen, wenn einem das Schicksal der Charaktere sowieso relativ egal ist?

Das ist dann auch der entscheidende Grund, warum sich Inception zwar auf technischer und gedanklicher Ebene ohne Weiteres mit jedem Actionfilm-Klassiker, zum Beispiel mit einem Terminator 2 messen kann, aber bei dem Thema der Emotionalität und der Resonanz der Charaktere klanglos untergeht. Die Marke einer Sarah Connor, eines Terminators, eines John Connors (selbst eines Jokers in The Dark Knight) erreicht kein Cobb, keine Ariadne und keine Mal.
Ich prophezeie schon jetzt, dass man den Film in Zukunft immer wieder aufgrund seiner technischen Brillianz zitieren wird, aber niemand auf die Idee kommt, einen tiefergehenden Gedanken an die Figuren zu verschwenden. Sie sind keine erinnerungswürdigen Abbilder unserer Zeit, mit denen man sich im Nachhinein gerne beschäftigen möchte. Das macht dann aus Inception zwar einen äußerst sehenswerten Film, aber auch zum schnell verdaulichen Fastfood der Emotionen. Schade.
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mit Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano, Hugo Weaving, Regie: Andy Wachowski, Larry Wachowski

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Erscheinungsdatum: Oktober 2010
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